Vom glücklich sein

Vom glücklich sein

Vom glücklich sein

Was bedeutet Glück für dich? Bestimmt hast du auch schon mal darüber nachgedacht.

In dieser Woche hatte ich einen spannenden Austausch zum Thema Glück mit wundervollen Frauen. Meine Freundin Stephanie beschäftigt sich schon seit einigen Jahren damit, was für sie Glück bedeutet. Nach zwei einschneidenden Ereignissen in ihrem Leben hat sie sich bewusst die Frage gestellt: „Hatte ich einfach großes Glück, dass ich es so gut überstanden habe oder war es eher Pech, dass es mich getroffen hat? Und was bedeutet Glück für mich persönlich?“ Das Ergebnis dieser Reise ist für sie die bewusste Entscheidung, glücklich leben zu wollen. Sich bewusst für das Glück zu entscheiden. Und dafür hat sie für sich ein paar kleine hilfreiche Dinge gefunden, die ich später gern mit dir teile.

Wie ist es bei dir? Was macht dich glücklich? Und wie hilfst du deinem Glück auf die Sprünge?

Auch ich habe mir natürlich auch die Frage gestellt. Und bin auf verschiedene Antworten gekommen.

Glück bedeutet für mich Freiheit. Die Freiheit dort leben und arbeiten zu können, wo ich möchte und mit dem Geld zu verdienen, was ich liebe.

Vielleicht klingt das jetzt nach einem riesengroßen Wunsch. Aber es ist schon das, wie ich lebe, was ich tue und wo ich glücklich bin. Es ist nicht so, dass mir das immer bewusst war. Natürlich habe ich mir zum Beispiel hinsichtlich meines Wohnortes immer mal wieder die Frage gestellt, wo ich am liebsten leben möchte. Ob es nicht einen Ort gibt, wo es noch schöner ist. Wo ich noch glücklicher wäre?

In den vergangenen 1,5 Jahren ist mir bewusst geworden, wieviel Glück ich habe und wie zufrieden ich auch bin. Im Frieden mit mir. Und das heißt nicht, dass ich keine Träume mehr habe. Ganz im Gegenteil. Weiterentwicklung und Lernen fließen förmlich durch meine Adern. Ich werde sicher mein Leben lang Neues ausprobieren und lernen wollen. Vielleicht werde ich auch noch mal an einem anderen Ort leben, vielleicht auch nicht, weil ich einfach bleiben möchte. Wer weiß das schon. Beruhigend finde ich, dass ich die Wahl habe. Oder was mich das Leben lehrt, dass dieses Geschenk der Freiheit die Wahl zu haben, nicht selbstverständlich ist. Aber auch zu erkennen, was man alles hat und was man tatsächlich zum Glücklichsein braucht. Das bedeutet aber nicht, sich mit der Situation abfinden, sondern eher, flexibel mit Herausforderungen umzugehen und jeden Tag aufs Neue das Glück zu entdecken.

Ich habe mal von jemandem gehört, dass man einen anderen nicht glücklich machen kann. Dem stimme ich für mich nur bedingt zu. Natürlich kann ich anderen keine Gefühle machen. Gefühle entstehen in mir selbst. Aber ich kann mein Glück ausstrahlen. Wenn ich etwas Gutes für jemanden tue, dann wird sich dieser Mensch hoffentlich gut fühlen – und vielleicht sogar glücklich. Glück kann man teilen, einfach in dem man es ausstrahlt und anderen gönnt, dass sie glücklich sind.

 

Glück ist für mich, beim Aufwachen das Zwitschern der Vögel zu hören, beim Spaziergang kleine Blumen im Gras entdecken, das springende Reh auf der Wiese, mich gesund ernähren zu können, reisen zu dürfen wann immer und wohin ich möchte – nicht unbedingt weit, aber dahin, wohin das Leben und meine Aufträge mich führen -, eine Arbeit zu haben, die ich liebe und die mein Herz erfüllt, immer weiter lernen zu dürfen, zu lieben, Gesundheit und Menschen um mich herum, die ich liebe und die mich wertschätzen für den Menschen der ich bin und nicht dafür, was ich bin. Und es gibt noch viel, viel mehr. Vor allem bin ich glücklich, wenn es den Menschen und Tieren um mich herum gut geht und wenn ich meinen Teil dazu beitragen kann.

