Vom Freisein und Träumen

Vom Freisein und Träumen

Vom Freisein und Träumen

„Manchmal wünsche ich mir einen ganz normalen Job“

Nein, dieser Satz ist nicht von mir und doch ist mir dieser Gedanke nicht völlig fremd.

Und tatsächlich begegnet er mir in letzter Zeit recht häufig.

Denn sicher hast du auch schon erlebt, dass Gleiches Gleiches anzieht.

Und das sind in meinem Fall vermehrt Menschen, die eine Vielbegabung haben.

Aber was ist schon ein normaler Job? Ich glaube als Scanner-Persönlichkeit weißt du sofort, was mit diesem Wort „normal“ gemeint ist. Einfach mal nur an die eine Sache denken. Konzentriert an einer Aufgabe arbeiten, sie erledigen und dann einfach Feierabend haben. Ist natürlich eine Traumvorstellung und etwas vereinfacht beschrieben.

Stattdessen stehen die Gedanken von Vielbegabten nie still. Immer wieder kommen Impulse, die neue Gedanken und Ideen entstehen lassen. Wo man denkt, „Das klingt ja spannend. Das probiere ich mal aus. Vielleicht kann ich daraus ein Business entwickeln? Oder, das ist genau das richtige Hobby für mich. Das passt 100% zu mir.“ Und dann fängst du an, besorgst dir alles was dafür nötig ist, Infos, Bücher, Materialien und startest und nach ein paar Tagen (vielleicht auch schon Stunden) kommt die nächste grandiose Idee. Vielleicht machst du es auch so lange, bis du für dich das Gefühl hast, dass du es nun kannst.

Und du hörst damit auf, weil es einfach für dich richtig ist.

Wären da nicht die Stimmen von außen, die sagen: „Jetzt mach doch erstmal eine Sache zu Ende, bevor du wieder was Neues anfängst.

Und auch die Stimmen im Innen, die flüstern: „Das kann doch nicht sein. Kann ich denn nicht einmal an einer Sache dranbleiben? Wie sollen mich denn andere als Experte wahrnehmen? Und auf welchem Gebiet bin ich denn so richtig gut?

Soll ich dir was verraten? Auf allen Gebieten, auf die du Lust hast.

Du bist richtig wie du bist. Du musst dich nicht auf eine Sache festlegen.

Denn genau das funktioniert nicht. Dafür bist du viel zu neugierig auf das Leben. Du musst Dinge ausprobieren und umsetzen, deiner Kreativität ausleben und deinen Ideen folgen.

Hast du schon mal versucht, dich nur auf eine Sache zu konzentrieren? Dumme Frage, klar hast du. Und dann? Wie lange warst du damit glücklich. Ab wann hat es in den Füßen und Händen gejuckt und wie schnell kam eine neue Idee, die du immer und immer wieder wegschieben wolltest?

Du bist nicht für die eine Sache gemacht. Du bist dafür da, deine Vielfältigkeit zu leben.

Vor kurzem sagte meine Mutter zur mir (und ich liebe meine Mutter sehr und sie weiß sehr gut mit mir und meinen Ideen umzugehen), „Es könnte sein, dass Menschen nicht verstehen, was du wirklich machst, weil du so viel machst.“ Dann denke ich wieder darüber nach: „Ok, gut, kann sein. Also versuche ich mich als Expertin für ein Gebiet aufzustellen.“ Keine Ahnung wie lange dieses Versuchen anhält. Ich kann dir aber sagen, es funktioniert nicht. So sehr ich mich auch anstrenge, es kommt garantiert wieder eine neue Idee. Und sie klopft so lange und so laut an meine gedankliche Tür, bis ich sie wieder reinlasse. Und das ist auch gut so. Denn sonst wird es einfach anstrengend und ich fühle mich gefangen. Ich muss mich bewegen – körperlich und geistig. Auf Reisen gehen. Und sei es auch nur in Gedanken.

 

Was macht Sinn?

