Slow Motion – das Leben bewusst genießen

Slow Motion – das Leben bewusst genießen

Slow Motion – das Leben bewusst genießen

Ich liebe die kleinen Botschaften des Lebens. Neulich auf der Autobahn gab´s mal wieder eine – und die hieß „Slow-Motion“.

Vor mir fuhr ein Campingwagen mit diesem Slogan. Und das war wieder mal so passend. Nicht, weil er so langsam fuhr, sondern weil er mich daran erinnerte, etwas Tempo oder besser, Raserei aus meinem Leben zu nehmen und einen für mich passenden Gang einzuschalten. Dazu gehört auch, bewusst darauf zu achten, wie ich mich bewege, was ich höre, tue, mich ernähre und wie und was ich konsumiere.

Ich war auf dem Weg nach Hamburg. Dort wollte ich an einem Seminar zur „Körperarbeit“ teilnehmen. Ich hatte schon länger den Wunsch, meine Entspannungsmassagen zu erweitern und fand diesen Anbieter ideal. Ich war schon voller Vorfreude. Nette Menschen um mich, tolle Dozenten und nach einer kleinen Kennenlernrunde stellen die Seminarleiter das Programm für die nächsten drei Seminar-Einheiten vor. Ich saß auf meinem Stuhl und musste still lachen. Ist schon manchmal spannend, was das Leben so für einen vorgesehen hat. In meinem Falll keine Massage-Weiterbildung, sondern einfach eine Technik, die scheinbar mal nur für mich privat und nicht als Business vorgesehen war. Entspannung auf mentaler Ebene. Eine Technik, mit der ich mich und meinem Körper wieder ins Gleichgewicht bringen konnte. Einfach Zeit für mich. Und ich kann dir sagen, ich habe dieses Wochenende genossen. Und ich freue mich schon sehr auf die nächsten beiden Seminar-Wochenenden.

Nachdem ich mich in den vergangen zwei Jahren online weitergebildet habe, merke ich gerade wieder, wie sehr mir der persönliche Kontakt und Austausch mit Menschen wichtig ist – visuell, emotional und energetisch. Vieles kann man tatsächlich auch am Bildschirm erfassen, aber eben nicht alles. Und für mich gehört tatsächlich auch Bewegung dazu. Eine andere Umgebung, neue Eindrücke, nette Cafés, Spaziergänge und dabei Neues entdecken. Zwar war ich während dieses Wochenendes auch ab und zu online, aber wesentlich reduzierter. Ich habe für mich festgestellt, dass weniger tatsächlich mehr für mich ist.  Dass zu viel online meinem Körper nicht gut tut. Deshalb bin dabei, meinen Online-Konsum zu reduzieren. Und tatsächlich gelingt es mir schon recht gut. Ich werde auch hier bewusster darüber, wie oft und zu welchen Zeiten ich ins Handy oder den Computer schaue.

Deshalb fiel mir auch besonders eine Einladung per facebook auf. Ich bekam eine Einladung zur kostenlosen Teilnahme an einem Onlinekongress mit zahlreichen sehr bekannten und interessanten Speakern. Vor ein paar Wochen hätte ich mich wahrscheinlich sofort angemeldet. Jetzt ließ mich irgendetwas zögern. Und zwar der Gedanke an Stress, der sofort aufstieg. Wann sollte ich in den nächsten Tagen die Zeit haben, alle interessanten Speaker zu hören? Und wie sollte ich die unglaublich vielen Themen sortieren und aufnehmen? Wonach sollte ich die Informationen filtern? Ich hatte die Idee überflutet zu werden, von Informationen und Inspirationen. Wie sollte ich aus der Vielzahl von Angeboten noch das herausfinden, was mich wirklich interessiert und weiterbringt?

Ich war unglaublich stolz auf mich, nicht den Anmelde-Button gedrückt zu haben. Wieder eine Wahl zu treffen – oder besser – eine Auswahl. Für Dinge, die ich wirklich bewusst erlernen, erfahren oder erleben möchte. Mir das auszusuchen, das mir persönlich guttut. Mich nicht dafür zu entscheiden, weil es kostenlos oder im Angebot ist, sondern zu überlegen, ob ich es tatsächlich brauche.

Ich komme gerade wieder dahinter, was das für mich bedeutet. Das ist für mich Gesundheit und Vitalität, das ist eine glückliche Beziehung, beglückende Tätigkeiten und Begegnungen, Zeit für Genuss und bewusstes Leben, und ein liebevoller Umgang mit mir und anderen. Und etwas geben, was glücklich macht.

Und online ist gut, um mit dir und der Welt in Kontakt zu sein – aber in Maßen und wie es zu mir passt.

Ich wünsche dir eine bewusste Zeit

Wozu sind Proportionen sinnvoll

Wozu sind Proportionen sinnvoll

Wozu sind Proportionen sinnvoll?

Als ich mich auf die Präsentation meines kleinen Büchleins vorbereitet habe, dachte ich darüber nach, wie ich eigentlich auf die Idee gekommen bin, diesen kleinen Ratgeber zu schreiben.

Die erste Antwort, die mir auf diese Frage eingefallen ist: –„Weil ich Lust darauf hatte.“ Das ist schon mal schön für mich, aber gibt noch keine ausführliche Antwort auf die eigentliche Frage.

