Wie praktische Kleidung zu etwas Besonderem wird

Wie praktische Kleidung zu etwas Besonderem wird

Geschenkte Zeit genießen – ein achtsamter Umgang mit sich selbst

Gestern war wieder so ein Tag, wo man sich am liebsten mit einer warmen Decke auf dem Sofa einkuschelt und sich keinen Schritt von dort weg bewegt. Spricht auch nix dagegen, aber vielleicht kennst du das auch, wenn man sich erstmal ein paar Meter an der Luft bewegt, merkt man schon, wie gut es einem tut.

Zum Glück haben wir drei gute Gründe, mehrmals am Tag, egal ob´s regnet oder schneit, die Sonne scheint oder es stürmt oder einfach auch nur mal ganz schönes Wetter ist – nach draußen zu gehen. Unsere drei Gründe heißen Mina, Lupa und Flap. Es sind drei ehemalige rumänische Straßenhunde und obwohl sie ja ursprünglich von der Straße kommen, genießen sie natürlich auch ihre gemütlichen Decken oder den Platz auf dem Sofa. Gestern Nachmittag musste ich sie nämlich überreden, mich auf den Spaziergang zu begleiten. War dann aber doch nicht so schwierig. Die Neugierde auf Abenteuer, neue Begegnungen und auf Bewegung hat gewonnen. Hm, kann man sich mal für den nächsten „Keine-Lust-nach –draußen- zu gehen –Tag als Motivation merken.

Ich hab mich gestern sogar über den Regen gefreut. Erstmal natürlich für die Natur. Unser Nachbar-Moor in Meppen hat gerade den Regen dringend nötig. Und dann auch ein bisschen für mich. Denn endlich konnte meine neue Regenjacke beweisen, ob sie dicht hält und so praktisch ist, wie gehofft.

Und was soll ich sagen? Sie hat ihre Regentaufe bestanden. Und noch viel mehr als das. Sie ist ein Gute-Laune-Macher. Und ein Beweis dafür, dass praktisch auch gleichzeitig schön sein kann. Ich habe mich nämlich für eine Farbe entschieden. Und was für eine – MAGENTA. Damit bin ich nicht zu übersehen – was im Moor ganz praktisch ist. Aber sie hat noch einen weiteren positiven Aspekt. Sie macht tatsächlich gute Laune. Die Farbe macht das Grau ein bisschen weniger Grau. Ich muss einfach beim Laufen mal kurz an mir herunterschauen und schwupps – gute Laune. Das ist doch super, wenn das so einfach geht. Funktioniert übrigens nicht nur bei der Praktischen Fahrrad- oder Alltagskleidung. Ich habe hier mal ein paar Ideen gesammelt, wie du ganz einfach gute Laune mit deiner Kleidung einladen kannst.
 

3 Ideen, wie praktische Kleidung zu etwas Besonderem wird

Praktische Kleidung macht Sinn und ist in bestimmten Situationen in unserem Leben beinahe unverzichtbar – naj, auf jeden Fall sehr hilfreich. Sei es auf dem Fahrrad oder wenn es morgens einfach schnell gehen muss oder auch auf dem Kinderspielplatz oder wenn wir uns einfach schnell durchs Leben bewegen und unsere Kleidung auch mal schmutzig werden darf. Doch praktisch kann auch fröhlich sein. Hier kommen ein paar einfache Tipps.
 

Bring Farbe ins Leben

Darf Outdoor- oder Regenkleidung auch bunt sein? Ja, sie darf. Und es gibt mittlerweile eine riesige Palette an knalligen oder auch etwas ruhigeren Tönen. Du weißt nicht, welche Farbe dir steht? Ist in diesem Fall mal ganz egal. Einfach die, auf die du Lust hast und die dich fröhlich macht. Sei der Farbklecks im Regengrau.
 

