Herrlich unperfekt

Herrlich unperfekt

Herrlich unperfekt

Ich lese zurzeit ein Buch, bei dem ich auf jeder Seite denke „Oh ja, stimmt.“ Oder „Ah, interessant“ oder ähnliches. Wenn nicht auf jeder Seite, dann aber sicher auf jeder zweiten. Ich komme aus dem Unterstreichen der spannendsten Stellen gar nicht heraus.

Ich war in den vergangen beiden Wochen so herrlich unkreativ. Stimmt auch nicht ganz. Habe schon ein paar Sachen umgesetzt, aber im Verhältnis zu anderen Zeiten, einige weniger. Und es ging mir gut dabei. Habe einfach mal die freie Zeit genossen. Nachgedacht, aber nicht gleich jeden Gedanken kreativ umgesetzt. Ich fand, das darf auch mal sein. Hab ich mir einfach mal erlaubt.

Um Kreativität ging es auch an einer Stelle in dem Buch. Eigentlich geht das ganze Buch um Kreativität. Also die Stelle, um die es mir heute geht, handelt von Kreativität und Perfektionismus.

Und ein Zitat aus dem Buch ist:  „Perfektionismus ist das Ende der Kreativität.“

Deshalb möchte ich dich heute einladen, einfach mal herrlich unperfekt zu sein. Einfach mal etwas zu machen, nur weil du Lust dazu hast.  Nur für dich. Dich nicht darum zu scheren, was andere von dir denken oder davon finden könnten. Es geht einfach mal nur um dich.

 

Die innere Schönheit

Ich musste heute bei meiner Fahrradtour daran denken, wie schön und überraschend das Unperfekte sein kein. Ich war also unterwegs mit meinem in die Jahre gekommenen Herrenrad. Die Speichen summten leise die Liedzeile von den Ärzten „… mein altes klappriges Damenrad“. Und mit diesem Lied im Ohr radelte ich durch die Gegend. Mit einem leise vor sich hin klappernden Rad. Herrlich unperfekt. Aber ich wollte einfach nur Radfahren. Nur so für mich. Wichtig war nur, dass es mich trägt, die Bremsen funktionieren und die Luft in den Schläuchen hält. Das tut es.

Und so komme ich mit ihm sehr gut voran. Im zweiten Gang, weil es hier so schön flach ist. Bei dieser Tour habe ich einen kleinen Seitenweg entdeckt, in den ich neugierig hineinfuhr. Am Ende des Weges war ein, sagen wir mal, kleines Gebäude aus Beton. Sah irgendwie aus wie eine Unterführung oder Bushaltehäuschen. Ein bisschen hässlich und unscheinbar. Innen war ein runder Raum, den man durch einen Eingang ohne Tür betrat. Auch das war recht unspektakulär und ich wusste noch immer nicht so recht, was es war. In den Wänden waren rechteckige Schlitze in verschiedenen Höhen, irgendwie wie Fenster. Und dann wurde es deutlich. Es war eine Beobachtungpunkt für die Wildvögel. Der Blick durch jedes Fenster zeigte einen anderen Ausschnitt auf das Veen und die Wasserflächen. Hier konnte man die Wasservögel beobachten, ohne dass man sie störte. Jedes Fenster gab einen anderen Blick auf die Natur frei.

Es waren Fenster zur Welt.

Der äußere Rahmen macht neugierig und erst durch das Betreten des Inneren Raumes war die wahre Schönheit sichtbar.

 

Trau dich unperfekt zu sein

Das finde ich übrigens auch bei Menschen. Nicht dass das äußere langweilig und unscheinbar wäre. Aber manchmal verstecken wir uns hinter einer Maske und zeigen wenig von unserem wahren Ich. Manchmal ist man vielleicht etwas angepasst, um nicht aufzufallen oder trendig, um sich nicht zu zeigen.

Ich mag Outfits die individuell sind und die Eigenheiten des Menschen zeigen. Wenn kleine Brüche zu finden sind. Also die Handtasche nicht perfekt auf die Schuhe abgestimmt ist. Ein kleiner Störer – der das Outfit unperfekt und zu etwas Eigenem macht.

Ich liebe zum Beispiel meine große Handtasche. Sie ist seit 10 Jahren meine Begleiterin durch mein Leben. Manchmal habe ich vielleicht eine kleinere für den Sommer, falls mir das Gewicht der großen zu sehr auf den Schultern drückt. Aber ich habe noch keine gefunden, mit der ich sie ersetzten möchte. Mittlerweile sieht man ihr ihr Alter und die Erlebnisse auch etwas an. An manchen Stellen wird die Haut auch schon etwas dünner und faltiger. Na und. Genau dafür liebe ich sie. Sie bewahrt, was mir wichtig ist. Sie hält alles zusammen. Und ich finde, man darf ihr ihr Alter ansehen. Sie ist so wunderbar unperfekt und gehört einfach zu mir. Das funktioniert bei mir. Deine Persönlichkeit hat sicher andere Eigenschaften und Merkmale. Für dich käme diese Tasche niemals in Frage. Vielleicht ist es bei dir eher eine Farbe, die du liebst und die du, egal was andere sagen oder sie finden, trotzdem tragen möchtest. Trau dich die Kleidung zu tragen, die zu dir passt. In der du dich wohl fühlst. Die zeigt wer du bist. Trau dich „unperfekt“ zu sein.

 

Unperfektheit lässt die Kreativität leben

Und trau dich auch einfach Sachen zu machen, die du schon so lange vorhattest. Singen vielleicht oder einen Kurs anbieten, wie man Naturkosmetik selbst herstellt. Vielleicht auch ein Kochbuch schreiben. Warte nicht auf den richtigen und perfekten Augenblick. Den perfekten Moment gibt es nicht. Aber den Moment, einfach etwas zu tun, der ist jetzt. Einfach weil du Lust dazu hast. Fang einfach an. Unperfektheit lässt die Kreativität leben.