Der Auslöser dafür waren verschiedene Gedanken und Situationen. Denn eigentlich würde ich sagen „Ist doch egal was du anziehst. Hauptsache du fühlst dich wohl.“ Das ist, was ich denke. Und ich fände es toll, wenn es so wäre. Aber ganz so einfach ist nicht.

Denn egal wo du wohnst und wie du dich kleidest, du triffst immer eine Aussage. Außer du lebst irgendwo am Ende der Welt ohne Kontakt zu anderen Menschen. Dann ist es etwas anderes.

Aber sobald wir uns in Gesellschaft bewegen und in einer Gemeinschaft leben – Beziehung oder Beruf, Freundschaft oder Verein oder wie auch immer, wir treffen mit unserer Kleidung eine Aussage. Und wir werden darüber bewertet. Darüber habe ich schon einmal in einem früheren Artikel geschrieben. Deshalb gehe ich auch nur kurz darauf ein.

In der ersten 1000 sec. beurteilen wir einen Menschen und davon macht 50% die Kleidung aus. Nicht nur wir werden beurteilt. Nein, auch wir beurteilen unsere Mitmenschen. Jetzt kann ich sagen „Nö, ich mach das nicht.“ Doch. Mach ich. Auch wenn ich jemanden positiv bewertest. Ich bewerte. Man kann gar nicht anders. Was man machen kann, man kann sich seiner Gedanken bewusst werden und die Bewertung heraus nehmen. Aber auch nur, wenn man etwas Zeit hat und man die Chance auf eine längere Begegnung oder ein zweites Kennenlernen hat.

Was haben denn jetzt Proportionen und Schnitte damit zu tun? Sie sind ein Teil von dir. Und du kannst mit Proportionen genauso spielen wie mit unterschiedlichen Stilrichtungen. Du kannst deine Außenwirkung beeinflussen. Du kannst ein Statement abgeben. Und etwas darüber aussagen, wer du bist und wie du wirken möchtest.

Mit Kleidungsschnitten kannst du deine Proportionen betonen oder verändern. Du kannst voller oder schmaler, länger oder kürzer, zarter oder kräftiger wirken. Je nachdem worauf du Lust hast. Das Ideal in der westlichen Kultur ist das X. Ein ausgewogenes Schulter-Hüft-Verhältnis und eine schmale Taille. Um diesem „Ideal“ näher zu kommen, falls man nicht sowieso schon von natur aus eine entsprechende Figur hat, kann man die Schnitte nutzen, um ein „X“ zu formen. Muss man aber auch nicht. Du kannst dich frei entscheiden.

Mit diesem Büchlein möchte ich dir auch zeigen, dass es so viele unterschiedliche Figuren gibt und diese wunderschön und individuell sind wie wir selbst, dass man sich einfach liebevoll betrachtet und sich so liebt wie man ist. Und natürlich geht es auch darum, sich mit sich wohl zu fühlen. Und wenn es Kleidungsschnitte gibt, in denen ich mich wohl fühle, weil sie mich länger, kürzer, schmaler, kräftiger erscheinen lassen, dann darf ich diese Möglichkeit doch auch für mich nutzen. Nicht um Etwas zu korrigieren. Nein, einfach, um meine Vorzüge zu betonen, wenn ich Lust darauf habe. Wir alle kennen doch sicher Kleidung, in der wir uns absolut wohl fühlen. Wo einfach alles passt, die Farbe, der Stil, der Schnitt. Um herauszufinden, was dieses Wohlfühlen genau ausmacht, dabei kann dieses Büchlein behilflich sein. In diesem Fall die Schnitte zu finden, die deine Figur so betonen, dass du dich rundum wohl darin fühlst.

Vor Kurzem sah ich eine Grafik, in der die verschiedenen Figurtypen A, H, V, O und X nebeneinander dargestellt waren und darunter der Satz „Dress how you like. Its your body. Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

 

 

Macht kaufen glücklich?

Macht kaufen glücklich?

Macht kaufen glücklich?

Wenn das so wäre, dann würde es bedeuten, dass man zum einen sein Glück kaufen kann und zum anderen, dass man kauft, um glücklich zu sein… Klingt beides irgendwie seltsam, oder?

Vielleicht ist dir auch schon mal der Slogan aufgefallen „Kauf dich glücklich.“ Dazu habe ich vor einiger Zeit im Radio einen Beitrag gehört, bei dem es genau um dieses Thema ging. Und die Frage „Ist Kaufen ein Möglichkeit Frust loszuwerden, eine Belohnung, dass man Stress aushält, Ablenkung von Langeweile oder einfach nur dem Erliegen des Jagdfiebers. Wobei ich  hier nicht im allgemeinen von Kaufen spreche, sondern mehr von dem bekannten „Schnäppchenjagen oder Powershoppen.“  Ich will und kann mich da gar nicht so komplett ausnehmen. Auch wenn ich, schon mit viel Bewusstsein kaufe, kann es doch auch mal vorkommen, dass ich beim „Bummeln“ durch die Stadt, etwas kaufe, was nicht ganz unbedingt nötig gewesen wäre. Das passiert zum Glück selten. Aber es kommt vor, wenn ich unverhofft Zeit geschenkt bekomme und ich etwas Pause zwischen zwei Terminen habe, die ich nicht direkt sinnvoller nutzen kann und dann doch durch die Stadt schlendere.  Dann landet doch ab und zu ein Teil in meiner Tasche, das ich nicht wirklich dringend gebraucht hätte.

