Wünsche erfüllen

Wünsche erfüllen

Wünsche erfüllen

Glaubst du daran, dass sich Wünsche erfüllen?

Ich ja. Und manchmal erfüllen sich sogar solche, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie hatte.

Scheinbar hatte mein Körper den Wunsch nach einem kleinen Urlaub. Und so hatte ich in der letzten Woche das Glück, ein paar Tage frei zu haben. Die heißen Temperaturen und die Feiertage haben dabei geholfen, denn es kamen erstaunlich wenige Termine rein. Und so konnte ich tatsächlich mal eine ganze Woche (naja, 5 Tage) die sonnige Zeit zu Hause genießen. Und ganz ehrlich, sie haben sich angefühlt wie drei Wochen Urlaub.

Jetzt hätte ich mich als Selbständige auch etwas verrückt machen können. Hab ich aber nicht. Naja, zu Anfang nur ein kleines bisschen. Aber dann hab ich es einfach mal das Geschenk angenommen und mal so richtig entspannt. Das ist übrigens auch eine Kunst, kann ich dir sagen und erfordert auch ein bisschen Übung. Aber es lohnt sich. Einfach mal annehmen, vertrauen und die Zeit nutzen, neue Kraft und Ideen zu sammeln, mal ganz in Ruhe. Mein Körper dankt es mir.

Denn so kann ich all die Dinge ganz in Ruhe machen, die mir gut tun – Lesen, Spazierengehen, Schwimmen, Träumen, Zeit mit meinem Mann und den Hunden verbringen. Und selbst mal wieder darüber nachdenken, welche Wünsche und Visionen ich habe und neue Ideen sammeln oder verborgene Wünsche entdecken. So wie ja auch das Ziel des Wochenendes „Wünsch dir was“ ist. Das war nämlich wieder am vergangenen Wochenende und es ist auch für mich immer wieder inspirierend zu sehen, wie schnell die Teilnehmerinnen entspannen können und was für wundervolle Bilder und Vision-Boards entstehen. Und es ist sogar eine Idee für ein neues Wochenende entstanden „Natur und Kultur“. Hierüber wirst du bald mehr erfahren. Und weißt du was das Schöne daran ist, es fühlt sich nicht nach Arbeit an. Einfach, weil ich es liebe.

Was ist eigentlich ein Vision-Board?

Hast du dir schon mal ein Vision-Board erstellt? Eigentlich ist es ganz einfach. Du sammelst Fotos, Texte, Ideen, die dich inspirieren. Dabei kannst du dich auf ein großes Thema deines Lebens konzentrieren oder auch auf verschiedene Bereiche. Was wünschst du dir zum Beispiel für eine Beziehung, wie und wo möchtest du leben, welchen Beruf möchtest du gern ausüben, mit welchen Gefühlen soll all das verbunden sein oder wie möchtest du dich kleiden, welche Stilrichtungen gefallen dir, wie oft und wo möchtest du Urlaub machen. All das und noch viel mehr, kann sich auf deinem Vision-Board wiederfinden. Entweder zu jedem Thema eins oder ein großes, das alle Themen umfasst.

Eigentlich ganz einfach – hab ich ja gesagt. Wenn da nicht die liebe Zeit wäre. Übrigens auch eine Idee für ein Board. Wann nimmst du dir die Zeit, dich mal nur mit dir und deinen Wünschen zu beschäftigen? Ein erster Schritt wäre, erst mal einfach Ideen und Bilder dazu zu sammeln. Lege dir hierfür eine kleine Mappe an. Und dann plane in deinem Kalender mal einfach einen Tag oder sogar ein Wochenende nur für dich ein. Nimm dir Zeit mal nur für dich und Dinge, die du gern machst. Auf die du dich ganz bewusst einlässt.

Dein ganz persönliches Vision-Board
Starte den Tag mit einem gesunden Frühstück, mach einen Spaziergang durch die Natur. Nimm einfach mal ganz bewusst die Dinge wahr, die dich umgeben, die Natur, das Vogelgezwitscher, die Farben, die Gerüche. Alles einfach mal bewusst erleben. Und dann breitest du all deine gesammelten Ideen vor dir aus.

Hole dir ein großes Blatt Papier oder eine Leinwand, Kleber, Stifte und Farben und ordne deine Bilder und Texte nach deinem Wunsch auf deinem Board an.