Ich wünsche dir viel Freude mit deiner Kreativität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Multitalent – Wie du mit zu viel Informationen umgehen kannst

Multitalent – Wie du mit zu viel Informationen umgehen kannst

Multitalent – Wie du dich vor zu viel Informationen schützen kannst

Wahrscheinlich kennst du es von dir, dass du eine sehr feine Wahrnehmung hast und dich gut in andere Menschen hineinfühlen kannst. Diese Eigenschaft der Empathie ist etwas ganz besonders Schönes und für dich und die Menschen um dich herum.

Du bist eine gute Zuhörerin. Menschen teilen ihre Gedanken mit dir. Sie legen Wert auf deine Meinung oder wissen, dass sie dir vorbehaltlos vieles anvertrauen können. Vielleicht kannst du diese Eigenschaft beruflich nutzen. Vielleicht bist du aber auch einfach als Freundin für sie da.

Auch wenn es ein großes Geschenk ist, ist es auf der anderen Seite natürlich auch etwas, dass du in dir aufnimmst. Diese Energien können dich beleben, weil du neugierig auf Menschen und ihre Geschichten bist. Es ist mehr als Neugierde. Es ist ein Interesse an Menschen. Und du wirst eine tiefe Dankbarkeit kennen, dass dir ein anderer Mensch so vertraut. Und Menschen sind dir dankbar, dass sie jemanden zum Zuhören haben und sie schätzen vielleicht auch deine Rückmeldungen oder Ideen.

Auf der anderen Seite wirst du aber auch Momente kennen, wo du nicht mehr so aufnahmebereit bist. Wo du Zeiten der Stille brauchst, um deinen eigenen Energiehaushalt wieder zu füllen. Vielleicht fühlst du es daran, dass du dich müde und erschöpft fühlst. Dass du dich schlechter konzentrieren kannst. Dass dir dann Menschenansammlungen zu viel sind. Dann brauchst du Momente für dich. Vielleicht helfen dir dabei Spaziergänge in der Natur oder Sport. Alles, wo du einfach mal abschalten kannst.

Du hast sicher deinen eigenen Weg gefunden, wie du wieder in deine eigene Kraft kommst. Ich habe heute ein paar Tipps für dich, die dir vielleicht weitere Wege zeigen.

 

Du bist was du isst

Denn alles was du in dich aufnimmst, muss auch irgendwie verarbeitet werden. Genauso wie die Qualität deines Essens eine Wirkung auf deinen Körper hat, ist es auch mit deinen Gedanken, mit denen du deinen Geist fütterst.

Je gesünder und ausgewogener deine Nahrung ist, um so fitter und gesünder bist du selbst.

Vielleicht ernährst du dich biologisch und lebst vielleicht sogar vegetarisch oder vegan. Verzichtest auf Zucker und industriell hergestellte Lebensmittel und kaufst regional und bereitest dein Essen aus frischen Zutaten zu. Das finde ich großartig und bewundernswert. Bei mir klappt es noch nicht so ganz. Es ist aber ein großer Wunsch von mir. Auf einiges kann ich noch nicht ganz verzichten. Aber ich versuche es in Maßen zu tun. Wobei das richtige Maß ein gutes Stichwort ist, wo ich schon bei der geistigen Nahrung bin.

 

Informationen immer und überall

Wir leben in einer Zeit, in der wir uns von überall her unsere Informationen holen können. Wo wir 24 Stunden am Tag, rund um die Uhr, von überall her Nachrichten erhalten – über alle möglichen Kanäle, Fernsehen, Radio, die sozialen Medien und durch die Menschen um uns herum. Den Fernseher und das Radio können wir abschalten und bewusst entscheiden, was wir sehen und hören wollen. Auch auf den Sozialen Medien liegt die Entscheidung bei uns.

Ich habe bereits vor einigen Jahren damit begonnen, bewusst zu entscheiden, wieviele News ich mir anschaue und sie für mich gut dosiert. Einfach weil ich merke, dass mich zu viele Informationen und Bilder belasten. Natürlich möchte ich auch informiert bleiben. Hier das richtige Maß zu finden, ist für mich persönlich sehr wichtig. Und vielleicht kennst du es auch aus eigener Erfahrung. Das kannst du vielleicht noch selbst beeinflussen. Du merkst, wann dein Kanal voll ist. Ich mache dann eine News-Diät. Das funktioniert für mich ganz gut.

 

News filtern

Das ist die erste Sache, die du bewusst beeinflussen kannst. Schaue wieviele Nachrichten am Tag für dich wichtig sind. Was brauchst du um gut informiert zu sein. Reicht dir einmal am Tag eine Information und Sendung im Radio. Möchtest du dich mit Bildern informieren lassen? Helfen dir Expertenrunden weiter? Wie viele Artikel möchtest du auf den Sozialen Kanälen lesen? Ist es gut, noch am Abend vor dem Schlafengehen, Informationen zu sehen, hören oder lesen, die du mit in die Nacht nimmst?

Beobachte dich einmal genau. Was tut dir gut? Und was belastet dich vielleicht sogar. Was nimmt dir deinen gesunden Schlaf? Finde hier das richtige Maß für dich. Achte auf dein Bauchgefühl. Wie viel Information tut dir gut? Was nimmt dir Kraft? Wo blockieren dich Informationen im Handeln und Denken? Mit wem möchtest du telefonieren? Welche Menschen tun dir gut. Wie ist die Qualität des Gespräches? Tut dir das Gespräch gut oder bist du danach erschöpft, ausgelaugt und niedergeschlagen? Wie wichtig ist es dir, für den anderen da zu sein? Wie kannst du das Gespräch und den Inhalt steuern, dass es für euch beide gut ist?

Mein Tipp, sei achtsam. Möchte der andere eine Lösung finden oder einfach nur Dampf ablassen. Wenn du merkst, dass dich das Gespräch runterzieht, dann wechsele das Thema. Lenke es in eine für dich gute Richtung. Vielleicht kannst du den anderen auch fragen, was für ihn eine Lösung sein könnte, um aus dem Stress auszusteigen. Oder du sagst, dass du gerade nicht über dieses Thema sprechen möchtest und schlägst ein anderes Thema vor.

Das sind Situationen auf die du dich vielleicht vorbereiten kannst. Du weißt, wen du triffst und welche Themen anstehen können.