Mein persönlicher Luxus sind aber Bücher. Kein Buchladen ist vor mir sicher. Und ich finde immer ein Buch, das mit nach Hause darf. Allerdings quillt mein Schrank auch etwas über. Auch hier wäre es eine Idee, mal einen Check vor zu nehmen und zu minimieren und zu überlegen, was ich wirklich behalten möchte. Meist lese ich ein Buch kein zweites Mal, aber von manchen möchte ich mich trotzdem nicht trennen. Eigentlich Quatsch. Da muss ich noch mal drüber nachdenken. Einige sind sicher dabei, die jemand anderen erfreuen können.

 

Die Idee vom Wiedergebrauchen

Zum Nachdenken und zum Schreiben dieses Blog-Artikels brachte mich am Wochenende ein Workshop-Teilnehmer, der alleine und auch mit seiner Frau schon häufiger bei uns zu Gast war. Hier kommt ein schnelles Dankeschön an euch, weil ich weiß, dass ihr beide den Blog lest. Vor allem auch für diese Inspiration. Er sagte, dass er niemanden kenne, der so konsequent das „Nicht-neu-kaufen“ leben würde. Egal ob er in unserem Seminarraum und auch in unserem Haus schauen würde, er müsste nach neuen Sachen suchen. Lustig. So bewusst habe ich das noch gar nicht wahrgenommen. Wir leben einfach so. Und überlegen bei jeder Neuanschaffung, ob wir es auch gebraucht kaufen können. Nicht nur des Geldes wegen, sondern weil es schon irgendwie unsere Lebensphilosophie geworden ist. Dinge wiederzugebrauchen.  Dadurch fühlen wir uns in unseren Räumen wahrscheinlich auch so wohl und zuhause und ich weiß, dass es vielen unserer Gäste auch so geht. Sie können bei uns sie selbst sein. Und es freut uns natürlich sehr, wenn man das auch spürt.

 

Vom Glück des Findens

Aber noch mal zurück zum „sich glücklich kaufen“. Ich finde, dass es einen kleinen Unterschied gibt. Wenn ich zum Beispiel etwas kaufe, nach dem ich schon lange auf der Suche war oder das mir durch Zufall in die Hände fällt und genau das ist, was ich mir seit Langem gewünscht habe – dann macht mich das glücklich. Aber mehr der Moment des Findens. So einen Moment hatte ich auch bei der letzten Vintage-Tour in Amsterdam. Auf dem Weg zum nächsten Second-Hand-Laden fiel uns ein Outlet-Store auf – und „oh Freude“ – einer für nachhaltige Mode. Dort entdeckte ich ein paar ganz schlichte und darum auch so schöne sommerliche Sisal-Wedges – und dann sah ich die Marke – ein Veganer Hersteller. Dessen Namen ich jetzt nicht nenne, weil ich sonst diesen Artikel als Werbung kennzeichnen müsste. Aber ich habe schon einmal darüber in dem Artikel „Kuh Hermine“ geschrieben. Und da habe ich gesagt, dass die nächsten Schuhe die ich kaufe, von diesem Hersteller sein werden.  Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt habe ich sie und freue mich sehr, dass ich sie so entspannt gefunden habe. Was mich daran glücklich macht? Zum einen, dass ich mir bewusst überlegt habe, ob ich sie brauche. Und ich jetzt schon weiß, wozu ich sie kombiniere. Und zum anderen, dass ich mich beim Tragen der Schuhe daran erinnere, wo und wann ich sie gekaufte habe und welche tollen Frauen mit mir in Amsterdam waren. Der Kauf hat damit auch eine emotionale Verbindung und deshalb werde ich sie auch lange schätzen. Ähnlich wie all die schönen Möbelstücke und kleinen Dekoteile und hilfreichen Haushaltsgegenstände, die unser Haus bereichern. Mit den meisten Teilen ist eine Erinnerung oder Geschichte verbunden und das macht sie zu etwas so Besonderem.

 

Neu kombiniert spart Neukaufen

Ähnlich ist es auch mit Kleidung. Bei den meisten Teilen in meinem Schrank kann ich mich sehr gut erinnern, wo ich sie gekauft habe und verbinde meist auch eine schöne Erinnerung damit. Deshalb trage ich meine Kleidung auch über einen längeren Zeitraum. Einmal, weil sie zu mir passt und auch weil ich sie besonders wertschätze. Bei einem Schrankcheck, den ich in vor ein paar Tagen in Düsseldorf gemacht habe, entstanden auch hier viele neue Kombinationen aus schönen Einzelteilen. Hier ist oft ein Blick von außen hilfreich, der diese Teile in Kombination mit anderen schönen Stücken sieht. Besser geht nachhaltig Kleiden beinahe nicht – neue Outfits ohne neu zu kaufen.