Schalte deinen Perfektionismus aus. Mach einfach, wie es dir gefällt. Gönne dir Zeit. Niemand treibt dich. Wenn es an diesem Tag nicht fertig wird, ist es auch gut. Dann füllst du es nach und nach mit weiteren Ideen. Nur beginne einfach. Es ist nur für dich. Mache kleine Pausen. Und genieße es, dich einfach mal nur mit dir und deinen Wünschen und Träumen zu beschäftigen. Genau das machen wir auch an dem Wochenende bei uns in Weiteveen in Holland.

Suche dir nun einen schönen Platz für dein Bild, wo du es regelmäßig siehst und das dich so immer wieder an deine Wünsche und Träume erinnert. Vielleicht wirst du überrascht sein, welche Wünsche in dir schlummern.

Und wie sollen sich diese Wünsche nun erfüllen?

Dass sich jeder Wunsch erfüllt, kann ich dir natürlich nicht versprechen. Aber du hast deinen Wunsch jetzt schon einmal visualisiert. Und wenn du ihn immer wieder vor Augen hast, dann hast du hast ein Ziel oder eine Vision davon. Du wirst offen sein und vielleicht werden dir „zufällig“ einige Möglichkeiten und Chancen präsentiert.

Vielleicht hast du den Wunsch, mal einen Tango-Kurs zu machen. Und zufällig sitzt im Cafe neben dir ein Pärchen, das eine Reise nach Berlin zu einem Tango-Workshop plant. Und du kommst ins Gespräch und ehe du dich versiehst, hast du die Reise dorthin für dich gebucht. Vielleicht denkst du auch über einen schönen Urlaub in Irland nach. Und eine Freundin einer Freundin kennt jemanden, dem ein kleines Häuschen in Irland gehört und für den Sommer noch einen House-Sitter sucht. Und schon verbringst du den Sommer in Irland.

Konzentriere dich auf das Schöne und Positive. Nimm das andere wahr, aber verfalle nicht in Mitleid, sondern schaue vielmehr, welche Lösungen du bieten kannst. Vielleicht hast du schon mal von dem Gesetz der „Anziehung“ gehört. Es sagt aus, dass man mehr von dem bekommt, dem man seine Aufmerksamkeit schenkt. Mach dir bewusst, worauf du deine Gedanken lenkst, worüber und wie du sprichst, womit du dich umgibst. Sorge dafür, dass hauptsächlich das dabei ist, von dem du selbst gern mehr hättest und was dich umgeben soll. Umgib dich mit den schönen Dingen des Lebens.

Ich wünsche dir viele schöne Ideen, Inspirationen, gute Gedanken und dass sich deine Wünsche erfüllen.

Die goldenen 20er

Die goldenen 20er

Modische Stil-Epochen – Die goldenen 20er

Vor Kurzem las ich ein interessantes Buch über beeindruckende Frauen der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Kaum ein anderes Jahrzehnt hatte soviel Einfluss auf die Mode, die Architektur und die Kunst. Die Frauen dieser Zeit waren echte Pionierinnen. Sie machten worauf sie Lust hatten und eroberten sich, die bis dahin den Männern vorbehaltenen Welten, u.a das Fliegen, Autorennen und die Kunst und ihre Eigenständigkeit. Und sie haben gelebt, geliebt und gefeiert – sie haben das Leben ausgekostet bis zum letzten Tropfen. Sie haben den Krieg überlebt und mussten nun, weil viele der Männer im Krieg geblieben sind, für sich selbst sorgen. Jedoch auch mit einer gewissen Portion Trotz – Jetzt erst recht.

Auch wenn die Voraussetzungen alles andere als ideal waren, haben sie, zumindest die Frauen in der Stadt, alles aus dem Leben herausgeholt. Sie waren auf ihre ganz eigene Weise frei, kreativ, erfindungsreich, lebten ihre Weiblichkeit oder auch, wenn sie Lust hatten, ihren androgynen Anteil. Ganz nach Lust und Laune. Und wie sexy waren Josephine Baker, Marlene Dietrich, Tamara de Lempicka und Clärenore Stinnes?

Du merkst schon, ich bin ein großer Fan dieser Frauen und der Architektur und Mode der Zeit. Die Zeit des Charleston, des Jazz, des Art-Decor, der Avantgarde, der Bubikopf-Frisuren, der wadenfreien Kleider, der Flapper oder der Garconne. Die Mode zeigte sich in Charleston-Kleidern, Glockenhüten, Federboas, Paillettenkleidern und Herrenanzügen – von schlicht bis extravagant war alles möglich.