Um dich innerlich zu stärken und in deiner Kraft zu sein, könnte dir mein zweiter Tipp helfen.

 

Finde deine innere Kraft

Eine zweite Möglichkeit ist, deine innere Kraft und Energie durch Meditation zu stärken. Hier könntest du zum Beispiel tägliche Meditationen in deinen Tagesablauf einbauen. Meditationen stärken deine Energien und deinen Geist. Sie helfen dir dabei, ganz bei dir zu sein. Deine Achtsamkeit zu schärfen. Achtsamkeit ist nichts anderes, als mit den Gedanken bei dem zu sein, was du gerade tust. Entweder dich auf die eine Sache zu konzentrieren, die du in diesem Moment machst, ohne gedanklich schon bei der nächsten zu sein. Eine ganz einfache Übung dazu ist, sich einfach nur hinzusetzen und bewusst auf das ein und ausatmen zu konzentrieren. Einfach deinen Atem bewusst wahrzunehmen. In deiner Kraft sein.

 

Dein Energiefeld aufbauen

Eine dritte Möglichkeit ist, dein Energiefeld bewusst aufzubauen, um dich vor äußeren Energien zu schützen. Das kannst du zum Beispiel mit Farben schaffen. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Farben eine Wirkung auf uns haben. Es gibt Untersuchungen zur Farb-Psychologie. Und auch auf dem Gebiet der Chakren-Arbeit, haben Farben eine besondere Bedeutung. Bei den Farb-Coachings, die zu meiner Arbeit gehören, ist es immer wieder spannend, welche Farben zum Vorschein kommen und wie unterschiedlich sie von den Frauen wahrgenommen werden und was sie dabei empfinden.

Vielleicht kennst du deine Farbe, die dich stärkt und dir Kraft gibt. Es gibt Farben, die im Inneren wirken. Es gibt aber auch Farben, mit denen du dich äußerlich abgrenzen kannst. Wenn du zum Beispiel weißt, dass du ein Treffen oder Begegnungen hast, wo du ganz klar bei dir selbst bleiben möchtest, dann kannst du Farben in deiner Kleidung wählen, die für dich diese Wirkung haben. Eine Klarheit vermitteln und in gewisser Weise auch als Abgrenzung dienen, um dich zum Beispiel zu schützen. Vielleicht kennst du sie schon. Ich mache zu diesem Thema aber noch mal einen separaten Beitrag.

 

Wachsam bleiben

Um Wachsamkeit geht es auch in Situationen, bei denen du Menschen triffst, die wie aus dem Nichts ihre Gedanken und Meinungen bei dir abladen. Das ist wie ein kleiner Überfall. Das sind andere Situationen, als die, bei denen dich jemand um deinen Rat bittet. Sicher weißt du welche Situation ich meine. Du stehst dann da, völlig unvorbereitet und bekommst einen Schwall der Energie übergeschüttet. Du bist vielleicht total perplex und weißt im ersten Moment nicht, wie du darauf reagieren sollst. Am liebsten mit Weglaufen, aber das funktioniert leider auch nicht richtig. Meist bleibt nicht die Zeit, den anderen zu stoppen, die Energie und die Information sind schon bei dir. Je stärker und klarer du in deinem Inneren bist, um so besser. Dabei können dir die vorherigen Übungen helfen.

Wenn du merkst, dass du die Information des anderen schon in dich aufgenommen, dann spüre kurz in dich rein und dann gib deinem Geist die kleine Information „Löschen“. Probiers einfach mal aus.

Vielleicht hast du Lust, die eine oder andere Sache auszuprobieren. Schreibe mir gern deine Erfahrungen dazu.

 Ich wünsche dir einen wundervollen Tag und alles Liebe und vor allem schöne Gedanken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wofür sollst du dich entscheiden?

Wofür sollst du dich entscheiden?

Multitalent – Wofür sollst du dich entscheiden?

Denkst du, dass du dich zwischen Äpfeln und Birnen entscheiden muss?

Wahrscheinlich löst die Frage in dir schon ein kleines Stress-Gefühl aus. Kennst du den Gedanken, dass du dich für eine Sache entscheiden musst? Vielleicht, weil du glaubst, dass andere das von dir erwarten? Und weil du siehst, dass es anderen so einfach gelingt. Sie haben sich für ein Gebiet und ein Thema entschieden und sind damit ziemlich erfolgreich. Du selbst denkst von dir, dass du mal mit der einen Sache beginnst und dann zum nächsten Thema springst und du alles anfängst und dann wieder aufgibst. Nichts setzt du bis zum Ende um? Irgendwie ist auch kein roter Faden erkennbar. In deinen Augen hat nichts von dem was du tust miteinander zu tun. Es hat kein System.

Was ist, wenn ich dir sage, dass es doch System hat?

Nämlich dein eigenes.

Was spricht dagegen, Äpfel und Birnen zu mischen und deinen eigenen kleinen Obstsalat daraus zu machen? Noch etwas Rosinen und Nüsse dazuzugeben und vielleicht noch ein paar Trauben und ganz oben drauf noch einen Klecks Sahne mit einer Kirsche.

Warum sollst du dich entscheiden, wenn alles lecker ist. Wenn du die ganze Vielfalt genießen kannst.

Wenn ich mit Vielbegabten spreche, die bisher noch nicht wussten, dass sie zu den Multitalenten gehören, stellt sich bei den meisten plötzlich eine innere Ruhe ein. Und ich höre dann Sätze wie, „Oh das erleichtert mich gerade sehr. Ich muss mich gar nicht entscheiden. Ich darf all das machen, wozu ich Lust habe.“

Ja, und warum auch nicht?

Denn wenn du einmal genauer darüber nachdenkst, was du schon alles gemacht hast, dann wirst du feststellen, dass du deine Projekte bis zum Ende umgesetzt hast. Nämlich bis zu dem Punkt, an dem es für dich erfüllt war.

 

Ziel erreicht

Mach dir doch einfach mal eine Liste und schreibe dir ein paar Projekte aus der Vergangenheit auf.