Manchmal ist es ganz sinnvoll, sich nicht zu schnell von lange nicht getragenen Teilen zu trennen. Auch wenn du denkst: „Das habe ich so lange nicht angehabt, eigentlich kann es weg.“ Dann finde vielleicht erst einmal heraus, was der Grund dafür ist. Vielleicht fehlt dir nur ein passendes Teil, das du dazu kombinieren kannst. Und vielleicht hast du es sogar schon im Schrank und hast es noch nicht miteinander versucht. Falls du nicht direkt eine Idee dafür hast, dann bewahre es doch erstmal in einem Extra-Fach für „Besondere Teile“. Irgendwann kommt dir vielleicht eine Idee dafür oder jemand, der dich zum Kombinieren inspiriert. Sollte es hingegen zu klein oder abgetragen sein oder überhaupt nicht deinem Stil entsprechen– dann kann es sicher weg. Das schafft Platz im Schrank und einen neuen Blick. Und vielleicht siehst du ja danach in deinem neu sortierten Schrank plötzlich ein Teil, das sich gut mit dem anderen kombinieren lässt.

Und wenn du Unterstützung beim Neu-Kombinieren wünschst – dann bin ich sehr gern für dich da.

Ich wünsche dir eine gut sortierte Zeit.

 

 

Kleiderschrank-Check: Wie du neue Outfits kombinierst

Kleiderschrank-Check: Wie du neue Outfits kombinierst

Kleiderschrank-Check: Wie du neue Outfits kombinierst

Heute Morgen nach dem Aufwachen dachte ich „So, heute sind die Schubladen mit den Socken und der Unterwäsche fällig“. Das war hoffentlich nicht mein erster Gedanke. Und ich kann auch nicht sagen, woher dieser Gedanke auf einmal kam. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Schubladen quollen schon über und immer wieder zog ich mal einzelne Socken heraus, die mit der Hoffnung darin gelandet sind, dass sich bei der nächsten Wäsche mit Sicherheit der Zweite dazu findet.

Ich glaube, ich habe 10 einzelne Socken gefunden und weit und breit keinen, der noch dazu gepasst hätte. Dabei waren sie schwarz. Kannst du dir vorstellen, wieviele unterschiedliche schwarze Socken es gibt? Schön ist auch, wenn der Partner ebenfalls eine Vorliebe für schwarze Socken hat. Dann wird es ganz spannend. Naja, nach 20 Minuten wars geschafft. Ging total schnell. Und nachdem ich gestern noch einer Freundin am Telefon gesagt habe, dass ich in den letzten 4 Tagen gerade mal das geschafft habe, was ich sonst an einem schaffe und ich auch nicht wüsste, wo meine Energie geblieben ist, da meldet sie sich mit voller Power zurück.

Denn weiter gings mit dem Sortieren der Unterbett-Kommoden, mit dem Aufräumen des Kleiderschranks, Packen von Flohmarkt-Kisten und Sortieren meiner Hunde-Spaziergangs-Sachen. Die Sachen, die warm, bequem und auch mal dreckig werden dürfen. Die irgendwann mal aus meinem Kleiderschrank rausgeflogen und in diesem kleinen Extraschrank gelandet sind. Mittlerweile sind auch hier mehr drin als der Schrank verkraften kann. Großen Müllsack geholt und alles rein, was nicht mehr ging. Das sind die Sachen, mit denen ich wirklich nicht mehr gesehen werden möchte, selbst nicht bei der Gartenarbeit. Seltsam, dass man sie doch so lange im Schrank hatte und wenns auch nur in der hintersten Ecke war. Also die es sowieso nicht mehr ans Licht geschafft haben.

Und weil ich gerade so schön in Schwung bin und die Gelegenheit nutzen muss, gings noch in die Abstellkammer. Die wirklich ihren Namen verdient hat. Hier hatten sich noch ein paar Kartons versteckt, die seit unserem Einzug vor 3,5 Jahren mal eben dort abgestellt wurden. Mit schönen Deko-Teilen aus unserer alten Wohnung, einem Karton mit Mützen und Tüchern – ich wusste doch, dass dieser Schal noch irgendwo sein musste. Einer Kiste mit Stoffen, aus denen ich mal Kosmetik-Täschchen nähen wollte und Jacken, von denen ich zwei schon aus meinem Gedächtnis gestrichen hatte. Eine Dritte hab ich schon vermisst und endlich wieder gefunden. Und in ihrer Tasche noch 35,- €. Da wurde das Aufräumen auch noch mal belohnt.

Jetzt dreh ich noch ne Runde mit den Hunden und danach geht’s mit einem Buch auf´s Sofa. Das habe ich mir heute verdient. Geht doch.

Und weil mich heute das Aufräum-Fieber so gepackt hat, gebe ich dir gern noch ein paar Tipps weiter, wie du deinen Kleiderschrank neu sortieren kannst. Ich wünsche dir ganz viel Schwung und gute Laune.

ier kommen ein paar Tipps, wie du dir neue Outfits zusammenstellst und ganz nebenbei noch deinen Schrank sortieren kannst.

Dein Schrank ist voll und doch denkst du „Hilfe, ich habe nichts anzuziehen!“

Es gibt Tage, da stresst das Auswählen deines Outfits. Du hast keine Zeit. Es muss schnell gehen und dann greifst du eben zu dem was scheinbar immer geht – Jeans und T-Shirt.