Ich glaube, ich bin ziemlich glücklich und dafür bin ich sehr dankbar, ebenso für die Menschen um mich herum, die das Leben lieben. Danke, dass wir uns kennen.

Stephanie hat eine schöne Idee geteilt für alle, die Glück sammeln möchten. Schreibe dir einfach jeden Tag kleine Glücksmomente auf einen Zettel und gebe sie in ein großes Glas. Beobachte einfach mal, wie schnell sich das Glas füllen wird. Am Ende des Jahres könnte es ein schönes Ritual sein, die Zettel mit der Familie oder mit Freunden gemeinsam zu lesen und sich an diese schönen Momente zu erinnern, bevor neues Glück das nächste Glas füllt.

 

Und wenn ihr jemanden hören sagt, JA aber ich kann ja nicht den ganzen Tag glücklich sein. Dann stimmt das. Ohne Schatten gäbe es kein Licht und natürlich gehören auch Gefühle wie Wut, Angst oder andere Gefühle zum Leben. Man darf auch mal richtig sauer sein. Du entscheidest, wie lang du es sein möchtest und genauso kannst du entscheiden, welches Gefühl dein Leben begleiten darf. Für Stephanie fällt die Wahl auf Glück und das volle Glas.

 

 

Was macht dich glücklich? Teile doch gern deine Gedanken und vielleicht auch Ideen dazu.

Ich wünsche dir von Herzen viele glückliche Zeiten.

 

 

 

Kathrin´s Stil-Persönlichkeit

Kathrin´s Stil-Persönlichkeit

Kathrin´s Stil-Persönlichkeit

Es gibt diese Menschen, bei denen man eine ganz besondere Energie spürt, ganz viel Wärme und Herzlichkeit. Kathrin ist einer dieser wundervollen Menschen, die ich treffen und kennenlernen durfte.

Kathrin strahlt einfach. Und sie schafft es, dass man sich in ihrer Nähe sofort wohlfühlt. Beruflich ist diese Eigenschaft optimal, weil sie im Sozialen Bereich arbeitet und dieses Geschenk wunderbar integrieren kann. Sie setzt sich aber auch für Tiere ein. So hat sie selbst eine kleine Hündin aus dem Tierschutz adoptiert, die es mit Kathrin nicht besser hätte treffen können.

 

   

Kathrins Lebensfreude zeigt sich auch in ihrem Stil. Er ist leicht und unkompliziert, dabei feminin und zum Teil verspielt. Der bunte Plissé- Rock hat diese Leichtigkeit und feminine Verspieltheit und in Kombination mit dem Shirt und der Jeans-Jacke zeigt sich auch das sportliche Thema.

Kathrin ist gern in der Natur unterwegs. Diese Naturverbundenheit zeigt sich in den Boots, die sie auch zu Röcken oder Kleidern kombiniert. Diese geben ihr die Freiheit, in Bewegung sein zu können.

Ihre feminine Seite zeigt sich auch in einem ihrer Lieblingskleider. Es ist ein Kleid im Stil der 40er Jahre. Dieses Retro-Thema ist ebenfalls eine Facette, die zu Kathrin und ihrem Stil gehört. Es zeigt aber auch hier ihre romantische Seite, die sich in den meisten ihrer Outfits wiederfindet.

Es ist so schön zu sehen, wie sich persönliche Eigenschaften mit dem, was im Außen sichtbar ist, verbinden und sich in einem Stil vereinen, der ein harmonisches Ganzes ergibt.

Ich bin immer wieder dankbar für diese Möglichkeit wundervolle Menschen kennenlernen zu dürfen.

Das Thema mit der Selbstfürsorge

Das Thema mit der Selbstfürsorge

Heist Selbstfürsorge Sofazeit?

In dieser Woche habe ich mich mit einigen von euch zu dem Thema Selbstfürsorge ausgetauscht. Ganz lieben Dank dafür. Das ist ein sehr spannendes Thema, denn was bedeutet es eigentlich genau, gut für sich zu sorgen.

Und so kamen ganz viele spannende und interessante Ideen und Inspirationen zusammen, die ich gern mit euch allen teilen möchte.

Bedeutet Selbstfürsorge, sich zwischendrin einfach mal aufs Sofa zu legen und nichts zu tun, einfach nur, weil andere sagen, dass es wichtig ist Pausen zu machen?