Lass Blumen sprechen – Muster machen den Unterschied

Knallfrarben sind zu laut für dich? Dann wären doch Muster ein guter Beginn? Regenjacken mit Blumenprints, Punkten, Herzen, Kussmund oder Hunden – hab ich dieses Jahr schon gesehen und sie haben mir ein kleines Lächeln ins Gesicht gezaubert. Das ist doch toll, wenn man das mit einer Regenjacke bewirken kann.
 

Accessoires – Schals, Tücher, was zum Anstecken

Deine Outdoor-Jacke leistet dir schon seit Jahren gute Dienste und sie ist zu schade, um sie zu entsorgen. Gar kein Problem. Bunte Schals und Tücher mit und ohne Muster lassen das alte Schätzchen neu erstrahlen.

Vielleicht kannst du die Kordel der Kapuze auch ganz leicht durch eine neue und bunte ersetzen. Ein persönliches Statement kannst du übrigens auch mit einer Tasche setzen, die deinen Persönlichen Stil unterstreicht. Gummistiefel haben übrigens den gleichen Effekt.

Kleidung kann praktisch sein und gleichzeitig auch Persönlichkeit zeigen. Freu dich auf den nächsten Regenschauer und zaubere dir ein Lächeln ins Gesicht. Sei der Sonnenschein an Regentagen.

Schöne Tage

Schöne Tage

Schöne Tage

Das sind schöne Tage, wenn du wach wirst, du schaust in den Himmel und die Wildgänse fliegen über das Haus.

Kein Wecker klingelt, ich habe keine Termine und heute keine (naja, fast keine) To-do-Liste. Wer mich kennt, weiß, dass das mehr als ungewöhnlich für mich ist. Eigentlich bin ich immer in Aktion und ich liebe es. Meist finde ich auch einen guten Ausgleich. In letzter Zeit scheinbar nicht.

Mein Körper hat mich gerade mal ein paar Tage ausgebremst. So, dann nehm ich das einfach mal an. Vielleicht hab ich mir in letzter Zeit tatsächlich zu wenig Erholung gegönnt. Dann hat mein Körper einfach mal entschieden, dass es jetzt an der Zeit ist. Na gut, dann hör ich mal drauf. Und weil ich gestern schon mal aktiver war, als er es wollte, schickt er mir heute noch einen Kopfschmerz mit leichtem Schwindel dazu. Da geht heute tatsächlich nicht viel. Aber wer nicht hören kann, muss fühlen. So einfach ist das – mit dem „Auf den Körper hören“.

Nachdem ich dann aber doch recht entspannt wach geworden bin, begrüßte mich ein phantastischer Frühnebel über dem Moor. Im Veen hinter unserem Haus muhten die Kühe – das ist ein ganz besonderer Klang und hat etwas ganz ursprünglich und Natürliches. Beim Nachbarn krähte der Hahn und vor uns spielten die Hunde im Garten. Landleben pur.

Und so ging es auch weiter. Denn beim Spaziergang mit unseren Hunden durchs Veen lag noch der Nebel über dem Moor und eine einzelne Pusteblume war vom Reif überzogen – wie kleine konservierte Wunscherfüller.

Es sind oft so kleine Dinge, die einen Tag besonders machen.

Ein paar Meter weiter stand ein Reh im Nebel , halb verdeckt im Veen. Und kurz danach begrüßt uns eine Schafherde neugierig und ein bisschen gespannt zwischen den, in Nebelschwaden gehüllten, Strohballen.

Klingt fast ein bisschen kitschig. Achja, die Kühe im Wald hab ich noch vergessen. Das ist ein Morgen, der kaum perfekter sein kann. Und soll ich dir was verraten? Solche Tage gibt es hier ganz oft. Deshalb liebe ich dieses Stückchen Erde auch so. Ganz einfach, ganz pur und Natur.

Was sind für dich perfekte Tage? Wovon kannst du genießen? Ich freue mich auf deine Momente.

Ich hatte heute endlich mal Zeit – oder besser, heute habe ich mir mal die Zeit genommen, gesammelte Zeitschriften nach interessanten Artikeln durchzusehen und diese zu bewahren. Und ich habe viele schöne Inspirationen gefunden und dabei die Sonne genossen.