Jetzt ist es so, dass du vielleicht sagst: „Passt doch!“ oder du bist den ganzen Tag gefrustet, weil nämlich noch ein wichtiger Termin reingekommen ist und du denkst: „Ach Mist, für diesen Termin hätte ich jetzt gern meine Lieblingsbluse dabei.“

Jetzt gibt es drei Möglichkeiten.

  • Du fühlst dich schlecht und unsicher und strahlst das auch aus und der ganze Tag ist gelaufen.
  • Du vertraust auf dich, auf deine innere Stärke und Ausstrahlung und akzeptierst, dass es jetzt so ist und überzeugst mit deiner Persönlichkeit. Das ist wahrscheinlich die ideale Lösung. Und an Tagen, an denen es mal nicht so 100%ig klappen will, dann ist Punkt 3 sicher hilfreich.
  • Für Tage wie diese, stellst du dir einfach schon mal Kombinationen zusammen von denen du dir ein Foto in deinen Kleiderschrank hängst und hast morgens ganz schnell dein Outfit für den Tag. Auch an Tagen, an denen es mal etwas schneller gehen soll. Du fühlst dich wohl und musst dir keine Gedanken über dein Outfit machen und kannst den Tag genießen.

 

Mein System beim Schrank-Check

Ich zeige dir heute ein System, mit dem du neue Outfits zusammenstellst
 

Die Schuhe

Hole dir als erstes deine Schuhe und stelle sie in den Raum – entweder direkt in dein Zimmer, wo auch dein Kleiderschrank steht oder einfach in den Nachbarraum. Nimm dir nur die Schuhe, die du in den nächsten Monaten tragen wirst – also Winter- oder Sommerschuhe. Das macht den Überblick leichter. Und den verschaffe dir schon mal, indem du sie nebeneinander aufreihst. Schaue dir deine Schuhe einfach mal genauer an, damit du weißt, was du wirklich im Schrank hast.
 

Der Kleiderschrank

Jetzt geht es an den Kleiderschrank. Lege dir deine Lieblingsoutfits heraus. Also die Kombinationen, die du schon mal zu bestimmten Anlässen getragen hast. In denen du dich super wohl gefühlt hast, wo du vielleicht sogar Komplimente bekommen hast. Versuche so viele wie möglich zu finden und dich zurück zu erinnern. Denke einfach beim Durchsehen deines Schrankes darüber nach. Welche Hose hattest du noch gleich zu diesem Oberteil kombiniert? Und welche Schuhe hattest du dazu an? Kannst du dich an den passenden Schmuck erinnern? Sortiere diese Outfits am besten auch schon mal nach Themen – Business – Tages-Outfit – Besondere Gelegenheiten.
 

Das Business-Outfit

  • Welches Outfit hat mal im Job richtig gut funktioniert?
  • Hatte es eine besondere Farbe?
  • War es Rock oder Hose?
  • Flache Schuhe oder hohe?
  • Konntest du die gut bewegen?
  • Welche Reaktionen hast du bekommen?
  • Wie hast du dich gefühlt?
  • Welche Ergebnisse hast du an diesem Tag erzielt?
  • War etwas anders als an anderen Tagen?

Das Tages-Outfit

  • Was hat bei einem Tages-Outfit gut funktioniert?
  • In welcher Stimmung warst du an diesem Tag?
  • Was hast du an diesem Tag unternommen?
  • Hast du anerkennende Blicke geschenkt bekommen?
  • Welche netten Gespräche hattest du?
  • Hast du Komplimente bekommen oder ein Lächeln?

Das besondere Anlass-Outfit

  • Was war ein Outfit bei einem Event, in dem du dich umwerfend schön gefühlt hast?
  • Was hattest du an?
  • Welcher Anlass war es?
  • Mit wem warst du dort?
  • Wer waren die anderen Gäste?
  • Wie waren sie gekleidet?
  • Was hat dein Outfit so besonders gemacht?
  • Bist du aufgefallen?
  • Wie hast du dich damit gefühlt?

Kleiner Extratipp: Mach einfach mal selbst Komplimente. Also wenn du jemanden auf der Straße siehst wo du denkst „Was für eine tolle Ausstrahlung und was für ein tolles Outfit“ Dann sag es einfach mal. Und schaue einfach, was passiert. Vielleicht gibt es ein Lächeln oder es entsteht ein nettes Gespräch.
 

Probieren und Fotografieren

Wenn du alle Kombinationen herausgefunden hast, dann wird es jetzt sportlich. Ziehe wirklich jede Kombi nach und nach an. Mit allem was dazu gehört, auch mit den passenden Schuhen. Und mache ein Foto von jedem Outfit.

Das hast du schon mal. Das ist das ist save. Diese Fotos kommen nämlich an die Innenseite deines Kleiderschrankes.

Und jetzt brauchst du etwas Zeit und Muße. Die Outfits, die schon mal gut funktioniert haben, hast du jetzt. Nun stellst du dir Neue zusammen. Und das geht so.
 