Ich liebe diesen Stil. Und tatsächlich gehört er auch in meine Stil-Palette. Sogar zu recht großen Teilen. Ich trage gern den Dandy-Look. Mit einer weiten Nadelstreifenhose und einer weißen Hemdbluse. Am liebsten mit Hosenträgern. Aber auch eine Abwandlung der Charleston-Kleider habe ich in meinem Schrank. Eins meiner Lieblings-Sommerkleider und mir fiel tatsächlich erst später auf, warum ich es so gern trage – es hat eine tiefer gesetzte Taille, ist aus einem weichen Spitzenmaterial und entspricht einfach dem Stil der 20er. Ich mag Pailletten, Budapester und Kunstfell-Westen und Krawatten und Schals.

Das ist nicht so ganz verwunderlich. Denn oft ist es so, dass wir den Stil einer Epoche, der uns auf irgendeine Weise begeistert, oft auch in unserem eignen Stil wiederfinden. Ebenso kann es gut sein, dass sich der Stil von Frauen, die wir bewundern oder deren Stil uns begeistert, ebenso in unserem eigenen Stil wiederfinden.

Vielleicht hast du auch schon diese Erfahrung gemacht. Hast du Lust, deinen Stil mit uns zu teilen?

Was bedeutet für mich nachhaltiger Stil?

Was bedeutet für mich nachhaltiger Stil?

Was bedeutet für mich nachhaltiger Stil?

Irgendwie ist ja das Wort „Nachhaltigkeit“ in letzter Zeit groß in Mode gekommen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Ob alles so nachhaltig ist, wie es beworben wird, darauf möchte ich hier gar nicht so sehr eingehen. Stattdessen schaue ich eher, was für mich Nachhaltigkeit bedeutet. Und beim Thema Kleidung habe ich in den letzten Jahren meinen ganz eigenen Weg gefunden. Sowieso bin ich der Meinung, wenn ich möchte, dass sich etwas verändert, dann kann ich nur bei mir beginnen. Egal in welchem Bereich meines Lebens. Interessanterweise trifft man dann auch oft Menschen, die eine ähnliche Idee vom Leben haben und schon entsteht eine etwas größere Bewegung. ABER WAS BEDEUTET DENN NUN „NACHHALTIG KLEIDEN“ FÜR MICH? In erster Linie bedeutet es für mich, meine Kleidung wertzuschätzen. Das mache ich unter anderem, indem ich mir beim Kauf bewusst überlege,

  • ob ich es wirklich brauche
  • womit ich es kombinieren kann
  • ob es zu meinem Stil und zu mir passt
  • und wie lange ich es tragen werde

Wirklich brauchen ist auch wieder so ein Punkt. Eigentlich hat man ja alles. Aber es gibt vielleicht Anlässe, wo ein bestimmtes Outfit gefragt ist und ich ein Kleid durch einen Blazer komplettieren kann. Oder nach einiger Zeit, darf auch mal wieder ein neues Kleid meinen Kleiderschrank und mich erfreuen. Vielleicht hat die Jeans auch ausgedient, wobei ich Jeans wirklich sehr lange trage. Oder vielleicht will ich auch einfach mal ein besonders schönes neues Teil zu kaufen – einfach, weil ich Lust drauf habe und weil es wirklich ganz besonders schön ist.

Wenn ich dieses Gefühl habe, dann gebe ich ihm auch ab und zu mal nach. Manchmal, aber nur manchmal, kann es auch sein, dass ich es dann auch mal konventionell kaufe. Meist dann aber mit der Überlegung, wie lange ich wirklich Spaß daran habe.

LIEBLINGSSTÜCKE, DIE EINZIGARTIG SIND

Noch lieber kaufe ich diese besonderen Stücke jedoch second-hand. Das hat den Vorteil, dass es schon ein paar Jährchen jemand anderes mit Freude getragen hat, dass es nicht neu produziert werden musste und das Beste, dass ich ein Lieblingsstück finde, das wahrscheinlich einzigartig ist.

Von diesen Teilen trenne ich mich auch nicht so schnell. Denn nebenbei ist mit dem Kauf meist auch eine schöne Erinnerung verbunden – an eine Stadt, einen besonders netten Laden, ein nettes Gespräch oder einen besonderen Tag. Egal in welcher Stadt ich bin. Wenn ich Zeit zum Bummeln habe, dann gehe ich gern auf die Suche nach Second-Hand-Läden oder Flohmärkten.