Was hast du alles gemacht? Und wann war das Projekt für dich erledigt? Was war das Ergebnis deines Projektes? Was hast du damit erreicht? Was hast du daraus gelernt? Was hat sich daraus ergeben?

Vielleicht erkennst du daran, was der Sinn des Projektes für dich war. Wolltest du es einfach einmal ausprobieren und schauen, ob du es kannst? Warst du neugierig auf eine neue Herausforderung und wolltest mehr über das Thema erfahren? Und wenn du das Ergebnis hast und dein Ziel erreicht hast, darfst du dann auch wieder etwas Neues beginnen? Warum denn nicht?

Vielleicht wolltest du schon immer mal ein Bild mit Ölfarbe malen? Du hast dir eine Leinwand und Farben und Pinsel gekauft. Hast dich ein, zwei oder drei Wochenenden intensiv damit beschäftigt. Es ist ein schönes Bild entstanden, das nun in deiner Wohnung hängt. Und jetzt? Heißt das, dass du nun nur noch als Maler deine freie Zeit verbringst? Wahrscheinlich nicht. Kann es sein, dass du nie wieder ein Bild mit Ölfarbe malen wirst? Könnte sein. Ist es schlimm, es nie wieder zu tun? Warum? Du hast dich eine Zeit intensiv damit beschäftigt. Hast herausgefunden, wie es sich für dich anfühlt. Vielleicht sogar, dass du es ganz gut kannst. Dass es deinen Ansprüchen genügt. Und vielleicht kannst du es sogar so gut, dass du eine Ausstellung damit machen möchtest. Und wenn die Ausstellung erfolgreich war und du positive Reaktionen bekommen hast und du vielleicht sogar ein Bild verkaufen solltest, kann es sein, dass du trotzdem nicht weitermalen wirst. Einfach, weil eine neue Idee in deinem Kopf ist und du Lust hast, etwas Neues auszuprobieren. Und das ist okay.

Dein Antrieb ist es nämlich, so viel wie möglich zu lernen und auszuprobieren. Dein Erfolg ist das Machen. Das Umsetzen deiner Idee. Der finanzielle Erfolg ist für dich dabei gar nicht so wichtig.

 

Womit belohne ich mich?

Da komme ich schon auf die nächste Frage. Weißt du, was deine Belohnung ist? Wenn Geld oder die Anerkennung der anderen nicht so wichtig für dich sind, was ist es in deinem Fall? Worin besteht deine Belohnung? Was macht dich glücklich?

Suche dir hierfür vielleicht mal drei deiner früheren Projekte heraus und schaue einmal, was du gefühlt hast, als das Projekt für dich erfolgreich war. Wann hast du aufgehört? Welche Erfahrung hast du gemacht? Was war das Ergebnis für dich? Und erkennst du dein System darin?

Wenn du erkennst, worin der Sinn für dich im Ausprobieren und Machen besteht, dann spricht doch nichts dagegen, dich auf neue Projekte einzulassen und Impulsen nachzugehen. Freue dich darauf, was zu dir kommt und lass deine Ideen sprudeln.

Ich wünsche dir ganz viel Freude bei allem was du tust.

Und wenn du Lust hast, dich darüber auszutauschen, dann freue ich mich sehr auf dich.

Wenn du Lust hast, dann folge mir bei facebook – „Multitalent“ – und auf instagram – „multitalent_vielbegabte“

Ich wünsche dir eine ideenreiche Zeit.

 

 

 

 

 

Farbwelten – Zu Besuch bei Kerstin

Farbwelten – Zu Besuch bei Kerstin

Farbwelten – Zu Besuch bei Kerstin

Wie das Leben so spielt

Heute war ich zu Besuch bei Kerstin, zumindest in virtueller Form. Denn Kerstin wohnt am schönen Stettiner Haff und wir haben uns vor einiger Zeit in einem Online Seminar getroffen. Interessant ist, dass wir irgendwann festgestellt haben, dass wir ursprünglich aus dem gleichen Ort kommen und uns zwar nie bewusst begegnet sind, aber eine Verbindung auf anderen Wegen besteht.

Kerstins Opa hatte in dem Dorf, in dem ich lebte, eine Gaststätte. Ich erinnere mich an schöne Dorf- und Kinderfeste im Garten hinter dem Haus, mit einer Holztaube am Seil, mit der man auf eine Scheibe Punkte werfen konnte. Es gab die alten Kinderspiele, wie Sackhüpfen und Eierlauf. Klingt wie aus einer anderen Zeit. Dabei ist es doch noch gar nicht so lange her 😊. Später diente der Saal als Kino. Das war eine sehr schöne Zeit, an die ich sehr gern zurückdenke.

Kerstin ist einige Jährchen jünger als ich, so dass wir uns damals nicht bewusst begegnet sind. Meine Mutter war Kindergärtnerin in dem Ort und Kerstin ging in ihre Gruppe. Natürlich konnte meine Mutter sich auch noch gut an Kerstin erinnern. Lustig wie das Leben spielt. Und schön, dass es solche Zusammenführungen gibt. Seitdem sind wir regelmäßig im Austausch und ich freue mich sehr, dass ich sie auf dieser Farbreise besuchen durfte.

In mir stieg auch gleichzeitig eine Sehnsucht auf, nach dem Ort, an dem ich viele Jahre meiner Kindheit und Jugend verbracht habe. An den kleinen Stränden und auf und in dem Wasser dieser schönen Gegend. Wir waren oft am Strand und ließen uns beim Segeln den Wind um die Ohren wehen. Wasser ist mein absolutes Element. Und auch für Kerstin hat die Farbe des Meeres eine besondere Bedeutung

 

 

Wege ins Gleichgewicht finden

Eine von Kerstins Wohlfühlfarben ist Dunkelblau und es erinnert sie an das Meer und an Erfrischung.

Ich sehe die Farbe genau vor mir und kann das Gefühl zu dieser Farbe sehr teilen. Ein helles Blau gehört ebenfalls zu Kerstins Farben. Und auch hier ist ein starkes Gefühl zur See damit verbunden.