Neue Outfits kombinieren

  • Schaue, welchem Stil das Outfit 1 entspricht? Hast du noch ähnliche Kleidungsstücke in deinem Schrank? Beginne mit Oberteilen. Welche Oberteile entsprechen dem Stil? Suche sie raus und ziehe jedes Oberteil nach und nach zu dem restlichen Outfit an. Wie fühlt es sich an? Fühlst du dich wohl? Wenn ja, dann mache wieder ein Foto davon.
  • Danach sind die Hosen dran. Auch hier wählst du alle Hosen, die dem ähnlichen Stil entsprechen. Ziehe sie nach und nach zu dem einen Oberteil deines ersten Outfits an
  • Welche Schuhe würden noch zu diesem Outfit funktionieren? Auch hier wieder – anziehen, fühlen und bei Wohlfühlen – mach ein Foto
  • Fotografiere am besten auch deine Schuhe separat. Dann kannst du diese Fotos neben deine Outfits kleben.

Ein Tipp für Fortgeschrittene: Kombiniere auch den passenden Schmuck dazu. Jacken und Taschen. Hier fotografiere den Schmuck, die Jacken und Taschen einzeln. Mache dir mehrere Ausdrucke davon, denn du möchtest sie ja auch zu unterschiedlichen Outfits kombinieren. Klebe diese Fotos nun neben jedes Outfit in deinem Schrank. Zu welchem Outfit passt diese Kette auch noch?
 

Ideale Kleidungsschnitte

Gibt es Hosen oder Oberteile in denen du dich besonders wohl fühlst? Wo der Schnitt und die Länge einfach ideal deine Figur unterstreichen? Mach wieder ein Foto. Und schreibe am besten noch dazu, warum das so sein könnte. Wie ist die Länge, wo endet das Oberteil, wie ist die Hose geschnitten, wo sitzt die Taille beim Kleid – einfach alles was dir auffällt.

  • Ist es schöner, wenn das Oberteil über den Bund getragen wird und bis zum Schritt reicht oder wirkt es im Hosenbund besser?
  • Was macht ein kurzer Blazer mit deiner Figur?
  • Ist es schöner, wenn eine lange Strickjacke zu einem kürzeren Oberteil kombiniert wird?
  • Ist das figurbetonte Etui-Kleid schön oder ist das etwas weitere Hängerchen mit der tiefer sitzenden Taille schöner?

Probiere einfach alles an und aus.
 

Gibt es noch Einzelteile?

Sind jetzt noch Teile in deinem Schrank, die du noch nicht kombinieren konntest?

Hier kannst du dich fragen:

  • Wie oft hattest du dieses Teil schon an?
  • Entspricht es deinem Stil?
  • Gibt es etwas, das dich stört, wenn du es anhast?
  • Fühlst du dich wohl darin?

Vielleicht ist es tatsächlich etwas, von dem du dich trennen kannst.
 

Fällt es dir leicht deinen Stil zu definieren?

Falls nicht, dann versuche es doch einfach mal mit einem Mood-Board.

Wie du es erstellst, erzähle ich dir sehr gern in einen der nächsten Artikel. Oder wir sehen uns bei einem meiner Workshops, bei dem wir Stil-Mood-Boards erstellen.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren und ganz viel Freude mit deinen neuen Outfits. Zeige, wer du bist.

Auräumen befreit den Kleiderschrank und den Kopf

Auräumen befreit den Kleiderschrank und den Kopf

Auräumen befreit – den Kleiderschrank und den Kopf

Heute ist einer dieser Tage, wo mein Kopf schon lange vor dem Wachwerden seine ersten Runden dreht. Vielleicht kennst du das auch. Augen auf und zack – rattert es im Kopf und du fühlst die Blitze schießen. Ist gar nichts Schlimmes – einfach nur Dinge, die ich auf dem Plan habe, die noch geschrieben, erledigt, sortiert und einfach nur zu Ende gedacht werden müssen. Und doch denke ich – „mir fliegt gleich mein ganzer Kopf auseinander“, weil da so viele Ideen umher schwirren. Das Beste ist, wenn ich dann noch anfange zu reden – ich lege dann auch dabei an Tempo zu und die Worte kommen so schnell rausgeflogen, weil sie meinen Gedanken kaum folgen können. Der ganz normale Wahnsinn, könnte man meinen. Viele  Gedanken und Ideen gleichzeitig zu haben kennst du vielleicht auch. Solche Tage wie heute sind dann aber noch mal das Ganze im Quadrat.

 

Multitasking oder einfach nur Vielseitig

Viele Dinge gleichzeitig zu machen liebe ich und sind für mich Antrieb. Und auch eine Fähigkeit, die ich für die Beratungen nutze – Menschen in ihrer Ganzheit zu erfassen und in Bildern zu denken. Hingegen sind Tage, an denen ich mich nur mit einem Thema beschäftigen „darf“, eher anstrengend. Trotzdem gibt es ein System und mit diesem bin ich sehr effektiv. Dazu gern mehr in einem der nächsten Blogartikel. Aber manchmal gibt es eben auch Tage so wie heute, wo selbst für meine Verhältnisse zu viele Themen gleichzeitig auftauchen. Dann ist es auch für mich Zeit, um zu sortieren. Meine Wege den Kopf wieder frei zu bekommen, teile ich gern mit dir. Was machst du, wenn du das Gefühl hast, deine Gedanken überschlagen sich?