Amsterdam ist hierfür ideal. Vielleicht hast du ja mal Lust, mit mir auf eine kleine Reise zu gehen.

Second-Hand-Läden begleiten mich fast schon mein ganzes Leben und es wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Meine Mutter war und ist begeisterte Second-Hand-Käuferin. Schon als Kind hatte ich viele besondere Outfits, die ich mit Begeisterung trug und die etwas ganz Besonderes waren. Das war im damaligen Osten gar nicht so leicht. Wollte man etwas ausgefallener gestylt sein, dann musste man kreativ werden. Mit 10 hab ich mir mein erstes T-Shirt aus einem alten Bettlaken genäht, mit einem Textilstift ein großes Frauenportrait darauf gezeichnet und mit Strass-Steinen verziert – es waren die 80er. Ganz besonders stolz war ich auf einen Anzug aus Steppdeckenseide – ein sehr cooles Teil. Dabei habe ich mir jedoch Unterstützung bei einer Schneiderin im Ort geholt. Second-Hand und Selbernähen gehörten irgendwie schon immer dazu.

WER PRODUZIERT MEINE KLEIDUNG?

Der Nachhaltigkeitsgedanke kam vor ein paar Jahren dazu. Wahrscheinlich als ich das Buch von Kirsten Brodde gelesen habe. Die zahllosen Modekollektionen pro Jahr – um die 14, gingen mir gegen den Strich. Nicht nur, dass Mode in den Läden ziemlich gleich aussieht, auch die Innenstädte unterscheiden sich kaum noch voneinander, überall die gleichen Ketten.

Und dann natürlich die Frage, wer produziert meine Kleidung und unter welchen Bedingungen und was macht das mit unserer Umwelt. Wahrscheinlich war da der Punkt für mich gekommen, mich mehr mit dem Thema auseinander zu setzen und einen anderen Weg zu gehen.

Ich habe verschiedene Versuche hinter mir. Zum Beispiel den Kauf von Ökologischen Marken. Zu dem Zeitpunkt fand ich es schwierig ökologische Kleidung zu finden, die meinem Stil entsprach. Das meiste musste ich auch bestellen, was aus anderer Sicht nicht gerade ökologisch ist und produziert werden muss die Kleidung ja auch. Unter anderen Bedingungen – das stimmt. Aber wenn ich auch hier wie wild konsumiere, macht das für mich auch keinen Sinn. Wobei ich sagen muss, dass es sehr gute Marken gibt, wie zum Beispiel „Hess-Natur“, „Grüne Erde“ und andere Labels von jungen Designern. Schaut mal auf die „Grüne Liste“ bei Kirsten Brodde.

Ich glaube ein knappes Jahr habe ich es geschafft, auf das Kaufen von neuen Kleidungsstücken zu verzichten. Das ging. Aber ideal fand ich es nicht. Dafür liebe ich es zu sehr, mal ein besonders schönes und ausgefallenes Stück zu finden. Deshalb war für mich irgendwann der ideale Weg meine Outfits aus Second-Hand und langlebigen Kleidungsstücken zu kombinieren. Und natürlich auch mit Upcycling-Mode.

Hier entstehen aus „alten“ und „getragenen“ Kleidungsstücken wieder ganz neue Stücke. Wenn du selbst nähen kannst, ist das ein Glücksfall. Dann kannst du nach Lust und Laune und natürlich auch Zeit, deiner Kreativität freien Lauf lassen. Mir fehlt es ein bisschen an der Zeit. Dafür habe ich eine gute Freundin, Katrin Stallmann, die das Label „tragbar“ gegründet hat. Sie fertigt bevorzugt aus gereinigter Herrenkleidung ganz neue Kollektionen an Blusen, Röcken und auch Hosen. In meinem Blog-Artikel „Das Leben wird schöner und schöner“ findest du mehr Infos zu ihr und ihrem Label.

ZWEI ENTSCHEIDENDE PUNKTE

Eigentlich kann ich es auf zwei Punkte zusammenfassen

  • bewusst kaufen
  • lange wertschätzen

Eigentlich ganz einfach. Aber ich weiß auch, wie verlockend doch manchmal die neuen Trends sein können. Da hilft nur, kurz nachdenken, ob ich es wirklich brauche.