Ich sehe schon förmlich den entsetzen und gestressten Blick von einigen, bei dem Gedanken, sich hinlegen zu müssen und sich ans Sofa gefesselt zu fühlen.

Andere denken vielleicht: „Och, so ein Stündchen Sofa finde ich eigentlich ganz schön.“ Und da sind wir schon beim Thema. Denn Selbstfürsorge bedeutet für jeden etwas anderes. Und darum geht es. Sich einmal darüber bewusst zu werden, was DU brauchst, um Kraft zu tanken. Zu wissen, wann DU eine Pause brauchst. Auf die Signale deines Körpers zu hören, bevor er dir ganz deutlich zeigt, dass es Zeit für eine Pause ist. Bevor er dir durch Schmerzen im Fuß, im Nacken oder Kopf sagt: „So, ich kann nicht mehr. Ich möchte mich jetzt gern mal erholen.“ Aber soweit muss es ja gar nicht erst kommen.

Deshalb nimm dir einfach mal Zeit für dich und schreibe dir vielleicht mal auf, wodurch oder durch was du Energie tankst. Nimm dir dafür einfach mal ein paar Minuten Zeit und erinnere dich daran, in welchen Situationen du beschwingt oder auch gelassen und voller Kraft wieder weitergehen kannst.

Das Leben besteht aus einem Rhythmus. Nun haben einige von uns eine so hohe Energie, dass wir durch das Drehen von vielen Tellern erst so richtig in unsere Kraft kommen. Übrigens zähle ich auch dazu. Je mehr Projekte und Ideen, um so runder läuft mein innerer Motor. Da bin ich in meinem Element. Mein Energielevel liegt recht hoch. Und doch ist es mir auch schon passiert, dass ich über diese Grenzen hinausgeschossen bin. Nur drehen ist nämlich auch nicht so gut. Man braucht auch Zeiten zum Luftholen. Und da sind wir schon bei einer ersten Möglichkeit der Selbstfürsorge.

 

 

Atmen ist mehr als Luftholen

Das richtige Atmen haben wir manchmal etwas vergessen. Und dabei ist es so wichtig. Nicht nur das einfache bloße Luftholen, das uns unser Überleben sichert. Sondern das richtige und tiefe atmen, bei dem unsere Organe und unser Hirn mit Sauerstoff versorgt werden. Achte doch einfach mal darauf, wie du atmest. Wie tief gelangt dein Atem in deinen Körper? Gerade mal so in deinen Brustkorb oder geht er auch in deinen Bauch?

Eine gute Übung, den Sauerstoff auch mal tiefer in den Körper zu bringen ist die Meditation. Und dafür musst du nicht Stunden am Tag einplanen, 10 Minuten reichen dafür aus. Du kannst dir hierfür eine geführte Meditation bei youtube suchen, du kannst dich aber einfach auch nur auf dein Sofa legen oder, wenn dir das Sofa zu anstrengend erscheint, auf einen Stuhl setzen und ganz bewusst deinen Atem durch deinen Körper leiten und dir dabei vorstellen, wie jeder Atemzug jede Zelle deines Körpers erreicht – vom Kopf bis zu den Zehen. Mach es zu einem täglichen Ritual. Du wirst merken, dass es dir von Tag zu Tag leichter fällt, dir Zeit dafür zu nehmen.

Gerade die Multitalente unter euch haben sowieso schon das Gefühl, viel zu wenig Zeit zu haben, für all die Ideen und Projekte, die im Kopf rumschwirren. Und genau für diese Multitalente sind diese Atempausen besonders wichtig. Selbst sie können nicht 24 Stunden am Tag nur drehen. Können sie theoretisch schon, wenn erstmal der Motor läuft, aber auch nicht auf Dauer. Dann zieht nämlich irgendwann der Körper die Bremse. Und atmen ist doch eine leichte Übung. Dafür musst du noch nicht mal aufs Sofa. Das geht überall. Und besonders gut in der Natur.

Draußen ist es schön

Das ist das, was mir besonders gut hilft. Spaziergänge in der Natur. Die Schönheit des Kleinen wahrnehmen. Gerade jetzt, wo die Natur erwacht und sich überall kleine Blätter und Blüten zeigen, ist es eine ideale Zeit, bewusst die Schönheit zu entdecken.