 

Gedanken sortieren – Ein leeres Blatt Papier

Mir hilft als erstes ein leeres Blatt Papier. Puh – schon besser. Noch schnell den Stift dazu und dann erst Mal alles aufschreiben, was mir gerade durch den Kopf schießt. Manchmal klappt es in der Reihenfolge und nach Priorität sortiert. Manchmal kommt es einfach unsortiert aufs Blatt. Hauptsache der Kopf ist schon mal wieder frei. Bei mir sind es heute 10 Punkte, die auf dem Papier landen. Ich sortiere nach Wichtigkeit und Umfang. Was kann ich schnell erledigen? Wofür muss ich mich konzentrieren und kreativ sein? Und was ist reine Fleißarbeit? Also, wo muss ich nur was schreiben oder sortieren, was nicht meine ganze Kreativität oder Aufmerksamkeit braucht – das ist heute zum Beispiel ein Text, den ich vor Tagen schon per Hand geschrieben habe und heute nur noch in ein Word-Dokument schreiben und verschicken werde. Das hab ich zwar für heute auf meiner Liste, aber es ist für mich auch ok, wenn ich es morgen oder übermorgen schaffe. Auch damit nehme ich mir den Druck. Kennst du noch den Satz  „Morgen, morgen nur nicht heute sagen alle faulen Leute.“ Vergiss ihn einfach. Ich neige zwar auch dazu, alles so schnell wie möglich erledigen zu wollen. Aber manches hat tatsächlich auch einen Tag länger Zeit. Da genieße ich doch lieber noch mal das schöne Wetter und mache einen entspannten Spaziergang mit den Hunden. Da bekomme ich den Kopf nämlich auch noch mal frei.

Den Kopf frei bekommen – Die Weite der Natur

Schon die zweite Möglichkeit, den Kopf klarer zu bekommen. Einfach gehen, nicht reden, die Gedanken kommen lassen, wieder ziehen lassen, weiter denken oder auch nicht. Einfach annehmen, was kommt. Den Blick schweifen lassen – klingt so pathetisch – ist aber ganz einfach und tut gut. Bei uns im Moor ist das Licht und die Weite hierfür einfach ideal. Was ist dein Lieblingsort zum Runterkommen?

 

Platz schaffen – im Schrank und im Kopf

Ein dritter Punkt ist Sortieren. Nicht nur Gedanken auf einem weißen Blatt Papier, auch ganz praktisch. Unterlagen zum Beispiel, Zeitschriften, den Schreibtisch, die Wäsche oder den Kleiderschrank. Mich befreit das total. Auf meinem Schreibtisch brauche ich zwar das kreative Chaos. Ich bin auch ein Zettel-Mensch und notiere Gedanken und Ideen wo ich stehe oder gehe auf einem Stück Papier und habe dadurch auch eine schöne Blätter-Sammlung. Ab und zu muss ich es dann auch mal wieder sortieren. Mein Schreibtisch ist auch in unregelmäßigen Abständen dran – aber er bleibt nicht lange leer und aufgeräumt  – dafür bin ich zu aktiv, zu kreativ – schon nach 5 Minuten liegt ein Arbeitsblatt neben einer Zeitschrift mit einem spannenden Artikel und ein Buch, aus dem ich geraden noch einen Satz notieren möchte. Aber das liebe ich und ich beherrsche das scheinbare „Chaos“. Denn Chaos ist es gar nicht – es sind durchdachte Pläne.  Ich könnte mit geschlossenen Augen in den Papierstapel greifen und das Blatt herausholen, das ich in diesem Moment brauche. Es hat System. Und auch dieses System braucht immer wieder mal einen Ordnungs-Check – damit es nicht zum Chaos wird. Ich sortiere nach Themen, lege neue Ordner an und entsorge Listen, die ich abgehakt und Aufgaben, die ich erledigt habe.

Davon wird nicht nur der Schreibtisch leerer, es gibt wieder Platz für neue Ideen. Toll ist es auch den Keller oder die Garage aufzuräumen. Das Gefühl von Leichtigkeit  nach dem Aufräumen spüre ich sogar körperlich. Nicht umsonst wird ja auch im Feng Shui das Aufräumen des Kellers empfohlen. Wo wir gerade beim Aufräumen sind. Wie sieht es denn mit deinem Kleiderschrank aus?

 

Der Kleiderschrank-Check

Das ist ja nicht nur ein privates, sondern auch mein berufliches Thema. Auch das ist befreiend und erleichternd. Einmal zum Wechsel der Jahreszeiten. Dann wird der Schrank schon mal um die Hälfte leerer und dann noch mal eine Bestandsaufnahme zwischendrin, weil ich dann einfach auch mal wieder sehe, was ich so im Schrank habe und ob etwas ergänzt werden sollte oder sich daraus neue Kombinationen ergeben. Hierzu gebe ich dir in einem der nächsten Blogartikel auch gern ein paar Tipps- wie du deinen Kleiderschank sortieren kannst.  Das befreit und schont die Umwelt und dein Portemonnaie.

Ich wünsche dir eine entspannte Zeit und Raum für neue Ideen.