Also bin ich doch ein bisschen dankbar für diese geschenkte Zeit.

Und die nächste Pause darf auch wieder vital und von mir selbst gewählt sein.

Wie gehst du mit geschenkter Zeit um? Kannst du sie genießen?

Einfach genießen und lächeln

Einfach genießen und lächeln

Einfach genießen und lächeln

Eben saß ein Schmetterling auf meiner Hand.

Er kam zwar nicht von selbst dahin geflogen, ich hab ihn aus der Scheune befreit, wo er am geschlossenen Fenster versuchte, nach draußen zu kommen. Nachdem ich ihn in den Garten getragen habe, blieb er noch einige Zeit auf meiner geöffneten Hand sitzen. Ich hatte lange genug Zeit, um von diesem besonderen Moment zu genießen.

Oft sind es so kleine Dinge, die glücklich machen.

Heute ist sowieso ein richtig guter Tag. Endlich habe ich mal das getan, was ich schon seit Monaten tun wollte – endlich mal wieder zeichnen. Mit meinem Zeichenblock und Stiften unter dem Arm bin ich in unsere Seminar-Scheune eingezogen. In dem Raum, in dem sonst die kreativen und entspannenden Workshops stattfinden. Er hat eine richtig gute und inspirierende Energie. Ich hab ja schon ewig nicht mehr gezeichnet, aber heute flutschte es einfach. Das Handy hab ich mal schön im Haus gelassen. Ich wollte mich einfach mal wieder auf das Eine besinnen, dass ich in dem Moment machen wollte – einfach zeichnen. Jetzt sitze ich hier und schreibe und danach werde ich mich in den Garten setzen und lesen.

Heute ist ein Tag für mich. Und ich werde heute nichts mal so nebenbei machen, sondern mal alles ganz bewusst. Wann hat man das schon mal. Und wichtig sind solche Tage allemal. Ich lese zurzeit ein sehr schönes Buch. Eine schöne Seelen-Nahrung oder auch „Futter für meinen weißen Wolf“ – vielleicht kennst du die Geschichte. Ich finde sie einfach schön. Kleine und inspirierende Kurzgeschichten, die zum Nachdenken anregen. Und bei denen ich viel über mich lerne. Das bewusste Leben und Erleben zum Beispiel. Wie oft kreisen Gedanken im Kopf, von denen wir uns zu immer Höherem und immer mehr treiben lassen. Da ist es gut, sich mal wieder die Zeit zu nehmen und mal zu fragen „Was ist eigentlich mein Weg?“ „Wie möchte ich leben?“. „Was macht mich glücklich?“

Für mich ist es das Leben in und mit der Natur, das Bewirten von Gästen, Menschen zusammen zu bringen und der gemeinsame Austausch und ihnen eine gute Zeit schenken und die Möglichkeit geben, einfach mal richtig runterfahren zu können und dann ist es schön zu sehen, wie schnell das in der Natur und mit Dingen gelingt, die der Seele gut tun – malen, schreiben, basteln, fotografieren, Spazierengehen, Musik und Kunst genießen oder einfach nur sitzen und genießen.

Und sich einfach auch mal eine socialmedia-freie Zeit gönnen. Ganz ohne geht es nicht für jeden von uns. Einige werden es für ihr Business nutzen oder auch nur, um mit Menschen in Kontakt zu bleiben. Auch ich nutze diese Medien. Einiges ist schön zu lesen, interessant um drüber nachzudenken und im Austausch zu sein und manche Beiträge irritieren mich auch.

Vielleicht kennst du auch an dir solche Trigger-Punkte? Was mir dann hilft? Einfach mal tief durchatmen. Kurz innehalten und dann noch mal meinem wirklichen Wesen folgen. Einfach mal die Situation von außen betrachten, ganz neutral und als Beobachter und schon sieht die Sache vielleicht ganz anders aus. Und die Kommunikation kann auf einer anderen Ebene weitergeführt werden. Funktioniert übrigens auch im echten Leben. Gutes zieht Gutes an und ein Lächeln kommt zurück.