ABER WIE SIEHT ES MIT TASCHEN UND SCHUHEN AUS?

Bei Taschen muss ich sagen, die trage ich, bis es gar nicht mehr geht. Meist habe ich sowieso nur eine Lieblingstasche. Sie ist beinahe ein kleiner Überlebenskoffer – und das Gewicht hat sie auch. Deshalb ist es auch viel zu umständlich, jedes Mal meine Tasche umräumen zu müssen, wenn ich eine andere Tasche tragen möchte. Viel zu aufwändig. Und ganz sicher vergesse ich etwas Wichtiges in der anderen. Und sei es nur der Stadtplan von Berlin. Monatelang nicht gebraucht, aber genau an diesem Wochenende, wo ich der Taschenwechsel war, geht’s auf die Reise. Also ist meine Tasche groß, praktisch und robust. Ist ja viel unterwegs.

Schuhe – hm – kauf ich mittlerweile auch nur, wenn ich sie brauche oder es sind Zufallskäufe. Da aber auch wieder mit dem Gedanken, ob ich sie kombinieren kann. Früher habe ich häufiger Schuhe gekauft, gern auch mal Schnäppchen. Aber das hat sich verändert. In Zukunft möchte ich nun auch mal Vegane Modelle probieren. Wenn du wissen möchtest warum, dann lies gern mal den Artikel von der Kuh Hermine.

NACHHALTIGKEIT MACHT SPASS

Nachhaltigkeit kann Spaß machen. Vor allem, weil hierdurch der Stil zu deinem ganz persönlichen werden kann. Was hast du für Lieblingsteile im Schrank? Wo und wann hast du sie gefunden? Welche Erinnerungen hast du an den Kauf? Ich bin gespannt auf deine Geschichten.

Und nicht vergessen. Ein Tag in Amsterdam wartet auf dich. Sei dabei.

Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens

Was bedeutet „Der Sinn des Lebens“ ohne allzu spirituell klingen zu wollen?

Am Wochenende hatte ich Besuch einer lieben Freundin, mit der mich eine langjährige Freundschaft verbindet. Sie lebt seit über 10 Jahren in Indien. Und auch wenn wir lange Zeit nichts voneinander hören oder uns sehen, ist sofort wieder eine tiefe Verbindung da, sobald wir uns wieder begegnen. Es ist eine ganz besondere Freundschaft, die auch ihre Höhen und Tiefen hatte und die uns beiden sehr viel bedeutet. In diesem Jahr sind es nun 25 Jahre. Und wir haben uns, jede für sich, menschlich, emotional und geistig weiterentwickelt und haben hierdurch ein tieferes Verständnis für einander gewonnen.

Ihren Mut, nach Indien zu gehen und die Sicherheit und geregelte Strukturen hinter sich zu lassen, bewundere ich sehr. Ebenso wie ihre Einstellung, scheinbar ohne feste Pläne und Ziele ihr Leben zu leben. Scheinbar sage ich deshalb, weil ich finde, dass schon ein Ziel dahintersteckt. Nämlich auf sich selbst zu hören, das zu tun, was sie für sich für richtig hält und zu schauen, wohin das Leben sie führt. Einfach so zu leben. Sie hat in diesen Jahren viel über sich gelernt, ganz unterschiedliche Menschen und Kulturen kennen gelernt und Erfahrungen gemacht, die ihr niemand wieder nehmen kann. Dafür hat sich diese Reise schon gelohnt.

Das Wochenende war gefüllt mit ganz unterschiedlichen Themen und tollen Gesprächen. Jetzt sitze ich im Garten und denke noch einmal darüber nach. Ich habe es sehr genossen und es war sehr inspirierend, mich mit ihr über ganz unterschiedliche Themen auszutauschen.

Auch Gespräche über das Leben – über Beginn und Ende und die Zeit dazwischen, gehörten dazu. Schwere Kost für einen Samstagnachmittag könnte man meinen. Ganz im Gegenteil. Es lässt mich darüber nachdenken, was wirklich wichtig ist im Leben.

Woran möchte ich mich gern zurück erinnern. Was möchte ich geben und was ist für mich und andere sinnvoll.

Keiner wird vermutlich sagen „Wie großartig, ich habe jeden Tag 20 E-Mails beantwortet“. Zurückdenken wird man an schöne Momente, Begegnungen, Freundschaften und Zeit mit lieben Menschen.

Woran würdest du dich gern erinnern wollen?