Wenn ich mal frei habe, sitze ich gern mit einem Kaffee auf der Bank, beobachte die spielenden Hunde und freue mich über die Rotkehlchen und Buchfinken die ihr Futter einfordern. Dabei entdecke ich den Gundermann, der sich in diesem Jahr in unserem Garten ausbreitet und eine einzelne kleine Narzisse, bei der ich mich frage, wie sie an diese Stelle gekommen ist. Danach kann ich mich wieder belebt an meinen Rechner setzen und schreiben. So wie heute.

Schreiben liebe ich und ich könnte es den ganzen Tag tun. Manchmal vergesse ich dabei die Zeit und beinahe auch das Pausenmachen. Zum Glück habe ich die Hunde, die mich gern daran erinnern. Und so schöne Treffen wie mit euch, von denen ich lerne.

Vielleicht wäre es eine Idee, einen Wecker zu stellen, der ein Signal für eine Pause angibt. Könnte für mich gut funktionieren. Während ich das schreibe, fällt mein Blick auf eine Sanduhr, die ich von einer Freundin geschenkt bekommen habe. Sie steht auf meinem Schreibtisch und ich habe sie direkt mal gestartet und schaue mal, wie lange der Sand zum Durchlaufen braucht und ich vielleicht eine Atempause mache.

Für Frühstücksmuffel

Selbstfürsorge kann aber auch etwas scheinbar Kleines sein. Wie zum Beispiel sich einzucremen, sich nett anzuziehen, auch wenn es die Zeit zu Hause ist, etwas Make-up aufzutragen oder regelmäßig zu kochen und auch zu essen. Das vergessen manche auch mal ganz gern.

Ich bin zum Beispiel keine Frühstückerin. Ich habe mir aber angewöhnt, morgens ein paar Haferflocken und einen Gemüse- und Fruchtsaft zu trinken. Haferflocke sind glutenarm, enthalten viele wichtige Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und Antioxidantien. Ich rühre sie mir einfach mit heißem Wasser an und gebe etwas Honig dazu. Ganz simpel, geht schnell (weil, wir haben ja keine Zeit 😊) sind lecker und nahrhaft.

Zeit ist Gold wert

Keine Zeit ist etwas das wir kennen. Und etwas, das wir gar nicht leiden können ist, wenn uns unsere Zeit gestohlen wird oder andere über unsere Zeit verfügen. Wir geben gerne, sind gern für andere da, aber wir müssen auch aufpassen, dass uns nicht Energieräuber anzapfen und unsere Hilfsbereitschaft ausnutzen. Geben ist uns wichtig. Und das machen wir auch aus tiefstem Herzen gern. Und darum ist es so wichtig auch Grenzen zu ziehen. Sich abzugrenzen und bei sich zu bleiben, auch hier wieder ganz bewusst zu sein. Wie du das schaffst? Auch da gibt es wieder ganz unterschiedliche und individuelle Möglichkeiten. Ein paar möchte ich dir vorstellen.

 

Bleib dir treu

Wenn du sowieso die Tendenz hast, empfänglich für alle Energien von anderen zu sein und diese nicht gut abgrenzen kannst – das betrifft vor allem hochsensible Menschen, dann hilft hier zum Beispiel, herauszufinden, welche Farbe eine schützende Eigenschaft für dich hat. Vielleicht kannst du einmal herausfinden, welche Farbe es für dich ist. Eine Farbe, die dich schützt und deine Energie bei dir bleiben lässt, die dich erdet und dir Klarheit schenkt. Ich habe hierzu mit einigen Kundinnen sehr gute Erfahrungen gemacht. Du kannst diese Farbe als Shirt untendrunter tragen. Probier´s einfach mal aus.

Eine andere Möglichkeit ist, sich darüber klar zu sein, wie du in bestimmten Situationen oder mit Menschen wirken möchtest. Werde dir klar darüber, was du aussagen möchtest, was ein Ergebnis für dich sein soll, zum Beispiel für ein Projekt, eine Zusammenarbeit oder ein Gespräch und was deine Wünsche oder Bedingungen oder Ergebnisse sein sollen. Was willst du? Und was wäre eine Konsequenz, wenn andere den Weg nicht mit der gehen möchten. Werde dir klar über deine Bedürfnisse im Leben.