In diesem Sinne – ich wünsche dir einen Tag mit ganz viel Lächeln.

Tue was dich glücklich macht – Take the quality way

Tue was dich glücklich macht – Take the quality way

Tue was dich glücklich macht – Take the quality way

Am Montagabend auf der Autobahn fiel mein Blick beim Überholen eines LKW auf den Schriftzug „Take the quality way“. Was für eine schöne Aussage. Und so passend. Denn am Wochenende beim Workshop ging es unter anderem auch darum. Wie schön es wäre, Dinge tun zu können, die aus dem Herzen kommen – Gutes tun, das einem selbst und anderen Freude bringt.

Vielleicht kennst du das Gedicht von Charlie Chaplin „Als ich begann mich selbst zu lieben“. Falls nicht, dann kann ich es dir wärmsten empfehlen. Ein Vers führte zwischen den Frauen des Workshops zu einem schönen Austausch darüber, wie es wäre, wenn man nur noch Dinge tut, die einem Freude bringen.

Ist es überhaupt möglich, nur noch solche Dinge zu tun? Ist es nicht auch wichtig, auch etwas zu tun, was nötig ist, weil es einfach getan werden muss? Ich finde, wenn man etwas aus ganzem Herzen tut und Träume zulässt, tut was man am liebsten machen möchte, dann werden beim Erzählen darüber, deine Augen anfangen zu leuchten und du wirst eine tiefe Begeisterung spüren. Was für ein wunderschönes Gefühl wäre das.

Was ist es, das dich begeistert und dich zum Strahlen bringt, was du gern machen möchtest und bei dem du dir keine Gedanken darüber machen müsstest, wieviel Geld du damit verdienst? Was wäre es, was dich glücklich macht? Welchen emotionalen Gewinn hätte es für dich und auch für andere?

Ich bin der Meinung, dass alles, was du mit Begeisterung, Überzeugung, Leidenschaft, Leichtigkeit, Hingabe und Liebe tust, glücklich macht.

Es werden sich Türen öffnen und Möglichkeiten ergeben, die zu deinem Erfolg führen. Gönn dir einfach mal wieder Zeit zum Träumen. Vielleicht wirst du überrascht sein, was dabei ganz tief aus deinem Innersten wieder zum Vorschein kommt.

Und erst dann kannst du dich fragen, wieviel Geld brauchst du, um glücklich zu sein?

Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Natürlich brauchen wir alle Geld zum Leben, aber wieviel Geld brauchen wir tatsächlich?

Wenn man etwas tun könnte, das einen erfüllt und mit dem man glücklich ist, ist das nicht viel mehr wert, als Geld auf dem Konto zu haben, das man für Dinge ausgibst, die einen nur kurzfristig glücklich machen, und die eher ein Ersatz für Glücklichsein sind?

Auch wenn man einen Beruf ausübt, der hauptsächlich dem Geldverdienen dient, wird einem auch diese Tätigkeit Glück schenken, wenn man diese Aufgaben ganz bewusst ausübt und mit dem Wissen über den Nutzen dahinter. Vielleicht bleibt sogar noch Zeit für ein Ehrenamt. Etwas, für das dein Herz schlägt und womit du anderen Gutes schenkst.

Übrigens: Glück kann man verschenken. Ein liebes Wort, ein kleines Lächeln, eine kleine Geste, eine Tür die man aufhält, ein Kompliment, das man macht. Manchmal sind es ganz kleine Dinge, die uns und andere glücklich machen.

Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer jungen Frau. Ihr Wunsch ist es, in ihrem Traumberuf zu arbeiten, in dem selbst der Urlaub zweitrangig ist. Weil ihr das was sie tut so viel Freude, Energie und Erfüllung schenkt, dass es einen Urlaub gar nicht nötig macht. Natürlich wird sie sich auch mal Auszeiten oder kleine Schöpfungspausen gönnen, aber nicht aus Erschöpfung, sondern um neue Inspirationen und Träume zu entdecken. Was für eine schöne Idee. Einen Buchtipp hatte sie auch für mich. Den ich gern an dich weitergebe „Morgen kommt ein neuer Himmel“. Ich freue mich darauf es zu lesen. Ich wünsche dir Zeit zum Träumen und eine inspirierende Zeit.