In zwei Jahren werde ich 50. Wenn ich Glück habe, dann habe ich noch eine Menge Zeit, um Neues zu lernen und das zu machen, was mir Freude macht. Manchmal hilft es, sich ab und zu mal zu fragen

„Was mache ich gerade? Ist es das, was ich wirklich will? Was hatte ich mal für Wünsche und habe ich sie mir erfüllt? Bin ich glücklich?

Wenn du mich fragst: „Bist du glücklich?“ Dann werde ich dir antworten „Ja, das bin ich.“

„Hast du dir deine Wünsche erfüllt?“ – „Ja, schon einige. Andere dürfen sich noch erfüllen oder auch erst noch entstehen.“

Dafür muss ich natürlich wissen, was ich mir wünsche.

Einer meiner Wünsche war zum Beispiel in den Niederlanden zu leben. Ein weiterer, der sich daraus ergeben hat, Seminare anzubieten und dafür tolle Menschen einzuladen und diesen wunderbaren Ort mit ihnen zu teilen. Diese Wünsche habe sich bereits erfüllt und es stehen noch weitere auf meiner Liste.

Was steht auf deiner Wunschliste? Und vielleicht hast du Lust, sie auch während eines Wochenendes „Wünsch dir was“ heraus zu finden.

Erlaube dir Träume und Wünsche.

Warum ich tue, was ich tue

Warum ich tue, was ich tue

Warum ich tue was ich tue

Warum ich tue was ich tue? Die kurze Antwort ist

Weil ich es liebe.

Bei der Frage, was ich tue, wird die Antwort schon etwas länger.

Ich bin Stylistin, Visagistin und Naturkosmetikerin.

Was alle diese Berufe vereint? Das ist die Arbeit mit Menschen und der Wunsch, dass sich Menschen wohl fühlen.

Ganz deutlich habe ich es wieder am vergangenen Wochenende gespürt. Bei dem Seminar „Wünsch dir was“. Das ist kein Seminar im eigentlichen Sinne und hat auch nicht direkt etwas mit Styling zu tun. Vielmehr geht es darum, sich wieder Zeit für sich zu nehmen, zu entspannen und tief in sich hineinzuhören, welche Wünsche und Visionen in einem schlummern. Und darum, einfach mal die Zeit zu genießen, nichts tun zu müssen und sich einfach mal verwöhnen zu lassen.

Das schönste Kompliment, das mir die Frauen machen konnten war „Das ist wie zu Besuch bei Freunden“.

Ums Wohlfühlen geht es auch bei meinen Stylingberatungen und gar nicht so sehr um Mode und Trends. Du als Person bist mir wichtig. Was dich bewegt, was dich ausmacht, was dich zu der Frau macht, die du bist. Denn oftmals steckt hinter dem Wunsch nach einer Stylingberatung auch noch etwas anderes. Neugierde zum Beispiel und zwar auf sich. Wer bin ich tief im meinem Inneren und lebe ich aus, was in mit steckt? Nicht nur in Bezug auf Kleidung, auch bei meinen Talenten. Und macht mich glücklich was ich tue – lebe ich meine Berufung? Vielleicht ist es auch der Wunsch etwas Neues auszuprobieren, etwas für sich zu verändern oder auch nur, wieder bei sich selbst anzukommen. Vielleicht beginnt ein neuer Lebensabschnitt oder es steht ein Job-Wechsel an, eine Neuausrichtung – privat oder beruflich, vielleicht hat sich deine Figur verändert oder du findest es an der Zeit, dass es auch mal wieder nur um dich gehen darf. Und das herauszufinden ist ein spannendes Erlebnis. Ich liebe die Geschichten hinter den Menschen. Welche Wege sind sie gegangen und welche Wünsche haben sie, die sich noch erfüllen dürfen. Ich höre dir zu, mache mir ein Bild von dir und inspiriere dich vielleicht mit neuen Ideen.

Bei der Kleidung geht es mir nicht darum, den neuesten Trends zu folgen. Wir sind alle Individuen und deshalb auch so unterschiedlich und das macht es doch auch so spannend. Wie langweilig ist ein Stadtbild, in dem wir alle gleich aussehen. Denn mit deiner Kleidung sagst du auch viel über dich persönlich aus. Du kannst Charaktereigenschaften, Gefühle und Stimmungen ausdrücken. Du kannst mit Stilfacetten spielen und dich auch für bestimmte Situationen kleiden. Du kannst Stärke zeigen, deine feminine Seite oder auch etwas Verspieltes, einfach so, wie du dich fühlst und das du zeigen möchtest.