Kerstin ist Heilpraktikerin und begleitet als Coach, Menschen auf ihrem Weg wieder ins Gleichgewicht zu finden.

Da bin ich auch gleich bei der Antwort auf die Frage, die ich eigentlich am Ende meines Besuches stelle – nach ihrem Beitrag für die Welt. Denn darum geht es Kerstin. Menschen zu unterstützen und ihnen Wege zu zeigen, wie sie es aus eigener Kraft schaffen, ihr psychisches Gleichgewicht wiederzufinden.

Kerstin hat die Gabe, sich gut in andere Menschen hineinversetzten zu können. Sie nimmt Energien sehr gut wahr und kann sich in Menschen gut einfühlen. Ein hohes Maß an Empathie zeichnet sie und ihre Arbeit aus. Die Farbe Rosa ist eine Herzensfarbe und gehört zu Kerstins Farbpalette. Eine Farbe, die sie mit Weiblichkeit verbindet. Und auch ein warmer Beerenton steht für sie für Wärme und Herzlichkeit.

Dazu verfügt sie über ein umfassendes Wissen, von dem ich jedes Mal wieder begeistert bin. Sie ist dabei unglaublich strukturiert und diszipliniert. Sie arbeitet sich in technische Vorgänge intensiv ein. Sie nutzt dieses Wissen nicht nur für sich, sondern teilt es sehr gern auch mit anderen. Noch etwas, das Kerstin auszeichnet. In Farben Weiß und Schilfgrün stehen für diesen Anteil in ihr.

 

 

Den Ort der eigenen Kraft finden

Sie hat früh gemerkt, dass die Psychologie der Bereich ist, in dem sie arbeiten möchte. Der Ausbildung zum Hypnose-Coach folgten eine Heilpraktiker-Ausbildung und weitere Spezialisierungen auf dem Gebiet.

Sie hat in der Pfalz eine erfolgreiche Praxis aufgebaut, hat in der Schweiz gearbeitet und ein Fortbildungsprogamm für eine Unternehmen entwickelt, hat später in Berlin gelebt, bevor sie in ihre alte Heimat zurückkehrte – der Liebe wegen – zum Mann und auch zum Lebensraum.

Sie genießt ihr Leben in ihrem Haus mit einem großen Garten und dem Strand und der See direkt vor der Tür. Hier findet sie Kraft, hier kann sie auftanken. Denn wie wichtig ein gesunder Umgang mit den eigenen Ressourcen ist, weiß Kerstin aus eigener Erfahrung. Und die Erkenntnisse daraus, teilt sie mit Menschen, die in ähnliche Situation kommen. Sie hat ein Programm erstellt „Selbstfürsorge-Crash-Kurs“, mit dem sie andere Menschen hilfreich unterstützt. Sie ist eine Kämpferin. Vor einigen Jahren hat sie es geschafft, mit eigenen Kräften aus einem Tal herauszukommen – mit einem Ernährungs- und Bewegungskonzept, das sie für sich und auch für andere entwickelt hat. Sie ist mit ganzem Herzen dabei und für die Menschen da. Weil sie es als ihre Berufung versteht.

 

Tanze durch dein Leben

Für Kerstin ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung wichtig. Ihr großer Garten bietet Platz für den Anbau von Gemüse und Obst. Vor kurzem hat sie ein Kochbuch herausgebracht. Mit Rezepten für einen gesunden Körper und Geist.

Sie ist unglaublich. Denn all das schafft sie auch noch ganz nebenbei. Denn sie ist Mama von zwei kleinen Jungs.

Kraft für sich holt sie sich in täglichen Meditationen. Und sie liebt das Salsa-Tanzen. Hier kann sie ganz bei sich sein. Hier vergisst sie alles um sich herum. Salsa bedeutet für sie Leichtigkeit und Lebensfreude. Das Tanzen kommt im Moment etwas kurz. Wer weiß, vielleicht tanzt sie ja jetzt einfach mal wieder für sich. 😊 Und nach dem Motto von Pippi Langstrupf „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Kraftvolle Farben, wie Rot und Fuchsia unterstreichen diese Energie.

Kerstin hat eine sehr feine und zarte Ausstrahlung. Helle und pastellige Farben unterstreichen diese zarte Seite von ihr und harmonieren mit ihren zarten Eigenfarben. Die leuchtenden Augen strahlen ganz viel Klarheit und Energie aus. Welche sie mit kräftigen Farben wie Rot oder Fuchsia noch betonen kann. Auch Petrol, das für Kerstin für Lebensfreude steht, bringen ihrer Augen noch mehr zum Leuchten.

Kerstins Farben und ihre Bedeutung

 

DUNKELBLAU – Meer und Erfrischung

HELLBLAU        – Himmel und Meer, Freiheit und Leichtigkeit

BEERENTON     – Wärme und Herzlichkeit

PURPUR              – Jugend und Leichtigkeit

ROSA                    – Weiblichkeit

TÜRKIS               – Wärme, Urlaub und Sonne

WEISS                 – Kompetenz und Sport

PETROL              – Freude

DUNKELROT    – Salsa, das innere Feuer entfachen

HELLGRÜN       – Kompetenz und Lebenslust

 

 

Zum Abschied habe ich noch drei Fragen an Kerstin

 

1. Was wünschst du dir für die Welt?

Kerstin: Mehr Menschlichkeit und Rücksichtnahme, eine bessere Kommunikation, mehr Leichtigkeit. Anderen zugestehen, dass sie ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen und sich in ihrem Sinne entwickeln können, ohne dass sich andere einmischen, weil sie denken, dass sie es besser wüssten.

2. Mit welcher Farbe verbindest du es?

Kerstin:    Mit Gelb (die Farbe des Solarplexus)

3. Was ist dein Beitrag hierfür?

Kerstin:   Das was ich mache. Menschen unterstützen ihr psychisches Gleichgewicht wiederzufinden.

 

Ich danke Kerstin für diesen schönen Ausflug und freue mich sehr, sie hoffentlich bald persönlich treffen zu können.