50er Jahre Mode

50er Jahre Mode

50er Jahre Mode

Wenn ich an die 50er Jahre denke, dann denke ich an Petticoats und feminine Kleider. Aber das ist nur die eine Seite. Denn die 50er hatten viel mehr Facetten und durchaus ihre Gegensätze.

Neben den Petticoats war es auch die Zeit der Pencilskirt´s, Caprihosen, Twinsets, der Hüte und Peeptoes und der perfekt aufeinander abgestimmten Accessoires, aber auch der Blue-Jeans und Lederjacken.

Deutschland befand sich in den Wirtschafts-Wunderjahren. Der Krieg war vorbei. Der Wohlstand kehrte zurück und damit auch in die Kleidung. Frauen betonten ihre Weiblichkeit. Eleganz und Finesse auf der einen, Sinnlichkeit und Rebellion auf der anderen Seite. Weitschwingende Röcke zu schmal und dekolletierten Oberteilten oder auch schmal geschnittene Röcke und Kleider betonten die Silhouette und Kurven der Frauen. Es war die Zeit des „Sauberfrau-Images“, wie sich es am Stil von Doris Day zeigte, aber auch die der „Pin-Up-Girls“, wie Bettie Pages. Hier lagen Welten dazwischen und mittendrin war es die Zeit der „Jungen Wilden“ – des Rock´n Roll. Dieser galt als Vorlage für den Rockabilly-Style, aus dem sich eine ganz eigene Szene entwickelt hat.

 
Der Look von Doris Day

Adrett – ein Wort, dass ich beinahe nie verwende, aber das mir in diesem Zusammenhang als sehr passend erscheint. Ihr Look ist immer perfekt gestylt – vom Kopf bis zu den Zehen – vom Hütchen bis zum eleganten Schuh. Farblich darauf abgestimmte Accessoires wie Ohrringe und Handtaschen ergänzen diesen femininen klassischen Stil. Und auch ein wenig das Image der guten Ehefrau und Hausfrau, die ihren Mann nach einem langen Arbeitstag perfekt gestylt das Essen serviert. Kennst du die Werbung aus dieser Zeit? Die 50er waren elegant, aber auch zum großen Teil recht konservativ. Das Korsett kam wieder in Mode, in erster Linie um eine Wespentaille zu zaubern, aber auch die gesellschaftlichen Konventionen machten für einige Frauen ein selbstbestimmtes Leben schwer.

Was macht diesen Stil aus?

  • Petticoats
  • Schmal geschnittene Blusen – aber nicht zu tief dekolletiert
  • Twinsets
  • Schmal geschnittene elegante Kleider
  • Hütchen
  • Handschuhe
  • Kleine Handtaschen passend zu eleganten Schuhen
  • Perlenketten, Blumenohrringe
  • Die Farbenskala geht von Pastell bis kräftig Rot oder Bunt-Geblümt
 

Der Look von Marilyn Monroe

Ein Sexsymbol der 50er – die viel mehr war, als das. Die einfach gekonnt mit ihrer Weiblichkeit und ihrem Image spielte. Ihr Look ist sexy, aber nie billig. Ich würde ihn als verspielt sexy bezeichnen. In den meisten ihre Filme bedient sie das Kliesche des „Blondchens“ , das ihr durchaus zu ihrem Durchbruch und Erfolg verhalf. Aber dieses Image konstant aufrecht erhalten zu müssen, hat wahrscheinlich am Ende auch zu ihrer inneren Zerrissenheit geführt.

Was macht ihren Stil aus?