Grenzen setzen kann aber auch bedeuten, was du an dich heranlässt und welche Informationen du in dich aufnimmst? Welche Bücher liest du, welche Nachrichten siehst oder hörst du dir an, welche Filme schaust du, mit welchen Menschen verbringst du Zeit? Was und wieviel tut dir wirklich gut?

Erlaubst du dir auch mal nein zu sagen? Ist es dir schon passiert, dass du auf eine Frage eines Freundes mit ins Kino zu kommen (was hoffentlich bald wieder möglich ist) begeistert ja gesagt hast und danach dachtest: Ach Mist, ich habe doch keine Lust.“ Darfst du dann ehrlich absagen oder denkst du dir eine kleine Ausrede aus? Wenn du das von dir kennst, dann versuche doch mal zu sagen: „Ich kann es mir gut vorstellen, aber darf ich dir morgen Bescheid sagen?“ Könnte auch eine kleine Übung sein, aber macht das Leben leichter.

 

Leicht und locker

Und darum geht es doch auch. Das Leben darf doch leicht sein und Freude machen. Und natürlich gehören auch mal andere Gefühle wie Angst und Wut dazu. Weil das Leben ja aus einem Rhythmus besteht und aus Hell und Dunkel. Aber nach jedem Regen kommt auch wieder Sonnenschein und auch die weniger schönen Gefühle haben ihren Sinn. Wenn man ihren Schwung nutzt und damit in die Helle Phase startet.

Ich wünsche euch ganz viele schöne Lichtmomente und ganz viel Leichtigkeit und Freude bei allem was ihr tut.

     

    Glücksboten

    Glücksboten

    Glücksboten

    Eben ging mir ein Gedicht durch den Kopf

    Vom Eise befreit sind Strom und Bäche, durch des Frühlings holden, belebende Blick. Im Thale grünet Hoffnungsglück…

    Dies ist eins meiner Lieblingsgedichte, das mir jedes Jahr zu Ostern in den Sinn kommt und ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, wenn ich es gedanklich immer wieder aus einer Schublade in meinem Kopf hervorzaubern kann.

    Noch vor ein paar Tagen war die Natur noch im Pause-Modus, nur wenig Grün war zu sehen. Und dann kam die Sonne und auf diesen Startschuss hat die Natur scheinbar gewartet – denn in wenigen Tagen schossen wie aus dem Nichts, frische grüne Blätter hervor, Tulpen und Glockenblumen und Narzissen öffneten sich und die, bis dahin blattlosen, Bäume erstrahlen in frischem Grün.

    Wie schön, dass es genau zum Osterwochenende soweit ist. Jetzt, wo viele ein paar Tage frei haben und vielleicht einfach mal wieder durchatmen und neue Kraft tanken können bei schönen Spaziergängen. Denn das Schöne liegt oft so nah. Oft findet man, wenn man einfach mal ganz aufmerksam durch´s Leben geht, überall kleine Glücksmomente und vielleicht auch kleine Glücksboten.

    Ich habe die vergangen besonders sonnigen Tage im dunklen Studio verbracht. Um so schöner war es, in der Mittagspause für einen Moment die Sonne genießen zu können. Bei einer dieser Pausen fiel mein Blick auf den Kieselsteinrand eines Blumenbeetes und dort entdeckte ich einen kleinen Stein in Form eines Herzens. Und das war ein kleines Geschenk, das mir einen schönen Glücksmoment beschert hat.

    Manchmal sind es die ganz einfachen Dinge, die einen kurz innehalten lassen und in denen man sich der Schönheit um sich herum wieder bewusst wird.

    Vielleicht entdeckt man sie in einer kleinen Blume, einem Sonnenstrahl, dem Lächeln eines anderen Menschen, einer liebevollen Geste oder einem netten Wort, das man selbst bekommt oder vielleicht auch einem anderen Menschen schenkt. Vielleicht ist heute ein Tag, an dem es dir ganz besonders auffällt. Vielleicht schenkst du dir auch einfach mal wieder selbst ein Lächeln, machst dich wieder einmal ganz besonders schön. Einfach nur so, weil du Lust dazu hast und weil es dir guttut.