 

 

 

 

Multitalent – Wie du mit zu viel Informationen umgehen kannst

Multitalent – Der Beruf von Vielbegabten

Multitalent – Der Beruf von Vielbegabten

Bei der Vorbereitung zu diesem Podcast schoss mir dir Frage durch den Kopf: „Wie stelle ich mich eigentlich vor, wenn ich danach gefragt werde, was ich beruflich mache?“

Es gibt einige Dinge, die ich beruflich mache. Eine Bezeichnung zu finden, die alles trifft ist gar nicht so leicht.

Ich hatte die Idee, einfach mal eine Freundin anzurufen und zu hören, was sie sagt, wenn sie danach gefragt wird. Ich konnte mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen, als ich sie mit der Frage überraschte und dann erstmal Schweigen am anderen Ende war, bevor sie lachend antwortete:

„Ganz ehrlich, das weiß ich auch nicht so genau.“

Und natürlich weiß sie, was sie alles tut. Aber die Frage ist die. Womit beginne ich meine Aufzählung und was kommt an erster Stelle.

Meine Freundin ist Künstlerin, Mediengestalterin, sie ist Projektleiterin, organisiert und veranstaltet Events und noch einiges mehr.

 

Ein Leben als Gesamtkunstwerk

„Manchmal sage ich einfach, ich bin ein Gesamtkunstwerk“, sagt sie und lacht.

Auch wenn sie es eher scherzhaft sagt, finde ich diese Bezeichnung für sie passend. Und dabei ist sie nicht nur das, sondern auch noch ein unglaublich sympathischer und positiver Mensch.

Grundsätzlich findet sie es positiv, so viele Talente und Ideen zu haben und die Möglichkeit, alles ausprobieren zu können. Aber manchmal ist es Segen und Fluch gleichzeitig.

Einfach, weil viel zu wenig Zeit ist, für alles was sie vorhat.

Manchmal denkt sie über Pausen nach, um dann die Frage selbst mit einer anderen Frage zu beantworten.  „Braucht man eine Pause von den schönen Dingen die man liebt?“

So sehe ich es auch. Und man braucht gleichzeitig ein feines Gespür für seinen Körper, damit man wahrnimmt, wann doch eine kleine Pause zum Auftanken angesagt ist.

Ich brauch dafür regelmäßig eine Zeit in der Natur.

 

Vielbegabte sind wie Schmetterlinge

Wenn ich über den Begriff Vielbegabung nachdenke, dann schießen mir Worte durch den Kopf wie

– Neugierde, Menschen mit vielen Begabungen und Talenten, die viele Projekte gleichzeitig machen, die vielinteressiert sind.

Sie sind meist kein Experte auf einem Gebiet, sondern kennen sich auf vielen Gebieten gleich gut aus.

Sie können sich schnell in ein Thema vertiefen, dann wieder loslassen und sich auf ein neues Gebiet konzentrieren

Sie sind kreativ, stecken voller Ideen und sind ständig in Bewegung.

Ich habe mal etwas gelesen und fand es ein schönes Bild. Sie sind wie Schmetterlinge, die von Blüte zu Blüte fliegen.

Auf der einen bleiben sie etwas länger sitzen, andere besuchen sie nur ganz kurz. Und sie suchen sich immer wieder neue Blüten.

Vielbegabte haben ein breites Spektrum an Interessen. Sie können sich in ein Thema richtig vertiefen und sich reinarbeiten. Und wenn sie es richtig verstanden haben, dann kommt oft so etwas wie Langeweile und sie sind auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

Sie sprudeln vor Ideen und können sich manchmal nicht entscheiden zwischen den vielen Ideen und Möglichkeiten. Weil es so viel gibt, was sie spannend und interessant finden. Das kann manchmal anstrengend sein, weil man irgendwie alles machen will, aber leider nicht alles machen kann. Weil dafür die Zeit begrenzt ist.

Das Thema Zeit ist das große Thema. Die ist einfach zu kurz, für alles was man machen möchte. Aber auch da gibt es ein paar Möglichkeiten, die Zeit zu finden und einzuteilen. Diese Ideen möchte ich im Laufe der Podcast-Folgen gern mit dir teilen.

Dabei ist es eine Möglichkeit, der eigenen Intuition zu vertrauen. Denn die ist bei Vielbegabten relativ stark ausgeprägt. Genauso wie die Empathie. Und das ist dann wieder die Verbindung zur Feinsinnigkeit. Sie haben feine Antennen, mit denen sie ihre Umwelt wahrnehmen.

 

Eine Fahrt mit dem Fahrstuhl

Jetzt möchte dich doch noch mal auf meine Frage zurückkommen. Wie kann ich mich jemanden vorstellen und erklären, was ich alles tue.

Die Frage hatte ich selbst, weil ich neue Visitenkarten brauchte und überlegt habe, was drauf stehen soll. Als was will ich mich bezeichnen? Welcher meiner Berufe kommt auf die Karte? Denn zurzeit arbeite als Stylistin, ich berate Frauen, bin Naturkosmetikerin und ich schreibe. Und dann gibt es aber auch noch andere Sachen, die ich mache, die aber gar keine eigene Berufsbezeichnung sind.

Und dann war die Frage Was steht auf meiner Visitenkarte? Die Idee, mehrere Karten zu machen war keine Option.

Eine Antwort kam, währen einer Zusammenarbeit mit einem befreundeten Fotografen. Er erzählte mir von einem Elevator-Test. Bei diesem Test geht es darum, einem anderen Menschen, innerhalb von 30 Sekunden zu erzählen, was du genau machst. Theoretisch während einer Fahrt im Fahrstuhl.

Da ging es bei mir los. Ich habe mich hingesetzt und alles aufgeschrieben, was ich derzeit mache und danach die Gemeinsamkeiten ausgewählt.

In meinem Fall war das Herzstück der Mensch

Und ich bin auf einen Satz gestoßen, der es ganz gut trifft.

 

Ich begleite Frauen sich selbst zu entdecken und ihr Potential zu leben.

 

Diesen Satz finde ich gerade sehr schön und er passt ganz gut in mein Leben und zu mir.