Einfach zeigen wer du bist.

Klappt übrigens mit Second-Hand-Kleidung besonders gut, weil du hier ganz besondere Einzelteile findest und diese ist dabei auch noch nachhaltig. Was Nachhaltigkeit, Tierschutz und Wertschätzung für mich bedeuten, erfährst du in einem der nächsten Blog-Artikel.

Vielleicht sagst du: „Ich fühl mich wohl so wie ich bin.“ Prima. Das ist es doch worum es geht. Nur manchmal merkt man doch, dass die Kleidung die man trägt praktisch, sportlich und ein Stück weit angepasst ist. Und auch das ist mir selbst schon passiert. Und dann denke ich: „Mann, das bin ich doch gar nicht.“Ich hab mich früher doch viel mutiger angezogen.“ Und wenn du das denkst, dann ist das ein guter Moment, mal wieder zu schauen, wer man eigentlich ist. Das kannst du alleine herausfinden oder du lässt dich beraten und bist gespannt, was andere an dir entdecken. Schau gern mal auf meiner Seite vorbei. Persönliche Stilberatung

Vielleicht hast du auch die Reportage „Embrace“ gesehen. Wieviele Frauen waren dabei, die bei der Frage, ob sie sich schön finden, sofort ihre scheinbaren Mängel aufzählten. Gehörst du zu den Frauen, die ein Foto von sich sehen und sagen „Oh wie schön“ oder kommt eher „Ja, ist ok“ Und das ist dann schon das Höchste an Begeisterung.

Wäre es nicht schön, sich selbst schön zu finden und das auch sagen zu können.

Es ist einfach nur die innere Einstellung zu dir. Leicht gesagt, oder. Wenn du dir die Reportage ansehen solltest, dann wirst du eine Frau kennenlernen, die bei einem Sportereignis von einem Buschfeuer eingeschlossen wurde. Ihr Gesicht und große Teile ihres Körpers sind verbrannt. Und diese Wunden sind auch sichtbar. Und trotzdem ist sie ist so unglaublich stark und eine Kämpferin. Und sie hat mich sehr beeindruckt. Unter anderem auch mit ihrer Persönlichkeit, die zeigt, dass sie innerlich stark ist und zu sich steht. Diese Stärke ist spürbar und die Brandnarben beinahe nicht mehr wahrnehmbar. Und genauso habe ich es erlebt. Ich habe ihre Schönheit gesehen. Ich konnte durch die Narben hindurch sehen.

So eine Kraft hat Persönlichkeit.

Kennst du Fotos von dir, auf denen du dich absolut wohl fühlst, weil du in einem unbeobachteten Moment fotografiert wurdest? Und kennst du Fotos, wo du für das Foto posieren musstest? Auf welchem erkennst du dich am ehesten wieder? Auch hier gibt es die Möglichkeit, jemanden so auf das Fotografieren vorzubereiten, dass sich derjenige auf dem Foto wirklich wohl fühlt. Und das ist es, was ich als Visagistin tue.

Das Make up spielt nur die zweite Geige. Mir geht es in erster Linie darum, dass sich der Mensch wohl fühlt. Einfach entspannt vor der Kamera steht und weiß, da ist jemand, der möchte, dass ich mich gut fühle. Und dann gibt es diesen Moment, indem man erkennt – jetzt ist die Person da – eine Energie, die man erkennen kann. Und dann gibt es Fotos, die man sich mit Freude anschaut – und da sind wir tatsächlich alle gleich, egal welchen Beruf, Ausbildung oder „Status“ wir haben – da sind wir alle Mensch.

Bei einem Firmen-Portrait-Shooting vor zwei Wochen hat eine junge Frau beim Blick auf ihr Foto begeistert gesagt „ Ich bin schon ´ne Hübsche“. Das fand ich so gut, weil es einfach viel zu selten gesagt wird. (PS: Wenn Sie es lesen, nochmal Kompliment und das finde ich auch.)

Möchtest du mehr über den Menschen Ewa erfahren? Dann lies gern den nächsten Teil meiner Blog-Serie. Ich freue mich von dir zu lesen.

In welchen Momenten fühlst du dich wohl und ganz bei dir?

Welche Träume möchtest du dir erfüllen?