Was sind deine Tipps, um Gedanken zu sortieren? Teile sie gern mit uns.

 

www.ewa-braetz.de

Wie praktische Kleidung zu etwas Besonderem wird

Wie praktische Kleidung zu etwas Besonderem wird

Geschenkte Zeit genießen – ein achtsamter Umgang mit sich selbst

Gestern war wieder so ein Tag, wo man sich am liebsten mit einer warmen Decke auf dem Sofa einkuschelt und sich keinen Schritt von dort weg bewegt. Spricht auch nix dagegen, aber vielleicht kennst du das auch, wenn man sich erstmal ein paar Meter an der Luft bewegt, merkt man schon, wie gut es einem tut.

Zum Glück haben wir drei gute Gründe, mehrmals am Tag, egal ob´s regnet oder schneit, die Sonne scheint oder es stürmt oder einfach auch nur mal ganz schönes Wetter ist – nach draußen zu gehen. Unsere drei Gründe heißen Mina, Lupa und Flap. Es sind drei ehemalige rumänische Straßenhunde und obwohl sie ja ursprünglich von der Straße kommen, genießen sie natürlich auch ihre gemütlichen Decken oder den Platz auf dem Sofa. Gestern Nachmittag musste ich sie nämlich überreden, mich auf den Spaziergang zu begleiten. War dann aber doch nicht so schwierig. Die Neugierde auf Abenteuer, neue Begegnungen und auf Bewegung hat gewonnen. Hm, kann man sich mal für den nächsten „Keine-Lust-nach –draußen- zu gehen –Tag als Motivation merken.

Ich hab mich gestern sogar über den Regen gefreut. Erstmal natürlich für die Natur. Unser Nachbar-Moor in Meppen hat gerade den Regen dringend nötig. Und dann auch ein bisschen für mich. Denn endlich konnte meine neue Regenjacke beweisen, ob sie dicht hält und so praktisch ist, wie gehofft.

Und was soll ich sagen? Sie hat ihre Regentaufe bestanden. Und noch viel mehr als das. Sie ist ein Gute-Laune-Macher. Und ein Beweis dafür, dass praktisch auch gleichzeitig schön sein kann. Ich habe mich nämlich für eine Farbe entschieden. Und was für eine – MAGENTA. Damit bin ich nicht zu übersehen – was im Moor ganz praktisch ist. Aber sie hat noch einen weiteren positiven Aspekt. Sie macht tatsächlich gute Laune. Die Farbe macht das Grau ein bisschen weniger Grau. Ich muss einfach beim Laufen mal kurz an mir herunterschauen und schwupps – gute Laune. Das ist doch super, wenn das so einfach geht. Funktioniert übrigens nicht nur bei der Praktischen Fahrrad- oder Alltagskleidung. Ich habe hier mal ein paar Ideen gesammelt, wie du ganz einfach gute Laune mit deiner Kleidung einladen kannst.
 

3 Ideen, wie praktische Kleidung zu etwas Besonderem wird

Praktische Kleidung macht Sinn und ist in bestimmten Situationen in unserem Leben beinahe unverzichtbar – naj, auf jeden Fall sehr hilfreich. Sei es auf dem Fahrrad oder wenn es morgens einfach schnell gehen muss oder auch auf dem Kinderspielplatz oder wenn wir uns einfach schnell durchs Leben bewegen und unsere Kleidung auch mal schmutzig werden darf. Doch praktisch kann auch fröhlich sein. Hier kommen ein paar einfache Tipps.
 

Bring Farbe ins Leben

Darf Outdoor- oder Regenkleidung auch bunt sein? Ja, sie darf. Und es gibt mittlerweile eine riesige Palette an knalligen oder auch etwas ruhigeren Tönen. Du weißt nicht, welche Farbe dir steht? Ist in diesem Fall mal ganz egal. Einfach die, auf die du Lust hast und die dich fröhlich macht. Sei der Farbklecks im Regengrau.
 

Lass Blumen sprechen – Muster machen den Unterschied

Knallfrarben sind zu laut für dich? Dann wären doch Muster ein guter Beginn? Regenjacken mit Blumenprints, Punkten, Herzen, Kussmund oder Hunden – hab ich dieses Jahr schon gesehen und sie haben mir ein kleines Lächeln ins Gesicht gezaubert. Das ist doch toll, wenn man das mit einer Regenjacke bewirken kann.
 

Accessoires – Schals, Tücher, was zum Anstecken

Deine Outdoor-Jacke leistet dir schon seit Jahren gute Dienste und sie ist zu schade, um sie zu entsorgen. Gar kein Problem. Bunte Schals und Tücher mit und ohne Muster lassen das alte Schätzchen neu erstrahlen.

Vielleicht kannst du die Kordel der Kapuze auch ganz leicht durch eine neue und bunte ersetzen. Ein persönliches Statement kannst du übrigens auch mit einer Tasche setzen, die deinen Persönlichen Stil unterstreicht. Gummistiefel haben übrigens den gleichen Effekt.

Kleidung kann praktisch sein und gleichzeitig auch Persönlichkeit zeigen. Freu dich auf den nächsten Regenschauer und zaubere dir ein Lächeln ins Gesicht. Sei der Sonnenschein an Regentagen.