    Und vielleicht bringt so ein Spaziergang auch wieder etwas mehr Ruhe und Klarheit in die Gedanken und du kannst danach wieder frisch in die nächsten Projekte starten. Und wenn du unterwegs irgendwo eine Schaukel entdeckts, schnapp sie dir und genieße diese schwungvolle Leichtigkeit.

    Ich wünsche dir wunderschöne und wundervolle Ostertage mit ganz vielen Glücksmomenten, auch wenn es etwas weniger warm wird, aber vielleicht schaut die Sonne doch mal durch die Wolken und ansonsten holst du sie dir vielleicht einfach gedanklich dazu.

    Das kleine Herz habe ich übrigens liegen lassen, denn vielleicht entdeckt es auch jemand anderes und erfreut sich genau so wie ich an dieser kleinen Botschaft und die Freude begleitet ihn durch den Tag.

    Schreib mir doch gern, welche Glücksbotschaften dir begegnet sind. Ich freue mich sehr darüber.

    Second Hand Schätze neu kombinieren

    Second Hand Schätze neu kombinieren

    Second Hand Schätze neu kombinieren

    Ich bin eine leidenschaftliche Second-Hand-Käuferin. Was ich daran liebe ist das Suchen und Finden von ganz besonderen Schätzen. Man kann nie sagen, was einem begegnet und wird einfach davon überrascht, was einem begegnet. Am besten ist es, wenn ich losgehe, ohne genau zu wissen, was ich genau suche, sondern mich einfach überraschen lasse, was zu mir will. Das macht es so spannend. Trotzdem habe ich dabei auch in Gedanken, was ich wirklich möchte und ob ich es tatsächlich brauche. Bewusst zu entscheiden, ob es wirklich zu mir passt und ob ich es mit meinen anderen Sachen kombinieren kann.

    Als ich vor einigen Monaten dieses besondere Teil im Second Hand Laden gesehen habe, sprang es mich direkt an und musste einfach mit.

    Vielleicht kennst du auch so besondere Fundstücke und bist happy es zu haben und nun kommt die Frage – Wie kombinieren? –

    Ich möchte hier ein paar Inspirationen und Ideen mit dir teilen.

    Es ist ja kein Zufall, dass ich sie ausgesucht habe. Etwas in mir sprang ja genau auf dieses Teil an.

    Warum das so ist? Hier findest du ein paar kleine Ideen dazu.

    Die Farbe: Weiß ist eine „Farbe“, die meinem Lichtwert entspricht und meine Eigenfarben unterstreicht. Außerdem steht Weiß für mich für Klarheit und Licht.

    Der Schnitt: Der fließende Stoff passt gut zu meiner Struktur, wie der Haut, den Haaren und inneren Anteilen.

    Der Stil: Der ist etwas ausgefallener. Für mich passt er gut zum Ibiza- oder dem Hippie- Style. Eine meiner Stil-Facetten ist das Retro—Thema der 70er. Und auch das 30er Jahre-Thema findest sich in diesem Teil wieder. Denn dieses Thema macht einen Großteil meines persönlichen Stils aus. Diesen Stil mag ich sehr gern und dabei ist es nicht so, dass ich die 30er Jahre Kleidung von Kopf bis Fuß tragen möchte. Aber sie kann in Teilen immer wieder vorkommen und wenn ich mal bewusst auf meine Kleidung achte, kommt er immer wieder in kleinen Teilen darin vor.

    Bei diesen beiden Outfits habe ich zwei verschieden Stilrichtungen gewählt.

       

    Das Outfit mit der Jeans entspricht mehr dem 70er Jahre Thema. Ich verbinde es mit Leichtigkeit und Freiheit. In ihm fühle ich mich leicht und es macht mich auf gewisse Weise auch fröhlich.

    Das Outfit mit dem Kleid hat ein paar kleine Aspekte der 30er Jahre. Die Vögel auf dem Kleid und auch der dunkle Blauton geht ein wenig in die Thematik der 30er Jahre. Ganz subtil und ist erst auf dem zweiten Blick erkennbar. Das Gefühl, das ich hierbei habe, hat etwas mehr Stärke. Vielleicht erkennst du, dass die Fotos ganz unbewusst eine andere Ausstrahlung haben.

    Es ist ganz spannend mal darauf zu achten, wie du dich in unterschiedlichen Kleidungssstücken fühlst.

    Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren und beim Neukombinieren.