Ob er auf meine Visitenkarte kommt, weiß ich noch nicht. Vielleicht reicht dafür auch mein Name. Alles andere kann ich erklären. Zum Einstieg schon mal mit dem Satz. Alles weitere ergibt sich im Gespräch. Und da hat man doch gleich ein Thema für einen schönen Austausch.

Wie sind deine Erfahrungen? Schreibe mir gern. Ich freue mich auf einen schönen Austausch mit dir.

 

 

 

 

Multitalent – Was bedeutet es vielbegabt zu sein

Multitalent – Was bedeutet es vielbegabt zu sein

Multitalent – Was es bedeutet vielbegabt zu sein

Mein Name ist Ewa und ich freue mich, dich zu meinem podcast einladen zu können.

Worum geht es in diesem Podcast? Es geht darum, deine Vielbegabung zu erkennen und deine vielen Talente als Geschenk anzunehmen. Ich möchte schöne Ideen und Gedanken mit dir teilen. Dich beruhigen, wenn du denkst, dass du dich zwischen deinen vielen Talenten für eins entscheiden musst. Dich dabei unterstützen, wenn du darüber nachdenkst, ein bis zwei deiner höchsten Begabungen herauszufiltern. Ich möchte dich ermutigen, deine Vielbegabung als Geschenk anzunehmen. Und dir Möglichkeiten zeigen, wie du deine Feinsinnigkeit für dich nutzen kannst und dich vor zu viel Eindrücken von außen schützen kannst. Und ich möchte dich auf leichte und entspannte Art unterhalten. Mit Gästen die ich zu ihrer eigenen Vielbegabung interviewe und mit Antworten auf deine Fragen, die du zu diesem Thema hast. Du kannst herausfinden, ob du selbst Vielbegabt bist, in welcher Form und ob du zu den feinsinnigen Menschen zählst.

 

Woher weißt du, dass du vielbegabt bist?

Wahrscheinlich vermutest du es schon und bist deshalb auf diesen Podcast aufmerksam geworden. Vielleicht hast du schon verschiedene Bücher zu dem Thema Vielbegabung gelesen. Vielleicht merkst du, dass du Stimmungen und Schwingungen stärker in dir aufnimmst, als andere Menschen. Vielleicht empfindest du dies als Geschenk. Vielleicht auch als Herausforderung, sie richtig zu filtern und einzusortieren.

Warum ich auf die Idee zu diesem Podcast gekommen bin? Die Idee zu diesem podcast kam mir, als ich auf der Autobahn selbst einen podcast hörte und dachte, dazu hätte ich auch Lust. Doch welches Thema soll ich nehmen. Andere haben es viel leichter. Sie können etwas zu Kräutern erzählen, über Spiritualität, über Farben oder Glaubenssätze. Doch was ist mein Thema? Plötzlich fiel es mir ein. Genau über all das. Denn das ist alles spannend und inspirierend und es gibt so viele spannende Themen im Leben. Darum sammele ich all diese schönen Ideen und teile sie mit dir.

 

Woran habe ich selbst gemerkt, dass ich vielbegabt bin?

Ich habe schon recht früh gemerkt, dass meine Interessen so vielfältig sind und ich Dinge tue, die von anderen als, sagen wir mal, außergewöhnlich wahrgenommen werden. Bis vor einigen Jahren wusste ich nicht einmal, dass es eine Bezeichnung für Menschen wie mich gibt. Damals hörte ich von dem Begriff „Scanner“ und ich merkte plötzlich, wie sich eine Erleichterung in mir einstellte. Denn bei der Beschreibung von Scanner-Persönlichkeiten konnte ich bei jedem Satz schmunzelnd zustimmen. Ich fühlte mich erkannt.

In den folgenden Jahren habe ich mich immer wieder damit auseinandergesetzt und dachte hin und wieder. Es muss doch die eine Sache geben, die ich von vorne bis hinten umsetze. Ich erkannte ein Muster. Ich habe unterschiedliche Konzepte und Geschäftsideen entwickelt und sie erfolgreich an den Start gebracht. Alles lief ganz leicht und auf dem Höhepunkt, wenn es schien, dass nur der eine kleine Schritt fehlte, um so richtig erfolgreich zu werden, habe ich mir wieder ein neues Projekt gesucht. Ich fragte mich, warum ich das tue. Dachte, dass ein Glaubenssatz sein könnte, „Erfolg muss anstrengend sein“. Mittlerweile sehe ich es etwas anders. Denn genau das macht mich aus. Das Entwickeln von Ideen und die Umsetzung. Und das bedeutet nicht, dass ich nur die eine Idee mein lebenlang mache. Ganz im Gegenteil. Manchmal begleitet es mich nur 1-2 Jahre und dann darf es gehen und etwas Neues kommen. Bin ich dabei auch erfolgreich? Ja. Für meine Definition von Erfolg schon. Denn es kommt hierbei auf deine eigene Bewertung von Erfolg an. Gibt es für Vielbegabte auch die Möglichkeit, die eine Sache im Leben zu finden, die als Berufung zu bezeichnen ist? Ich habe für mich herausgefunden, was sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht und was ich tun würde, auch wenn ich dafür kein Geld bekäme. Und trotzdem wird es dazu immer wieder andere Themen geben, die mich interessieren und dich ich einfach ausprobieren und machen werde. Einfach, weil ich gar nicht anders kann – ich muss es einfach tun. Das ist wie ein kleiner innerer Motor.

Dazu möchte ich dir gern meine Geschichte erzählen. Vielleicht kommt dir das ein oder andere bekannt vor.

Ich war ein sehr kreatives Kind. Ich habe früh lesen gelernt. War stolz über jedes neue Buch, das ich bekam und habe sie ordentlich in meinem Bücherregal sortiert und immer wieder neu gezählt. Ich habe gebastelt, gemalt, habe Leichtathletik gemacht, liebte das Kinder-Theater, fand die Architektur und die Geschichte der Häuser meiner Geburtsstadt spannend – könnte heute wahrscheinlich noch das ein oder andere dazu erzählen. Habe meine Puppen frisiert, aus Moos und Tannenzapfen kleine Wäldchen gebaut, hatte eine Gitarre und wollte Spielen lernen, dann kam die Idee in das Schalmaienorchester einzutreten und als unser Umzug in eine andere Stadt anstand, habe ich mich doch noch für das Hockeyteam angemeldet. Da war ich ungefähr 8.

Später sang ich im Chor, war im Segelverein, im Volleyball-Team, liebte Gedichte und das Schreiben. War im Schwimmteam. Mein Sportlehrer hat mich für unterschiedliche Wettkämpfe angemeldet, auch für ein Kanu-Rennen, obwohl ich noch nie in einem Kanu saß. Ich habe zwar nicht gewonnen, war aber auch nicht letzte. Und ich bin vor allem nicht gekentert.  Ich wollte Fotografin werden oder Friseurin, Kunst fand ich spannend. Aber das Leben hatte erstmal etwas anderes mit mir vor.

ich habe alle drei Jahre meinen Job gewechselt. Habe meinen sicheren Job aufgegeben, um in einem großen Foto-Werbestudio zu arbeiten, hab mich nach drei Jahren selbständig gemacht mit einer Hochzeitsagentur, habe gleichzeitig als Visagistin gearbeitet, nach zwei Jahren eine Naturkosmetikausbildung gemacht, ein Jahr später eine Heilpraktikerausbildung begonnen, ein Jahr später einen Laden für Naturkosmetik eröffnet und diesen 11 Jahre erfolgreich geführt, zwischendrin ein kleines Café eröffnet, erfolgreich geführt und nach zwei Jahren an jemanden abgegeben, der es weiterführte. Es besteht auch heute noch und läuft mittlerweile mit dem 3. Inhaber sehr erfolgreich. Ich arbeite heute als Farb-Coach und Stylistin, als Autorin und beschäftige mich mit Energiearbeit, Farben und Naturkosmetik. Ich habe unterschiedliche Workshops und Weiterbildungen besucht in Fußreflexszonenmassage, Pathophysiognomie, Online-Marketing, Nähkurse, Aura-Kurse und Malkurse. Warum ich dir das alles erzähle? Weil ich dir zeigen möchte, dass du alles machen, ausprobieren und werden kannst, was du willst.

Bin ich erfolgreich in meinem Job? Ja. Suche ich mir trotzdem immer wieder neue Herausforderungen? Ja. Ich arbeite meist zeitgleich in zwei bis drei unterschiedlichen Bereichen. Weil es schlau ist, sich breit aufzustellen? Vielleicht. Aber eher, weil ich nicht anders kann. Immer wenn ich darüber nachdenke, ob es nicht vielleicht einfacher ist, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren, kommt direkt eine neue Idee. Fühle ich mich dabei schlecht? Nein. Denn so bin ich.

Wird es mir manchmal zu viel? Selten.

 

Wege, um deine Energie bei dir zu behalten

Trotzdem ist es gut, seinen Körper und sich selbst zu kennen. Zu erkennen, wenn er eine Pause braucht und dein Geist einen Ort zum Auftanken. Auch diese Orte und Möglichkeiten möchte ich mit dir teilen. Wobei findest du neue Kraft? Welche Umgebung brauchst du dafür? Gibt es Systeme mit denen du deine Kreativität und deine Ideen sortieren kannst, wenn dir danach ist?

Wie sieht es bei dir aus?

Finden sich in deiner Wohnung Stapel mit unterschiedlichen Zeitungsartikeln zu Themen die dich inspirieren, die du alle unbedingt noch mal lesen möchtest? Hast du in der einen Ecke eine Gitarre stehen, im anderen Zimmer eine Nähmaschine und eine Staffelei, einen Schreibtisch voller Ideen und ein volles Bücherregal mit Büchern zu DIY und Sachbücher aller Art?

Sieht dein Schreibtisch 5 Minuten nach dem Aufräumen für manch anderen eher chaotisch aus. Für dich hat es aber System – dein eigenes. Denn du weißt genau, wohin du greifen musst, um das Gewünschte zu finden.

Ich könnte noch ein Weilchen so weitermachen. Aber ich möchte deine Geduld auch nicht überstrapazieren und deine Zeit. Davon haben wir sowieso zu wenig.

Unser Tag braucht mehr als 24 Stunden. Wir wollen soviel ausprobieren. Langeweile kennen wir nicht.

Verwundert es Menschen in unserer Umgebung, wenn sie hören, was wir wieder Neues planen? Vielleicht oder auch nicht mehr. Die meisten warten fast schon darauf und reagieren mit einem positiven Lachen. Oder erfährst du Unverständnis?

Macht es mich nervös? Nein. Bin ich frustriert, wenn ich nicht alles umsetze, was ich vorhabe? Nein. Das meiste mache ich ja. Und wenn ich etwas nicht mache, dann war es wohl nicht so wichtig. Und nur eine kurze Energie-Kugel, die dann doch verpuffte, weil etwas anderes spannenderes aufploppte.

Wie geht es dir damit? Was sind deine Erfahrungen

Ich möchte dich dabei unterstützen, dich als das anzunehmen, was du bist – ein ganz besonderer Mensch mit wunderbaren Eigenschaften.

 

Worum wird es in diesem Podcast gehen?

Ich möchte dir in diesem podcast andere Vielbegabte und ihre Geschichte vorstellen, Menschen mit besonderen Geschäftsideen und deine Fragen und Wünsche beantworten. Du bekommst Tipps, wie du mit deiner Vielbegabung umgehen kannst. Wie du deine Feinsinnigkeit für dich nutzen kannst und die Energie bei dir behältst. Wir finden heraus, was Vielbegabte ausmacht und was du tun kannst, um entspannt zu bleiben. Wie du deine Vielbegabung annehmen kannst als das was sie ist – eine Geschenk.

Ich glaube, dass das Leben ein bunter Strauß voller Ideen und Möglichkeiten ist. Ich freue mich darauf, die Welt mit dir ein bisschen bunter zu machen.

Ach ja, und die eine Sache die sich durch mein Leben zieht, ist das Schreiben und die Liebe zu Menschen. Doch schon wieder zwei. Naja, so ist das mit uns Vielbegabten.