Generell ist Reisen für mich gerade sehr wichtig. Und dass nicht aus einem Gefühl weg zu müssen. Ich finde es auch Zuhause sehr schön. Für mich ist es gerade beruflich sehr schön, unterwegs sein zu dürfen. Also für einen Teil meiner Berufe. Ich habe mich in den vergangenen Wochen nach der Sinnhaftigkeit meiner Tätigkeiten gefragt. (das dürfte dir sicher auch bekannt vorkommen). Was kann ich mit meiner Arbeit für andere beitragen? Ich habe auch über eine weitere Ausbildung nachgedacht. Und ich hatte viel Zeit zum Überlegen. Und rausgekommen ist, dass ich meinen Beruf als Visagistin sehr liebe. Denn auch hier kann ich mit meiner Arbeit Menschen begleiten und dafür sorgen, dass sie sich wohl fühlen. Klingt vielleicht für manche banal. Gerade in der jetzigen Zeit. Und dazu möchte ich sagen, dass ich die Menschen in der Pflege und im Gesundheitswesen sehr schätze. Sie haben meinen allergrößten Respekt, Achtung, Wertschätzung und Bewunderung. Und auch darüber habe ich nachgedacht, in den Bereich der Pflege zu wechseln und hätte es mir sehr gut vorstellen können. Jedoch wurde eine Ausbildung leider nicht so gefördert, dass es für mich aus verschiedenen Gründen möglich gewesen wäre. Und so habe ich erkannt, dass mein Weg und meine Aufgabe etwas anderes ist. Meine Aufgabe liegt darin, auf anderer Ebene etwas zu geben. Und hier kann ich das verbinden, was für meine Vielfältigkeit gut ist – unterwegs sein, Menschen begegnen, in verschieden Berufe und Unternehmen hineinschnuppern und anderen Menschen mit meinen Fähigkeiten etwas Gutes tun. Das ist der eine Teil. Und dann kommen noch ganz viele andere spannende Sachen, die ich sehr gern mache. Beim Farb-Coaching die Persönlichkeit von Menschen entdecken und sie ermutigen, ihr volles Potential zu leben. Ich schreibe gern, fotografiere, male. Und ich begleite Menschen dabei, ihre persönliche „Marke“ im Beruf zu finden und ich finde mit Scanner-Persönlichkeiten einen Weg, ihre Talente zu leben. Und noch ein bisschen mehr.

Gibt es einen Namen, für das was ich tue? Bin ich ein Experte auf einem Gebiet?

Gibt es die Möglichkeit, dass man mehrere Dinge gleich gut kann?

Ja, ja, ja. Und lass dir nichts anderes einreden. Nicht von dir und nicht von anderen.

Denn die Menschen, die das sehen, die dich erkennen, die kommen zu dir. Das erlebe ich immer wieder. Es sind so wundervolle Menschen, die mich auf meinem Weg begleiten und das was ich tue erkennen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Wenn du dich nur auf eine Sache beschränkst, dann baust du dir Schranken und dann wirst du dich in deinem eigenen Körper gefangen fühlen. All deine wunderbaren Gedanken, Ideen und Talente müssen einfach raus. Spiele und lass es sprudeln.

 

Der Beruf für Scanner

Ich wurde gefragt, ob es den einen Beruf für eine Scanner-Persönlichkeit gibt. Das kommt darauf an, wie du „tickst“. Und diese Frage lässt sich einfach nicht mit ja oder nein beantworten. Es hängt ganz stark von deiner Persönlichkeit und deinen Talenten ab.

Für einige Vielbegabte ist es vielleicht der Beruf des Journalisten. Weil du dabei immer wieder in neue Themenwelten eintauchen kannst. Du recherchierst genau so viel, wie du für dich wissen musst. Bis dein Gefühl dir sagt, dass du es verstanden hast und dann kannst du in das nächste Thema eintauchen. Du kannst es verbinden mit Reisen und dem Kennenlernen von anderen Kulturen und Menschen.

Für andere ist es der Beruf des Coaches. Hier kannst du dein Interesse am Menschen und an Psychologie miteinander verbinden. Und dein Bedürfnis Lösungen zu finden und anderen Menschen zu helfen bzw. sie zu begleiten.

Künstler wäre wahrscheinlich auch ein passender Beruf für dich. Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen (im Idealfall).

Auch die spirituelle Arbeit könnte ein Beruf für dich sein. Auch hier ist es die persönliche Arbeit mit Menschen, die Spiritualität und dein Bedürfnis, Dingen auf den Grund zu gehen.

Du kannst gut organisieren, Dinge schnell erfassen, Lösungen finden, Zusammenhänge erkennen, gut schreiben – dann könntest du Veranstaltungen organisieren oder Konzepte entwickeln. Vielleicht wirst du auch Autor oder Drehbuchschreiber.

Oder du suchst dir von allem das aus, was du liebst und machst von allem etwas. Warum nicht? Solange du dich damit gut fühlst.

Ich habe gestern sehr einen guten Gedanken gehört. Ja-Denken, statt Nein-Denken.

Was ist, wenn dein Bedürfnis nach Sicherheit ausgeprägter ist und du lieber in Festanstellung arbeitest? Dann schau doch mal, ob es eine Möglichkeit ist, in Teilzeit zu arbeiten, so dass du noch genügend Zeit für deine anderen Talente hast.

Hast du weitere Ideen für Berufe, die für Scanner interessant sein könnten? Gern teilen. Ich bin gespannt.

Und wenn ich dich in irgendeiner Form auf deinem Weg begleiten darf, melde dich sehr gern bei mir. Ich freue mich auf einen inspirierenden Austausch mit dir.

 

 

Wünsch dir was

Da hab ich gleich eine schöne Idee. Zu Beginn des folgenden Jahres möchte ich ein Wochenende „Wünsch dir was“ bei uns in Weiteveen für die Scanner unter euch anbieten. Mehr Infos hierzu findest du hier.

https://ewa-braetz.de/wuensch-dir-was

Wenn du Lust hast dabei zu sein, dann schreibe mir gern eine mail. Ich werde dir dann rechtzeitig den Termin hierfür nennen. Ich freue mich sehr auf dich.

Wenn du Lust hast, den Kopf frei zu bekommen, Gedanken zu sortieren, in der Natur zu sein, dich mit anderen Menschen auszutauschen, kreativ zu sein und ein bisschen Magic zu erleben, dann bist du hier genau richtig.

Lass uns träumen und schöne Dinge erschaffen.

Herrlich unperfekt

Herrlich unperfekt

Herrlich unperfekt

Ich lese zurzeit ein Buch, bei dem ich auf jeder Seite denke „Oh ja, stimmt.“ Oder „Ah, interessant“ oder ähnliches. Wenn nicht auf jeder Seite, dann aber sicher auf jeder zweiten. Ich komme aus dem Unterstreichen der spannendsten Stellen gar nicht heraus.

Ich war in den vergangen beiden Wochen so herrlich unkreativ. Stimmt auch nicht ganz. Habe schon ein paar Sachen umgesetzt, aber im Verhältnis zu anderen Zeiten, einige weniger. Und es ging mir gut dabei. Habe einfach mal die freie Zeit genossen. Nachgedacht, aber nicht gleich jeden Gedanken kreativ umgesetzt. Ich fand, das darf auch mal sein. Hab ich mir einfach mal erlaubt.

Um Kreativität ging es auch an einer Stelle in dem Buch. Eigentlich geht das ganze Buch um Kreativität. Also die Stelle, um die es mir heute geht, handelt von Kreativität und Perfektionismus.

Und ein Zitat aus dem Buch ist:  „Perfektionismus ist das Ende der Kreativität.“

Deshalb möchte ich dich heute einladen, einfach mal herrlich unperfekt zu sein. Einfach mal etwas zu machen, nur weil du Lust dazu hast.  Nur für dich. Dich nicht darum zu scheren, was andere von dir denken oder davon finden könnten. Es geht einfach mal nur um dich.

 

Die innere Schönheit

Ich musste heute bei meiner Fahrradtour daran denken, wie schön und überraschend das Unperfekte sein kein. Ich war also unterwegs mit meinem in die Jahre gekommenen Herrenrad. Die Speichen summten leise die Liedzeile von den Ärzten „… mein altes klappriges Damenrad“. Und mit diesem Lied im Ohr radelte ich durch die Gegend. Mit einem leise vor sich hin klappernden Rad. Herrlich unperfekt. Aber ich wollte einfach nur Radfahren. Nur so für mich. Wichtig war nur, dass es mich trägt, die Bremsen funktionieren und die Luft in den Schläuchen hält. Das tut es.

Und so komme ich mit ihm sehr gut voran. Im zweiten Gang, weil es hier so schön flach ist. Bei dieser Tour habe ich einen kleinen Seitenweg entdeckt, in den ich neugierig hineinfuhr. Am Ende des Weges war ein, sagen wir mal, kleines Gebäude aus Beton. Sah irgendwie aus wie eine Unterführung oder Bushaltehäuschen. Ein bisschen hässlich und unscheinbar. Innen war ein runder Raum, den man durch einen Eingang ohne Tür betrat. Auch das war recht unspektakulär und ich wusste noch immer nicht so recht, was es war. In den Wänden waren rechteckige Schlitze in verschiedenen Höhen, irgendwie wie Fenster. Und dann wurde es deutlich. Es war eine Beobachtungpunkt für die Wildvögel. Der Blick durch jedes Fenster zeigte einen anderen Ausschnitt auf das Veen und die Wasserflächen. Hier konnte man die Wasservögel beobachten, ohne dass man sie störte. Jedes Fenster gab einen anderen Blick auf die Natur frei.

Es waren Fenster zur Welt.

Der äußere Rahmen macht neugierig und erst durch das Betreten des Inneren Raumes war die wahre Schönheit sichtbar.

 

Trau dich unperfekt zu sein

Das finde ich übrigens auch bei Menschen. Nicht dass das äußere langweilig und unscheinbar wäre. Aber manchmal verstecken wir uns hinter einer Maske und zeigen wenig von unserem wahren Ich. Manchmal ist man vielleicht etwas angepasst, um nicht aufzufallen oder trendig, um sich nicht zu zeigen.

Ich mag Outfits die individuell sind und die Eigenheiten des Menschen zeigen. Wenn kleine Brüche zu finden sind. Also die Handtasche nicht perfekt auf die Schuhe abgestimmt ist. Ein kleiner Störer – der das Outfit unperfekt und zu etwas Eigenem macht.

Ich liebe zum Beispiel meine große Handtasche. Sie ist seit 10 Jahren meine Begleiterin durch mein Leben. Manchmal habe ich vielleicht eine kleinere für den Sommer, falls mir das Gewicht der großen zu sehr auf den Schultern drückt. Aber ich habe noch keine gefunden, mit der ich sie ersetzten möchte. Mittlerweile sieht man ihr ihr Alter und die Erlebnisse auch etwas an. An manchen Stellen wird die Haut auch schon etwas dünner und faltiger. Na und. Genau dafür liebe ich sie. Sie bewahrt, was mir wichtig ist. Sie hält alles zusammen. Und ich finde, man darf ihr ihr Alter ansehen. Sie ist so wunderbar unperfekt und gehört einfach zu mir. Das funktioniert bei mir. Deine Persönlichkeit hat sicher andere Eigenschaften und Merkmale. Für dich käme diese Tasche niemals in Frage. Vielleicht ist es bei dir eher eine Farbe, die du liebst und die du, egal was andere sagen oder sie finden, trotzdem tragen möchtest. Trau dich die Kleidung zu tragen, die zu dir passt. In der du dich wohl fühlst. Die zeigt wer du bist. Trau dich „unperfekt“ zu sein.

 

Unperfektheit lässt die Kreativität leben

Und trau dich auch einfach Sachen zu machen, die du schon so lange vorhattest. Singen vielleicht oder einen Kurs anbieten, wie man Naturkosmetik selbst herstellt. Vielleicht auch ein Kochbuch schreiben. Warte nicht auf den richtigen und perfekten Augenblick. Den perfekten Moment gibt es nicht. Aber den Moment, einfach etwas zu tun, der ist jetzt. Einfach weil du Lust dazu hast. Fang einfach an. Unperfektheit lässt die Kreativität leben.

Ich wünsche dir viel Freude mit deiner Kreativität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Multitalent – Wie du mit zu viel Informationen umgehen kannst

Multitalent – Wie du mit zu viel Informationen umgehen kannst

Multitalent – Wie du dich vor zu viel Informationen schützen kannst

Wahrscheinlich kennst du es von dir, dass du eine sehr feine Wahrnehmung hast und dich gut in andere Menschen hineinfühlen kannst. Diese Eigenschaft der Empathie ist etwas ganz besonders Schönes und für dich und die Menschen um dich herum.

Du bist eine gute Zuhörerin. Menschen teilen ihre Gedanken mit dir. Sie legen Wert auf deine Meinung oder wissen, dass sie dir vorbehaltlos vieles anvertrauen können. Vielleicht kannst du diese Eigenschaft beruflich nutzen. Vielleicht bist du aber auch einfach als Freundin für sie da.

Auch wenn es ein großes Geschenk ist, ist es auf der anderen Seite natürlich auch etwas, dass du in dir aufnimmst. Diese Energien können dich beleben, weil du neugierig auf Menschen und ihre Geschichten bist. Es ist mehr als Neugierde. Es ist ein Interesse an Menschen. Und du wirst eine tiefe Dankbarkeit kennen, dass dir ein anderer Mensch so vertraut. Und Menschen sind dir dankbar, dass sie jemanden zum Zuhören haben und sie schätzen vielleicht auch deine Rückmeldungen oder Ideen.

Auf der anderen Seite wirst du aber auch Momente kennen, wo du nicht mehr so aufnahmebereit bist. Wo du Zeiten der Stille brauchst, um deinen eigenen Energiehaushalt wieder zu füllen. Vielleicht fühlst du es daran, dass du dich müde und erschöpft fühlst. Dass du dich schlechter konzentrieren kannst. Dass dir dann Menschenansammlungen zu viel sind. Dann brauchst du Momente für dich. Vielleicht helfen dir dabei Spaziergänge in der Natur oder Sport. Alles, wo du einfach mal abschalten kannst.

Du hast sicher deinen eigenen Weg gefunden, wie du wieder in deine eigene Kraft kommst. Ich habe heute ein paar Tipps für dich, die dir vielleicht weitere Wege zeigen.

 

Du bist was du isst

Denn alles was du in dich aufnimmst, muss auch irgendwie verarbeitet werden. Genauso wie die Qualität deines Essens eine Wirkung auf deinen Körper hat, ist es auch mit deinen Gedanken, mit denen du deinen Geist fütterst.

Je gesünder und ausgewogener deine Nahrung ist, um so fitter und gesünder bist du selbst.

Vielleicht ernährst du dich biologisch und lebst vielleicht sogar vegetarisch oder vegan. Verzichtest auf Zucker und industriell hergestellte Lebensmittel und kaufst regional und bereitest dein Essen aus frischen Zutaten zu. Das finde ich großartig und bewundernswert. Bei mir klappt es noch nicht so ganz. Es ist aber ein großer Wunsch von mir. Auf einiges kann ich noch nicht ganz verzichten. Aber ich versuche es in Maßen zu tun. Wobei das richtige Maß ein gutes Stichwort ist, wo ich schon bei der geistigen Nahrung bin.

 

Informationen immer und überall

Wir leben in einer Zeit, in der wir uns von überall her unsere Informationen holen können. Wo wir 24 Stunden am Tag, rund um die Uhr, von überall her Nachrichten erhalten – über alle möglichen Kanäle, Fernsehen, Radio, die sozialen Medien und durch die Menschen um uns herum. Den Fernseher und das Radio können wir abschalten und bewusst entscheiden, was wir sehen und hören wollen. Auch auf den Sozialen Medien liegt die Entscheidung bei uns.

Ich habe bereits vor einigen Jahren damit begonnen, bewusst zu entscheiden, wieviele News ich mir anschaue und sie für mich gut dosiert. Einfach weil ich merke, dass mich zu viele Informationen und Bilder belasten. Natürlich möchte ich auch informiert bleiben. Hier das richtige Maß zu finden, ist für mich persönlich sehr wichtig. Und vielleicht kennst du es auch aus eigener Erfahrung. Das kannst du vielleicht noch selbst beeinflussen. Du merkst, wann dein Kanal voll ist. Ich mache dann eine News-Diät. Das funktioniert für mich ganz gut.

 

News filtern

Das ist die erste Sache, die du bewusst beeinflussen kannst. Schaue wieviele Nachrichten am Tag für dich wichtig sind. Was brauchst du um gut informiert zu sein. Reicht dir einmal am Tag eine Information und Sendung im Radio. Möchtest du dich mit Bildern informieren lassen? Helfen dir Expertenrunden weiter? Wie viele Artikel möchtest du auf den Sozialen Kanälen lesen? Ist es gut, noch am Abend vor dem Schlafengehen, Informationen zu sehen, hören oder lesen, die du mit in die Nacht nimmst?

Beobachte dich einmal genau. Was tut dir gut? Und was belastet dich vielleicht sogar. Was nimmt dir deinen gesunden Schlaf? Finde hier das richtige Maß für dich. Achte auf dein Bauchgefühl. Wie viel Information tut dir gut? Was nimmt dir Kraft? Wo blockieren dich Informationen im Handeln und Denken? Mit wem möchtest du telefonieren? Welche Menschen tun dir gut. Wie ist die Qualität des Gespräches? Tut dir das Gespräch gut oder bist du danach erschöpft, ausgelaugt und niedergeschlagen? Wie wichtig ist es dir, für den anderen da zu sein? Wie kannst du das Gespräch und den Inhalt steuern, dass es für euch beide gut ist?

Mein Tipp, sei achtsam. Möchte der andere eine Lösung finden oder einfach nur Dampf ablassen. Wenn du merkst, dass dich das Gespräch runterzieht, dann wechsele das Thema. Lenke es in eine für dich gute Richtung. Vielleicht kannst du den anderen auch fragen, was für ihn eine Lösung sein könnte, um aus dem Stress auszusteigen. Oder du sagst, dass du gerade nicht über dieses Thema sprechen möchtest und schlägst ein anderes Thema vor.

Das sind Situationen auf die du dich vielleicht vorbereiten kannst. Du weißt, wen du triffst und welche Themen anstehen können.

Um dich innerlich zu stärken und in deiner Kraft zu sein, könnte dir mein zweiter Tipp helfen.

 

Finde deine innere Kraft

Eine zweite Möglichkeit ist, deine innere Kraft und Energie durch Meditation zu stärken. Hier könntest du zum Beispiel tägliche Meditationen in deinen Tagesablauf einbauen. Meditationen stärken deine Energien und deinen Geist. Sie helfen dir dabei, ganz bei dir zu sein. Deine Achtsamkeit zu schärfen. Achtsamkeit ist nichts anderes, als mit den Gedanken bei dem zu sein, was du gerade tust. Entweder dich auf die eine Sache zu konzentrieren, die du in diesem Moment machst, ohne gedanklich schon bei der nächsten zu sein. Eine ganz einfache Übung dazu ist, sich einfach nur hinzusetzen und bewusst auf das ein und ausatmen zu konzentrieren. Einfach deinen Atem bewusst wahrzunehmen. In deiner Kraft sein.

 

Dein Energiefeld aufbauen

Eine dritte Möglichkeit ist, dein Energiefeld bewusst aufzubauen, um dich vor äußeren Energien zu schützen. Das kannst du zum Beispiel mit Farben schaffen. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Farben eine Wirkung auf uns haben. Es gibt Untersuchungen zur Farb-Psychologie. Und auch auf dem Gebiet der Chakren-Arbeit, haben Farben eine besondere Bedeutung. Bei den Farb-Coachings, die zu meiner Arbeit gehören, ist es immer wieder spannend, welche Farben zum Vorschein kommen und wie unterschiedlich sie von den Frauen wahrgenommen werden und was sie dabei empfinden.

Vielleicht kennst du deine Farbe, die dich stärkt und dir Kraft gibt. Es gibt Farben, die im Inneren wirken. Es gibt aber auch Farben, mit denen du dich äußerlich abgrenzen kannst. Wenn du zum Beispiel weißt, dass du ein Treffen oder Begegnungen hast, wo du ganz klar bei dir selbst bleiben möchtest, dann kannst du Farben in deiner Kleidung wählen, die für dich diese Wirkung haben. Eine Klarheit vermitteln und in gewisser Weise auch als Abgrenzung dienen, um dich zum Beispiel zu schützen. Vielleicht kennst du sie schon. Ich mache zu diesem Thema aber noch mal einen separaten Beitrag.

 

Wachsam bleiben

Um Wachsamkeit geht es auch in Situationen, bei denen du Menschen triffst, die wie aus dem Nichts ihre Gedanken und Meinungen bei dir abladen. Das ist wie ein kleiner Überfall. Das sind andere Situationen, als die, bei denen dich jemand um deinen Rat bittet. Sicher weißt du welche Situation ich meine. Du stehst dann da, völlig unvorbereitet und bekommst einen Schwall der Energie übergeschüttet. Du bist vielleicht total perplex und weißt im ersten Moment nicht, wie du darauf reagieren sollst. Am liebsten mit Weglaufen, aber das funktioniert leider auch nicht richtig. Meist bleibt nicht die Zeit, den anderen zu stoppen, die Energie und die Information sind schon bei dir. Je stärker und klarer du in deinem Inneren bist, um so besser. Dabei können dir die vorherigen Übungen helfen.

Wenn du merkst, dass du die Information des anderen schon in dich aufgenommen, dann spüre kurz in dich rein und dann gib deinem Geist die kleine Information „Löschen“. Probiers einfach mal aus.

Vielleicht hast du Lust, die eine oder andere Sache auszuprobieren. Schreibe mir gern deine Erfahrungen dazu.

 Ich wünsche dir einen wundervollen Tag und alles Liebe und vor allem schöne Gedanken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wofür sollst du dich entscheiden?

Wofür sollst du dich entscheiden?

Multitalent – Wofür sollst du dich entscheiden?

Denkst du, dass du dich zwischen Äpfeln und Birnen entscheiden muss?

Wahrscheinlich löst die Frage in dir schon ein kleines Stress-Gefühl aus. Kennst du den Gedanken, dass du dich für eine Sache entscheiden musst? Vielleicht, weil du glaubst, dass andere das von dir erwarten? Und weil du siehst, dass es anderen so einfach gelingt. Sie haben sich für ein Gebiet und ein Thema entschieden und sind damit ziemlich erfolgreich. Du selbst denkst von dir, dass du mal mit der einen Sache beginnst und dann zum nächsten Thema springst und du alles anfängst und dann wieder aufgibst. Nichts setzt du bis zum Ende um? Irgendwie ist auch kein roter Faden erkennbar. In deinen Augen hat nichts von dem was du tust miteinander zu tun. Es hat kein System.

Was ist, wenn ich dir sage, dass es doch System hat?

Nämlich dein eigenes.

Was spricht dagegen, Äpfel und Birnen zu mischen und deinen eigenen kleinen Obstsalat daraus zu machen? Noch etwas Rosinen und Nüsse dazuzugeben und vielleicht noch ein paar Trauben und ganz oben drauf noch einen Klecks Sahne mit einer Kirsche.

Warum sollst du dich entscheiden, wenn alles lecker ist. Wenn du die ganze Vielfalt genießen kannst.

Wenn ich mit Vielbegabten spreche, die bisher noch nicht wussten, dass sie zu den Multitalenten gehören, stellt sich bei den meisten plötzlich eine innere Ruhe ein. Und ich höre dann Sätze wie, „Oh das erleichtert mich gerade sehr. Ich muss mich gar nicht entscheiden. Ich darf all das machen, wozu ich Lust habe.“

Ja, und warum auch nicht?

Denn wenn du einmal genauer darüber nachdenkst, was du schon alles gemacht hast, dann wirst du feststellen, dass du deine Projekte bis zum Ende umgesetzt hast. Nämlich bis zu dem Punkt, an dem es für dich erfüllt war.

 

Ziel erreicht

Mach dir doch einfach mal eine Liste und schreibe dir ein paar Projekte aus der Vergangenheit auf.

Was hast du alles gemacht? Und wann war das Projekt für dich erledigt? Was war das Ergebnis deines Projektes? Was hast du damit erreicht? Was hast du daraus gelernt? Was hat sich daraus ergeben?

Vielleicht erkennst du daran, was der Sinn des Projektes für dich war. Wolltest du es einfach einmal ausprobieren und schauen, ob du es kannst? Warst du neugierig auf eine neue Herausforderung und wolltest mehr über das Thema erfahren? Und wenn du das Ergebnis hast und dein Ziel erreicht hast, darfst du dann auch wieder etwas Neues beginnen? Warum denn nicht?

Vielleicht wolltest du schon immer mal ein Bild mit Ölfarbe malen? Du hast dir eine Leinwand und Farben und Pinsel gekauft. Hast dich ein, zwei oder drei Wochenenden intensiv damit beschäftigt. Es ist ein schönes Bild entstanden, das nun in deiner Wohnung hängt. Und jetzt? Heißt das, dass du nun nur noch als Maler deine freie Zeit verbringst? Wahrscheinlich nicht. Kann es sein, dass du nie wieder ein Bild mit Ölfarbe malen wirst? Könnte sein. Ist es schlimm, es nie wieder zu tun? Warum? Du hast dich eine Zeit intensiv damit beschäftigt. Hast herausgefunden, wie es sich für dich anfühlt. Vielleicht sogar, dass du es ganz gut kannst. Dass es deinen Ansprüchen genügt. Und vielleicht kannst du es sogar so gut, dass du eine Ausstellung damit machen möchtest. Und wenn die Ausstellung erfolgreich war und du positive Reaktionen bekommen hast und du vielleicht sogar ein Bild verkaufen solltest, kann es sein, dass du trotzdem nicht weitermalen wirst. Einfach, weil eine neue Idee in deinem Kopf ist und du Lust hast, etwas Neues auszuprobieren. Und das ist okay.

Dein Antrieb ist es nämlich, so viel wie möglich zu lernen und auszuprobieren. Dein Erfolg ist das Machen. Das Umsetzen deiner Idee. Der finanzielle Erfolg ist für dich dabei gar nicht so wichtig.

 

Womit belohne ich mich?

Da komme ich schon auf die nächste Frage. Weißt du, was deine Belohnung ist? Wenn Geld oder die Anerkennung der anderen nicht so wichtig für dich sind, was ist es in deinem Fall? Worin besteht deine Belohnung? Was macht dich glücklich?

Suche dir hierfür vielleicht mal drei deiner früheren Projekte heraus und schaue einmal, was du gefühlt hast, als das Projekt für dich erfolgreich war. Wann hast du aufgehört? Welche Erfahrung hast du gemacht? Was war das Ergebnis für dich? Und erkennst du dein System darin?

Wenn du erkennst, worin der Sinn für dich im Ausprobieren und Machen besteht, dann spricht doch nichts dagegen, dich auf neue Projekte einzulassen und Impulsen nachzugehen. Freue dich darauf, was zu dir kommt und lass deine Ideen sprudeln.

Ich wünsche dir ganz viel Freude bei allem was du tust.

Und wenn du Lust hast, dich darüber auszutauschen, dann freue ich mich sehr auf dich.

Wenn du Lust hast, dann folge mir bei facebook – „Multitalent“ – und auf instagram – „multitalent_vielbegabte“

Ich wünsche dir eine ideenreiche Zeit.

 

 

 

 

 

Farbwelten – Zu Besuch bei Kerstin

Farbwelten – Zu Besuch bei Kerstin

Farbwelten – Zu Besuch bei Kerstin

Wie das Leben so spielt

Heute war ich zu Besuch bei Kerstin, zumindest in virtueller Form. Denn Kerstin wohnt am schönen Stettiner Haff und wir haben uns vor einiger Zeit in einem Online Seminar getroffen. Interessant ist, dass wir irgendwann festgestellt haben, dass wir ursprünglich aus dem gleichen Ort kommen und uns zwar nie bewusst begegnet sind, aber eine Verbindung auf anderen Wegen besteht.

Kerstins Opa hatte in dem Dorf, in dem ich lebte, eine Gaststätte. Ich erinnere mich an schöne Dorf- und Kinderfeste im Garten hinter dem Haus, mit einer Holztaube am Seil, mit der man auf eine Scheibe Punkte werfen konnte. Es gab die alten Kinderspiele, wie Sackhüpfen und Eierlauf. Klingt wie aus einer anderen Zeit. Dabei ist es doch noch gar nicht so lange her 😊. Später diente der Saal als Kino. Das war eine sehr schöne Zeit, an die ich sehr gern zurückdenke.

Kerstin ist einige Jährchen jünger als ich, so dass wir uns damals nicht bewusst begegnet sind. Meine Mutter war Kindergärtnerin in dem Ort und Kerstin ging in ihre Gruppe. Natürlich konnte meine Mutter sich auch noch gut an Kerstin erinnern. Lustig wie das Leben spielt. Und schön, dass es solche Zusammenführungen gibt. Seitdem sind wir regelmäßig im Austausch und ich freue mich sehr, dass ich sie auf dieser Farbreise besuchen durfte.

In mir stieg auch gleichzeitig eine Sehnsucht auf, nach dem Ort, an dem ich viele Jahre meiner Kindheit und Jugend verbracht habe. An den kleinen Stränden und auf und in dem Wasser dieser schönen Gegend. Wir waren oft am Strand und ließen uns beim Segeln den Wind um die Ohren wehen. Wasser ist mein absolutes Element. Und auch für Kerstin hat die Farbe des Meeres eine besondere Bedeutung

 

 

Wege ins Gleichgewicht finden

Eine von Kerstins Wohlfühlfarben ist Dunkelblau und es erinnert sie an das Meer und an Erfrischung.

Ich sehe die Farbe genau vor mir und kann das Gefühl zu dieser Farbe sehr teilen. Ein helles Blau gehört ebenfalls zu Kerstins Farben. Und auch hier ist ein starkes Gefühl zur See damit verbunden.

Kerstin ist Heilpraktikerin und begleitet als Coach, Menschen auf ihrem Weg wieder ins Gleichgewicht zu finden.

Da bin ich auch gleich bei der Antwort auf die Frage, die ich eigentlich am Ende meines Besuches stelle – nach ihrem Beitrag für die Welt. Denn darum geht es Kerstin. Menschen zu unterstützen und ihnen Wege zu zeigen, wie sie es aus eigener Kraft schaffen, ihr psychisches Gleichgewicht wiederzufinden.

Kerstin hat die Gabe, sich gut in andere Menschen hineinversetzten zu können. Sie nimmt Energien sehr gut wahr und kann sich in Menschen gut einfühlen. Ein hohes Maß an Empathie zeichnet sie und ihre Arbeit aus. Die Farbe Rosa ist eine Herzensfarbe und gehört zu Kerstins Farbpalette. Eine Farbe, die sie mit Weiblichkeit verbindet. Und auch ein warmer Beerenton steht für sie für Wärme und Herzlichkeit.

Dazu verfügt sie über ein umfassendes Wissen, von dem ich jedes Mal wieder begeistert bin. Sie ist dabei unglaublich strukturiert und diszipliniert. Sie arbeitet sich in technische Vorgänge intensiv ein. Sie nutzt dieses Wissen nicht nur für sich, sondern teilt es sehr gern auch mit anderen. Noch etwas, das Kerstin auszeichnet. In Farben Weiß und Schilfgrün stehen für diesen Anteil in ihr.

 

 

Den Ort der eigenen Kraft finden

Sie hat früh gemerkt, dass die Psychologie der Bereich ist, in dem sie arbeiten möchte. Der Ausbildung zum Hypnose-Coach folgten eine Heilpraktiker-Ausbildung und weitere Spezialisierungen auf dem Gebiet.

Sie hat in der Pfalz eine erfolgreiche Praxis aufgebaut, hat in der Schweiz gearbeitet und ein Fortbildungsprogamm für eine Unternehmen entwickelt, hat später in Berlin gelebt, bevor sie in ihre alte Heimat zurückkehrte – der Liebe wegen – zum Mann und auch zum Lebensraum.

Sie genießt ihr Leben in ihrem Haus mit einem großen Garten und dem Strand und der See direkt vor der Tür. Hier findet sie Kraft, hier kann sie auftanken. Denn wie wichtig ein gesunder Umgang mit den eigenen Ressourcen ist, weiß Kerstin aus eigener Erfahrung. Und die Erkenntnisse daraus, teilt sie mit Menschen, die in ähnliche Situation kommen. Sie hat ein Programm erstellt „Selbstfürsorge-Crash-Kurs“, mit dem sie andere Menschen hilfreich unterstützt. Sie ist eine Kämpferin. Vor einigen Jahren hat sie es geschafft, mit eigenen Kräften aus einem Tal herauszukommen – mit einem Ernährungs- und Bewegungskonzept, das sie für sich und auch für andere entwickelt hat. Sie ist mit ganzem Herzen dabei und für die Menschen da. Weil sie es als ihre Berufung versteht.

 

Tanze durch dein Leben

Für Kerstin ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung wichtig. Ihr großer Garten bietet Platz für den Anbau von Gemüse und Obst. Vor kurzem hat sie ein Kochbuch herausgebracht. Mit Rezepten für einen gesunden Körper und Geist.

Sie ist unglaublich. Denn all das schafft sie auch noch ganz nebenbei. Denn sie ist Mama von zwei kleinen Jungs.

Kraft für sich holt sie sich in täglichen Meditationen. Und sie liebt das Salsa-Tanzen. Hier kann sie ganz bei sich sein. Hier vergisst sie alles um sich herum. Salsa bedeutet für sie Leichtigkeit und Lebensfreude. Das Tanzen kommt im Moment etwas kurz. Wer weiß, vielleicht tanzt sie ja jetzt einfach mal wieder für sich. 😊 Und nach dem Motto von Pippi Langstrupf „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“. Kraftvolle Farben, wie Rot und Fuchsia unterstreichen diese Energie.

Kerstin hat eine sehr feine und zarte Ausstrahlung. Helle und pastellige Farben unterstreichen diese zarte Seite von ihr und harmonieren mit ihren zarten Eigenfarben. Die leuchtenden Augen strahlen ganz viel Klarheit und Energie aus. Welche sie mit kräftigen Farben wie Rot oder Fuchsia noch betonen kann. Auch Petrol, das für Kerstin für Lebensfreude steht, bringen ihrer Augen noch mehr zum Leuchten.

Kerstins Farben und ihre Bedeutung

 

DUNKELBLAU – Meer und Erfrischung

HELLBLAU        – Himmel und Meer, Freiheit und Leichtigkeit

BEERENTON     – Wärme und Herzlichkeit

PURPUR              – Jugend und Leichtigkeit

ROSA                    – Weiblichkeit

TÜRKIS               – Wärme, Urlaub und Sonne

WEISS                 – Kompetenz und Sport

PETROL              – Freude

DUNKELROT    – Salsa, das innere Feuer entfachen

HELLGRÜN       – Kompetenz und Lebenslust

 

 

Zum Abschied habe ich noch drei Fragen an Kerstin

 

1. Was wünschst du dir für die Welt?

Kerstin: Mehr Menschlichkeit und Rücksichtnahme, eine bessere Kommunikation, mehr Leichtigkeit. Anderen zugestehen, dass sie ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen und sich in ihrem Sinne entwickeln können, ohne dass sich andere einmischen, weil sie denken, dass sie es besser wüssten.

2. Mit welcher Farbe verbindest du es?

Kerstin:    Mit Gelb (die Farbe des Solarplexus)

3. Was ist dein Beitrag hierfür?

Kerstin:   Das was ich mache. Menschen unterstützen ihr psychisches Gleichgewicht wiederzufinden.

 

Ich danke Kerstin für diesen schönen Ausflug und freue mich sehr, sie hoffentlich bald persönlich treffen zu können.