  • Figurbetonte feminine Kleider
  • Zum Teil tief ausgeschnittenes Dekolleté
  • Pumps und Peeptoes
  • Pailetten
  • Ein Hauch von Luxus – Diamonds, Strass und Pelz
  • Die Farben waren eher pastellig und die Stoffe glänzend

 

Der Look von Brigitte Bardot

Was für eine Frau. Sie verkörpert Sinnlichkeit mit Selbstbewusstsein. Sie lebte nach ihren eigenen Regeln und ließ sich in keine Konventionen pressen. Unangepasst war auch ihr Kleidungsstil. Zwar immer sexy, aber dafür brauchte sie nicht viel zu tun. Selbst in Capri-Hosen und enganliegenden Pullöverchen machte sie eine sinnliche Figur. Und Ringelshirt und Ballerinas wirkten an ihr feminin wie an kaum einer anderen Frau.

Was macht ihren Stil aus?

  • Enganliegende Oberteile
  • Schmal geschnittene Hosen
  • Ringelshirts und Capri-Hosen
  • Farben in Weiß, Schwarz, Rot und Blau

 

Der Look von Dita van Theese

Ich finde sie großartig und bin begeistert, von ihrem wunderbaren Stil und davon wie sie es schafft, das Pin-Up-Image mit solcher Eleganz zu kombinieren. Burlesque verliert durch sie die Anrüchigkeit. Natürlich ist sie eine Kunstfigur, die alles bis zur Perfektion in ihrem Stil vereint – vom  Make-up, der Frisur, ihrer Garderobe bis zu ihrem Stil zu wohnen. So künstlerisch, dass es schon wieder authentisch ist.

Was macht ihren Stil aus?

  • Elegante und schmal geschnittene Kleider und Kostüme
  • Naht-Seidenstrümpfe
  • Pump, Kitten-Shoes
  • Elegante Handtaschen und Accessoires

Rockabilly

Die Musikrichtung „Rockbilly“ entstand bereits in den 50er Jahren und erlebte ihr Revival zu Beginn der 80er. Die Kleidung ist stark angelehnt an die Modestile der 50er Jahre, mit Peticotkleidern, Elvis-Tolle und Bluejeans. Typische Tattoo´s und Stil-Elemente wie Kirschen, Totenkopf und Flammendes Herz sind oftmals Symbole, die in der Rockabilly-Szene zu finden sind.

 

Der 50er-Jahre-Look neu interpretiert

Liebst du den Stil der 50er Jahre, aber der Peticot im Job ist für dich nicht wirklich alltagstauglich? Dann schau doch einfach mal, wieviel 50er du in deinen Stil kombinieren kannst.

Bist du eher die Romantikerin?

Dann könnte ein geblümter Tellerrock zu einer weißen Bluse und Ballerinas ein Sommer-Outfit sein. Ein kurzes Strick-Jäckchen mit einem Kirsch-Anstecker macht die 50er lebendig. Wenn es etwas sportlicher sein soll, dann wähle einfach ein schlichtes weißes Shirt und Sneaker.

Bist du die Elegante?

Ein Knielanges figurbetontes Etui-Kleid in Mintgrün mit darauf farblich abgestimmten Peeptoes und einem kurzen dunklem taillierten Blazer bringen die Eleganz der 50er zurück.

 

Solls noch ein wenig subtiler sein?

Dann probiers doch einfach mal mit einem dunklen Pencil-Skirt, einer schlichten Bluse und dazu ausgefallenen Schuhen im Stil der 50er. Manchmal reicht ein kleines Accessoires schon aus, um aus einem dezenten Outfit deinen ganz persönlichen Look zu zaubern.

 

Bist du die Sportliche?

Das geht mit einer umgeschlagenen Jeans, einem Ringelshirt und Peeptoes. Anstatt der Peeptoes können es auch Sneaker sein. Dann pepp dir doch einfach eine Kirsche ans Shirt und fertig ist dein ganz persönlicher Rock´n Roll-Style.

Flohmärkte und Second-Hand-Läden sind super Fundgruben für besondere Accessoires und neue Lieblingsteile. Lass dich einfach inspirieren.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren.