Ein Meer an Möglichkeiten

Ein Meer an Möglichkeiten

Ein Meer an Möglichkeiten

Am Wochenende war ich am Meer.

Und das war so unglaublich schön, die Weite und die Natur zu erleben und einfach nur zu genießen. Ein absolutes Gefühl von Freiheit. Viel zu selten habe ich mir in letzter Zeit diese freie Zeit für mich genommen, dass ich schon gar nicht mehr wusste, wie wichtig solche Auszeiten sind. Um so schöner, dass ich es für mich wiederentdeckt habe.

Auch bei uns im Moor gibt es eine wunderschöne Natur und Weite, wo ich auch ganz wunderbar Kraft tanken kann, nur muss ich gestehen, dass ich mir selbst diese Ruhe kaum noch gegönnt habe.

Meine freie Zeit habe ich doch mit Arbeit gefüllt und habe mich dabei ganz still und heimlich immer schneller in meinem Hamsterrad gedreht. Viele Teller gleichzeitig zu drehen ist für mich nicht das Problem, es ist sogar mein Motor. Aber es müssen Dinge sein, die mir Spaß machen, bei denen ich meine Kreativität ausleben kann und die mich begeistern. Alles andere kostet Kraft. Ende des vergangenen Jahres habe ich deshalb auch schon einmal kurz innegehalten und mich gefragt:

Was möchte ich eigentlich? Was ist mir wichtig? Wofür stehe ich? Wie möchte ich leben?

Das ist ganz spannend, mal ganz tief in sich hineinzuhorchen und nach diesen Antworten zu suchen. Dafür braucht man Zeit und Ruhe. Im Alltag hat man kaum die Chance sich die Fragen zu stellen, einfach weil man gar nicht die Zeit dafür hat oder auf die Idee kommt. Weil man ganz oft funktionieren muss. Aber muss man das wirklich? Ich finde nicht.

Das Leben ist doch ein Geschenk. Und jeder von uns hat so viele besondere Gaben und Talente mitbekommen, die wir vielleicht noch gar nicht alle entdeckt oder ausgepackt haben. Ich bin nun dabei. Ich habe mein Hamsterrad auf Stop gesetzt und mache mich nun daran, alle Geschenke auszupacken und zu schauen, was da so vor mir liegt. Einiges habe ich schon länger entdeckt und liebe es – den Austausch mit Menschen, ihnen zuhören und ihre Geschichten erfahren, sie berühren und etwas tun, was ihnen gut tut, schreiben und lernen. Und davon möchte ich gern noch viel mehr tun und da bin ich auch schon seit einiger Zeit dabei. Einfach Dinge tun, die ich liebe und die mich glücklich machen. Zu den schönen Dingen gehören übrigens die Workshops. Diese Zeit ist auch für mich eine ganz besonders schöne Zeit. Gemeinsam mit dir die Natur genießen und sich gegenseitig inspirieren.

Mein Jahr im Zeichen von Liebe

Mein Jahr steht unter dem Zeichen LIEBE und ich habe es entsprechend begonnen. Im Januar haben Huib und ich geheiratet – am Meer. Nur wir zwei, ganz für uns, ohne großen Plan und Organisation. Mit unbekannten Trauzeugen von der Insel. Auch wieder eine sehr schöne und unerwartete Begegnung und ein Kontakt der sicher bleibt. Mit einem Spaziergang im Sturm und Regen und ein Abendessen in dem einzig geöffneten Krug der Insel. Uns einfach treiben lassen und diesen besonderen Tag genießen. Und Freunde und Familie mit einem Foto überraschen. Natürlich werden wir auch noch mit ihnen feiern – ganz entspannt im Sommer, ganz ohne Stress – einfach LEUK.

Es ist ein wunderschöner Beginn dieses Jahres. Und ich bin sehr glücklich.

Ich wünsche dir eine wunderschöne Zeit. Vielleicht nimmst du dir einen Teil davon, deinen Wünschen näher zu kommen. Oder einfach nur Dinge zu tun, die dir Spaß machen. Zu Beginn vielleicht erstmal ein schönes Ding pro Tag. Ich wünsche dir ganz viel Freude dabei.

 

Kleiderschrank-Check: Wie du neue Outfits kombinierst

Kleiderschrank-Check: Wie du neue Outfits kombinierst

Kleiderschrank-Check: Wie du neue Outfits kombinierst

Heute Morgen nach dem Aufwachen dachte ich „So, heute sind die Schubladen mit den Socken und der Unterwäsche fällig“. Das war hoffentlich nicht mein erster Gedanke. Und ich kann auch nicht sagen, woher dieser Gedanke auf einmal kam. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Schubladen quollen schon über und immer wieder zog ich mal einzelne Socken heraus, die mit der Hoffnung darin gelandet sind, dass sich bei der nächsten Wäsche mit Sicherheit der Zweite dazu findet.

Ich glaube, ich habe 10 einzelne Socken gefunden und weit und breit keinen, der noch dazu gepasst hätte. Dabei waren sie schwarz. Kannst du dir vorstellen, wieviele unterschiedliche schwarze Socken es gibt? Schön ist auch, wenn der Partner ebenfalls eine Vorliebe für schwarze Socken hat. Dann wird es ganz spannend. Naja, nach 20 Minuten wars geschafft. Ging total schnell. Und nachdem ich gestern noch einer Freundin am Telefon gesagt habe, dass ich in den letzten 4 Tagen gerade mal das geschafft habe, was ich sonst an einem schaffe und ich auch nicht wüsste, wo meine Energie geblieben ist, da meldet sie sich mit voller Power zurück.

Denn weiter gings mit dem Sortieren der Unterbett-Kommoden, mit dem Aufräumen des Kleiderschranks, Packen von Flohmarkt-Kisten und Sortieren meiner Hunde-Spaziergangs-Sachen. Die Sachen, die warm, bequem und auch mal dreckig werden dürfen. Die irgendwann mal aus meinem Kleiderschrank rausgeflogen und in diesem kleinen Extraschrank gelandet sind. Mittlerweile sind auch hier mehr drin als der Schrank verkraften kann. Großen Müllsack geholt und alles rein, was nicht mehr ging. Das sind die Sachen, mit denen ich wirklich nicht mehr gesehen werden möchte, selbst nicht bei der Gartenarbeit. Seltsam, dass man sie doch so lange im Schrank hatte und wenns auch nur in der hintersten Ecke war. Also die es sowieso nicht mehr ans Licht geschafft haben.

Und weil ich gerade so schön in Schwung bin und die Gelegenheit nutzen muss, gings noch in die Abstellkammer. Die wirklich ihren Namen verdient hat. Hier hatten sich noch ein paar Kartons versteckt, die seit unserem Einzug vor 3,5 Jahren mal eben dort abgestellt wurden. Mit schönen Deko-Teilen aus unserer alten Wohnung, einem Karton mit Mützen und Tüchern – ich wusste doch, dass dieser Schal noch irgendwo sein musste. Einer Kiste mit Stoffen, aus denen ich mal Kosmetik-Täschchen nähen wollte und Jacken, von denen ich zwei schon aus meinem Gedächtnis gestrichen hatte. Eine Dritte hab ich schon vermisst und endlich wieder gefunden. Und in ihrer Tasche noch 35,- €. Da wurde das Aufräumen auch noch mal belohnt.

Jetzt dreh ich noch ne Runde mit den Hunden und danach geht’s mit einem Buch auf´s Sofa. Das habe ich mir heute verdient. Geht doch.

Und weil mich heute das Aufräum-Fieber so gepackt hat, gebe ich dir gern noch ein paar Tipps weiter, wie du deinen Kleiderschrank neu sortieren kannst. Ich wünsche dir ganz viel Schwung und gute Laune.

ier kommen ein paar Tipps, wie du dir neue Outfits zusammenstellst und ganz nebenbei noch deinen Schrank sortieren kannst.

Dein Schrank ist voll und doch denkst du „Hilfe, ich habe nichts anzuziehen!“

Es gibt Tage, da stresst das Auswählen deines Outfits. Du hast keine Zeit. Es muss schnell gehen und dann greifst du eben zu dem was scheinbar immer geht – Jeans und T-Shirt.

Jetzt ist es so, dass du vielleicht sagst: „Passt doch!“ oder du bist den ganzen Tag gefrustet, weil nämlich noch ein wichtiger Termin reingekommen ist und du denkst: „Ach Mist, für diesen Termin hätte ich jetzt gern meine Lieblingsbluse dabei.“

Jetzt gibt es drei Möglichkeiten.

  • Du fühlst dich schlecht und unsicher und strahlst das auch aus und der ganze Tag ist gelaufen.
  • Du vertraust auf dich, auf deine innere Stärke und Ausstrahlung und akzeptierst, dass es jetzt so ist und überzeugst mit deiner Persönlichkeit. Das ist wahrscheinlich die ideale Lösung. Und an Tagen, an denen es mal nicht so 100%ig klappen will, dann ist Punkt 3 sicher hilfreich.
  • Für Tage wie diese, stellst du dir einfach schon mal Kombinationen zusammen von denen du dir ein Foto in deinen Kleiderschrank hängst und hast morgens ganz schnell dein Outfit für den Tag. Auch an Tagen, an denen es mal etwas schneller gehen soll. Du fühlst dich wohl und musst dir keine Gedanken über dein Outfit machen und kannst den Tag genießen.

 

Mein System beim Schrank-Check

Ich zeige dir heute ein System, mit dem du neue Outfits zusammenstellst
 

Die Schuhe

Hole dir als erstes deine Schuhe und stelle sie in den Raum – entweder direkt in dein Zimmer, wo auch dein Kleiderschrank steht oder einfach in den Nachbarraum. Nimm dir nur die Schuhe, die du in den nächsten Monaten tragen wirst – also Winter- oder Sommerschuhe. Das macht den Überblick leichter. Und den verschaffe dir schon mal, indem du sie nebeneinander aufreihst. Schaue dir deine Schuhe einfach mal genauer an, damit du weißt, was du wirklich im Schrank hast.
 

Der Kleiderschrank

Jetzt geht es an den Kleiderschrank. Lege dir deine Lieblingsoutfits heraus. Also die Kombinationen, die du schon mal zu bestimmten Anlässen getragen hast. In denen du dich super wohl gefühlt hast, wo du vielleicht sogar Komplimente bekommen hast. Versuche so viele wie möglich zu finden und dich zurück zu erinnern. Denke einfach beim Durchsehen deines Schrankes darüber nach. Welche Hose hattest du noch gleich zu diesem Oberteil kombiniert? Und welche Schuhe hattest du dazu an? Kannst du dich an den passenden Schmuck erinnern? Sortiere diese Outfits am besten auch schon mal nach Themen – Business – Tages-Outfit – Besondere Gelegenheiten.
 

Das Business-Outfit

  • Welches Outfit hat mal im Job richtig gut funktioniert?
  • Hatte es eine besondere Farbe?
  • War es Rock oder Hose?
  • Flache Schuhe oder hohe?
  • Konntest du die gut bewegen?
  • Welche Reaktionen hast du bekommen?
  • Wie hast du dich gefühlt?
  • Welche Ergebnisse hast du an diesem Tag erzielt?
  • War etwas anders als an anderen Tagen?

Das Tages-Outfit

  • Was hat bei einem Tages-Outfit gut funktioniert?
  • In welcher Stimmung warst du an diesem Tag?
  • Was hast du an diesem Tag unternommen?
  • Hast du anerkennende Blicke geschenkt bekommen?
  • Welche netten Gespräche hattest du?
  • Hast du Komplimente bekommen oder ein Lächeln?

Das besondere Anlass-Outfit

  • Was war ein Outfit bei einem Event, in dem du dich umwerfend schön gefühlt hast?
  • Was hattest du an?
  • Welcher Anlass war es?
  • Mit wem warst du dort?
  • Wer waren die anderen Gäste?
  • Wie waren sie gekleidet?
  • Was hat dein Outfit so besonders gemacht?
  • Bist du aufgefallen?
  • Wie hast du dich damit gefühlt?

Kleiner Extratipp: Mach einfach mal selbst Komplimente. Also wenn du jemanden auf der Straße siehst wo du denkst „Was für eine tolle Ausstrahlung und was für ein tolles Outfit“ Dann sag es einfach mal. Und schaue einfach, was passiert. Vielleicht gibt es ein Lächeln oder es entsteht ein nettes Gespräch.
 

Probieren und Fotografieren

Wenn du alle Kombinationen herausgefunden hast, dann wird es jetzt sportlich. Ziehe wirklich jede Kombi nach und nach an. Mit allem was dazu gehört, auch mit den passenden Schuhen. Und mache ein Foto von jedem Outfit.

Das hast du schon mal. Das ist das ist save. Diese Fotos kommen nämlich an die Innenseite deines Kleiderschrankes.

Und jetzt brauchst du etwas Zeit und Muße. Die Outfits, die schon mal gut funktioniert haben, hast du jetzt. Nun stellst du dir Neue zusammen. Und das geht so.
 

Neue Outfits kombinieren

  • Schaue, welchem Stil das Outfit 1 entspricht? Hast du noch ähnliche Kleidungsstücke in deinem Schrank? Beginne mit Oberteilen. Welche Oberteile entsprechen dem Stil? Suche sie raus und ziehe jedes Oberteil nach und nach zu dem restlichen Outfit an. Wie fühlt es sich an? Fühlst du dich wohl? Wenn ja, dann mache wieder ein Foto davon.
  • Danach sind die Hosen dran. Auch hier wählst du alle Hosen, die dem ähnlichen Stil entsprechen. Ziehe sie nach und nach zu dem einen Oberteil deines ersten Outfits an
  • Welche Schuhe würden noch zu diesem Outfit funktionieren? Auch hier wieder – anziehen, fühlen und bei Wohlfühlen – mach ein Foto
  • Fotografiere am besten auch deine Schuhe separat. Dann kannst du diese Fotos neben deine Outfits kleben.

Ein Tipp für Fortgeschrittene: Kombiniere auch den passenden Schmuck dazu. Jacken und Taschen. Hier fotografiere den Schmuck, die Jacken und Taschen einzeln. Mache dir mehrere Ausdrucke davon, denn du möchtest sie ja auch zu unterschiedlichen Outfits kombinieren. Klebe diese Fotos nun neben jedes Outfit in deinem Schrank. Zu welchem Outfit passt diese Kette auch noch?
 

Ideale Kleidungsschnitte

Gibt es Hosen oder Oberteile in denen du dich besonders wohl fühlst? Wo der Schnitt und die Länge einfach ideal deine Figur unterstreichen? Mach wieder ein Foto. Und schreibe am besten noch dazu, warum das so sein könnte. Wie ist die Länge, wo endet das Oberteil, wie ist die Hose geschnitten, wo sitzt die Taille beim Kleid – einfach alles was dir auffällt.

  • Ist es schöner, wenn das Oberteil über den Bund getragen wird und bis zum Schritt reicht oder wirkt es im Hosenbund besser?
  • Was macht ein kurzer Blazer mit deiner Figur?
  • Ist es schöner, wenn eine lange Strickjacke zu einem kürzeren Oberteil kombiniert wird?
  • Ist das figurbetonte Etui-Kleid schön oder ist das etwas weitere Hängerchen mit der tiefer sitzenden Taille schöner?

Probiere einfach alles an und aus.
 

Gibt es noch Einzelteile?

Sind jetzt noch Teile in deinem Schrank, die du noch nicht kombinieren konntest?

Hier kannst du dich fragen:

  • Wie oft hattest du dieses Teil schon an?
  • Entspricht es deinem Stil?
  • Gibt es etwas, das dich stört, wenn du es anhast?
  • Fühlst du dich wohl darin?

Vielleicht ist es tatsächlich etwas, von dem du dich trennen kannst.
 

Fällt es dir leicht deinen Stil zu definieren?

Falls nicht, dann versuche es doch einfach mal mit einem Mood-Board.

Wie du es erstellst, erzähle ich dir sehr gern in einen der nächsten Artikel. Oder wir sehen uns bei einem meiner Workshops, bei dem wir Stil-Mood-Boards erstellen.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren und ganz viel Freude mit deinen neuen Outfits. Zeige, wer du bist.

Praktische Kleidung, die gute Laune macht

Praktische Kleidung, die gute Laune macht

Praktische Kleidung, die gute Laune macht

Gestern war wieder so ein Tag, wo man sich am liebsten mit einer warmen Decke auf dem Sofa einkuschelt und sich keinen Schritt von dort weg bewegt. Spricht auch nix dagegen, aber vielleicht kennst du das auch, wenn man sich erstmal ein paar Meter an der Luft bewegt, merkt man schon, wie gut es einem tut.

Zum Glück haben wir drei gute Gründe, mehrmals am Tag, egal ob´s regnet oder schneit, die Sonne scheint oder es stürmt oder einfach auch nur mal ganz schönes Wetter ist – nach draußen zu gehen. Unsere drei Gründe heißen Mina, Lupa und Flap. Es sind drei ehemalige rumänische Straßenhunde und obwohl sie ja ursprünglich von der Straße kommen, genießen sie natürlich auch ihre gemütlichen Decken oder den Platz auf dem Sofa. Gestern Nachmittag musste ich sie nämlich überreden, mich auf den Spaziergang zu begleiten. War dann aber doch nicht so schwierig. Die Neugierde auf Abenteuer, neue Begegnungen und auf Bewegung hat gewonnen. Hm, kann man sich mal für den nächsten „Keine-Lust-nach –draußen- zu gehen –Tag als Motivation merken.

Ich hab mich gestern sogar über den Regen gefreut. Erstmal natürlich für die Natur. Unser Nachbar-Moor in Meppen hat gerade den Regen dringend nötig. Und dann auch ein bisschen für mich. Denn endlich konnte meine neue Regenjacke beweisen, ob sie dicht hält und so praktisch ist, wie gehofft.

Und was soll ich sagen? Sie hat ihre Regentaufe bestanden. Und noch viel mehr als das. Sie ist ein Gute-Laune-Macher. Und ein Beweis dafür, dass praktisch auch gleichzeitig schön sein kann. Ich habe mich nämlich für eine Farbe entschieden. Und was für eine – MAGENTA. Damit bin ich nicht zu übersehen – was im Moor ganz praktisch ist. Aber sie hat noch einen weiteren positiven Aspekt. Sie macht tatsächlich gute Laune. Die Farbe macht das Grau ein bisschen weniger Grau. Ich muss einfach beim Laufen mal kurz an mir herunterschauen und schwupps – gute Laune. Das ist doch super, wenn das so einfach geht. Funktioniert übrigens nicht nur bei der Praktischen Fahrrad- oder Alltagskleidung. Ich habe hier mal ein paar Ideen gesammelt, wie du ganz einfach gute Laune mit deiner Kleidung einladen kannst.
 

3 Ideen, wie praktische Kleidung zu etwas Besonderem wird

Praktische Kleidung macht Sinn und ist in bestimmten Situationen in unserem Leben beinahe unverzichtbar – naj, auf jeden Fall sehr hilfreich. Sei es auf dem Fahrrad oder wenn es morgens einfach schnell gehen muss oder auch auf dem Kinderspielplatz oder wenn wir uns einfach schnell durchs Leben bewegen und unsere Kleidung auch mal schmutzig werden darf. Doch praktisch kann auch fröhlich sein. Hier kommen ein paar einfache Tipps.
 

Bring Farbe ins Leben

Darf Outdoor- oder Regenkleidung auch bunt sein? Ja, sie darf. Und es gibt mittlerweile eine riesige Palette an knalligen oder auch etwas ruhigeren Tönen. Du weißt nicht, welche Farbe dir steht? Ist in diesem Fall mal ganz egal. Einfach die, auf die du Lust hast und die dich fröhlich macht. Sei der Farbklecks im Regengrau.
 

Lass Blumen sprechen – Muster machen den Unterschied

Knallfrarben sind zu laut für dich? Dann wären doch Muster ein guter Beginn? Regenjacken mit Blumenprints, Punkten, Herzen, Kussmund oder Hunden – hab ich dieses Jahr schon gesehen und sie haben mir ein kleines Lächeln ins Gesicht gezaubert. Das ist doch toll, wenn man das mit einer Regenjacke bewirken kann.
 

Accessoires – Schals, Tücher, was zum Anstecken

Deine Outdoor-Jacke leistet dir schon seit Jahren gute Dienste und sie ist zu schade, um sie zu entsorgen. Gar kein Problem. Bunte Schals und Tücher mit und ohne Muster lassen das alte Schätzchen neu erstrahlen.

Vielleicht kannst du die Kordel der Kapuze auch ganz leicht durch eine neue und bunte ersetzen. Ein persönliches Statement kannst du übrigens auch mit einer Tasche setzen, die deinen Persönlichen Stil unterstreicht. Gummistiefel haben übrigens den gleichen Effekt.

Kleidung kann praktisch sein und gleichzeitig auch Persönlichkeit zeigen. Freu dich auf den nächsten Regenschauer und zaubere dir ein Lächeln ins Gesicht. Sei der Sonnenschein an Regentagen.

Mit dem Taxi zum Shoppen nach Amsterdam

Mit dem Taxi zum Shoppen nach Amsterdam

Mit dem Taxi zum Shoppen nach Amsterdam

Mit einem Taxi nach Paris – vielleicht kannst du dich noch an den Text dieses 80er Hits erinnern? Ich musste am Wochenende wieder daran denken.

Denn manchmal hat das Leben ganz eigene Pläne und hält kleine Überraschungen für uns bereit.

Mit Sicherheit kennst auch du die Momente, wo deine ganze schöne Planung einfach so über den Haufen geworfen wird. Und wenn du dann denkst, „Mist, jetzt ist meine ganze Planung im Eimer.“, weißt du spätestens hinterher, wofür es vielleicht gut war. Ans Ziel kommst du trotzdem – vielleicht nur über den ein oder anderen kleinen Umweg. Aber vielleicht ist auch der für irgendetwas gut. Und sei es nur für eine schöne Geschichte, die du danach gern erzählst.
 

Der Plan

Warm eingepackt, gut gelaunt und bestens vorbereitet starte ich an diesem frostigen und sonnigen Novembermorgen mit 4 Frauen die Vintage-Läden-Tour nach Amsterdam. Die Tickets hab ich schon am Vorabend ausgedruckt – bin ja gern vorbereitet. Für den Fall, dass der Ticket-Automat kaputt sein sollte.

Wir sind pünktlich – sogar 30 Minuten vor der Zeit und der Zug fährt auch wie geplant ab. Fängt doch gut an. Ich bin entspannt. Habe noch ein nettes Gespräch mit einem netten älteren Ehepaar neben mir, bekomme einen wertvollen Tipp für einen günstigeren Fahrpreis von der Frau hinter mir. Das liebe ich an den Niederländern – man kommt sofort ins Gespräch. Etwas, das ich gern in mein Leben übernehme. Und so gibt’s auch direkt eine Einladung für meine nette Reisebekanntschaft für ihre nächste Wanderung bei uns im Moor auf einen Kaffee bei uns.

Die Zeit vergeht wie im Fluge und schon sitzen wir im nächsten Zug. Und weiter geht’s. Noch 5 Minuten bis zum nächsten Umstieg. Ich zieh schon mal die Jacke an. Ich bin ja gern vorbereitet. Der Zug fährt ein. Er hält. Menschen steigen aus und wieder ein und wieder aus und wieder ein. Der Zug steht. Wir bleiben erst mal drin. Es ist zwar ein Bahnhof, aber noch nicht der, den wir geplant haben. Und auch nicht der, den die Bahn anfahren wollte. Dort gibt es nämlich einen Stromausfall. Und der legt gerade nicht nur die Züge, sondern auch meine schöne Planung lahm.
 

Das Leben

Ok, kurz konzentrieren. Jetzt habe ich ein paar Optionen – 1. Durchdrehen, 2. Hektisch hin und her laufen, 3. Nachdenken. Die dritte erscheint mir am logischsten. Wir haben ja ein Ziel. Also wie kommen wir am schnellsten oder besten dorthin? Klar ist, wir kommen auf jeden Fall nach Amsterdam. Nur wie? Vielleicht mit dem Bus.

Hm, einer fährt schon mal. Der bringt uns auf jeden Fall schon mal zum Ziel-Bahnhof. Ok, da sind wir. Nach einer kleinen Tour durch die Stadt Almere. Hab ich die auch mal von dieser Seite gesehen. Am Centralbahnhof ist noch immer alles dunkel. Busse sind auch nicht wirklich zu sehen. Jedenfalls keiner der nach Amsterdam fahren möchte. Bleibt das Taxi. Wir brauchen zwei. Hm. Ein netter Herr empfiehlt uns ein Großraumtaxi. Die Idee ist gut – nur die hatten andere auch. Es bleibt bei den zwei normalen. Der Preis reißt ein kleines Loch in unsere Reisekasse, aber ich hatte Schlimmeres befürchtet. Und irgendwie ist diese Erfahrung doch auch beinahe unbezahlbar. Wann hat man das schon mal und wer kann schon sagen, dass er mit einem Taxi nach Amsterdam gefahren ist. Wir! Und dann noch mit netten Taxifahrern und Komplimenten obendrauf. Also ich fand´s nett. Und ich glaube die Taxifahrer hatten auch ihren Spaß mit gut gelaunten Frauen. Und gelohnt hat sich die Fahrt ja auch sowieso noch ein bisschen für sie. Alle glücklich.
 

Das Ziel

Yeaah, Amsterdam, da sind wir. Und los geht die wilde Tour. Nach 10 Minuten wird schon das erste Outfit probiert. Kurze Pausen werden nur gemacht, wenn sie wirklich nötig sind. Einfach Amsterdam genießen – das pralle Leben.

Amsterdam hat sich, trotz der steigenden Besucherzahlen, seine Entspanntheit bewahrt – zumindest in einigen Ecken. Die singende Prosecco-trinkende Frau in ihrem Mini-Auto, die für ein Hilfsprojekt Geld sammelt, ist nur eine von den Amsterdamer Originalen, die der Stadt den Charakter geben. Und es gibt sie noch, die echten Amsterdamer „Bruine Kroeg“, die dunklen Kneipen mit den echten Menschen. Echt gezellig. Ich finde, die dürfen den Amsterdamern vorbehalten bleiben. Eine Stammkneipe sollte ihren Namen auch verdienen und die Amsterdamer ihr Touristen-freies Plätzchen. Für uns geht es am Abend zurück. Und ich weiß, ich komme bald wieder. Denn ich habe einen Plan.
 

Die Moral der Geschichte

  • Mache Pläne
  • Bleib entspannt, wenn mal was nicht so läuft, wie eigentlich geplant
  • Suche nach Wegen, um an dein Ziel zu kommen
  • Das Leben steckt voller Überraschungen und toller Geschichten – nimm sie an
  • Möchtest du deine Geschichte mit uns teilen? Wann lief mal etwas anders als geplant und was war dein Geschenk für dich? Ich freue mich von dir zu lesen.

Auräumen befreit den Kleiderschrank und den Kopf

Auräumen befreit den Kleiderschrank und den Kopf

Auräumen befreit – den Kleiderschrank und den Kopf

Heute ist einer dieser Tage, wo mein Kopf schon lange vor dem Wachwerden seine ersten Runden dreht. Vielleicht kennst du das auch. Augen auf und zack – rattert es im Kopf und du fühlst die Blitze schießen. Ist gar nichts Schlimmes – einfach nur Dinge, die ich auf dem Plan habe, die noch geschrieben, erledigt, sortiert und einfach nur zu Ende gedacht werden müssen. Und doch denke ich – „mir fliegt gleich mein ganzer Kopf auseinander“, weil da so viele Ideen umher schwirren. Das Beste ist, wenn ich dann noch anfange zu reden – ich lege dann auch dabei an Tempo zu und die Worte kommen so schnell rausgeflogen, weil sie meinen Gedanken kaum folgen können. Der ganz normale Wahnsinn, könnte man meinen. Viele  Gedanken und Ideen gleichzeitig zu haben kennst du vielleicht auch. Solche Tage wie heute sind dann aber noch mal das Ganze im Quadrat.

 

Multitasking oder einfach nur Vielseitig

Viele Dinge gleichzeitig zu machen liebe ich und sind für mich Antrieb. Und auch eine Fähigkeit, die ich für die Beratungen nutze – Menschen in ihrer Ganzheit zu erfassen und in Bildern zu denken. Hingegen sind Tage, an denen ich mich nur mit einem Thema beschäftigen „darf“, eher anstrengend. Trotzdem gibt es ein System und mit diesem bin ich sehr effektiv. Dazu gern mehr in einem der nächsten Blogartikel. Aber manchmal gibt es eben auch Tage so wie heute, wo selbst für meine Verhältnisse zu viele Themen gleichzeitig auftauchen. Dann ist es auch für mich Zeit, um zu sortieren. Meine Wege den Kopf wieder frei zu bekommen, teile ich gern mit dir. Was machst du, wenn du das Gefühl hast, deine Gedanken überschlagen sich?

 

Gedanken sortieren – Ein leeres Blatt Papier

Mir hilft als erstes ein leeres Blatt Papier. Puh – schon besser. Noch schnell den Stift dazu und dann erst Mal alles aufschreiben, was mir gerade durch den Kopf schießt. Manchmal klappt es in der Reihenfolge und nach Priorität sortiert. Manchmal kommt es einfach unsortiert aufs Blatt. Hauptsache der Kopf ist schon mal wieder frei. Bei mir sind es heute 10 Punkte, die auf dem Papier landen. Ich sortiere nach Wichtigkeit und Umfang. Was kann ich schnell erledigen? Wofür muss ich mich konzentrieren und kreativ sein? Und was ist reine Fleißarbeit? Also, wo muss ich nur was schreiben oder sortieren, was nicht meine ganze Kreativität oder Aufmerksamkeit braucht – das ist heute zum Beispiel ein Text, den ich vor Tagen schon per Hand geschrieben habe und heute nur noch in ein Word-Dokument schreiben und verschicken werde. Das hab ich zwar für heute auf meiner Liste, aber es ist für mich auch ok, wenn ich es morgen oder übermorgen schaffe. Auch damit nehme ich mir den Druck. Kennst du noch den Satz  „Morgen, morgen nur nicht heute sagen alle faulen Leute.“ Vergiss ihn einfach. Ich neige zwar auch dazu, alles so schnell wie möglich erledigen zu wollen. Aber manches hat tatsächlich auch einen Tag länger Zeit. Da genieße ich doch lieber noch mal das schöne Wetter und mache einen entspannten Spaziergang mit den Hunden. Da bekomme ich den Kopf nämlich auch noch mal frei.

Den Kopf frei bekommen – Die Weite der Natur

Schon die zweite Möglichkeit, den Kopf klarer zu bekommen. Einfach gehen, nicht reden, die Gedanken kommen lassen, wieder ziehen lassen, weiter denken oder auch nicht. Einfach annehmen, was kommt. Den Blick schweifen lassen – klingt so pathetisch – ist aber ganz einfach und tut gut. Bei uns im Moor ist das Licht und die Weite hierfür einfach ideal. Was ist dein Lieblingsort zum Runterkommen?

 

Platz schaffen – im Schrank und im Kopf

Ein dritter Punkt ist Sortieren. Nicht nur Gedanken auf einem weißen Blatt Papier, auch ganz praktisch. Unterlagen zum Beispiel, Zeitschriften, den Schreibtisch, die Wäsche oder den Kleiderschrank. Mich befreit das total. Auf meinem Schreibtisch brauche ich zwar das kreative Chaos. Ich bin auch ein Zettel-Mensch und notiere Gedanken und Ideen wo ich stehe oder gehe auf einem Stück Papier und habe dadurch auch eine schöne Blätter-Sammlung. Ab und zu muss ich es dann auch mal wieder sortieren. Mein Schreibtisch ist auch in unregelmäßigen Abständen dran – aber er bleibt nicht lange leer und aufgeräumt  – dafür bin ich zu aktiv, zu kreativ – schon nach 5 Minuten liegt ein Arbeitsblatt neben einer Zeitschrift mit einem spannenden Artikel und ein Buch, aus dem ich geraden noch einen Satz notieren möchte. Aber das liebe ich und ich beherrsche das scheinbare „Chaos“. Denn Chaos ist es gar nicht – es sind durchdachte Pläne.  Ich könnte mit geschlossenen Augen in den Papierstapel greifen und das Blatt herausholen, das ich in diesem Moment brauche. Es hat System. Und auch dieses System braucht immer wieder mal einen Ordnungs-Check – damit es nicht zum Chaos wird. Ich sortiere nach Themen, lege neue Ordner an und entsorge Listen, die ich abgehakt und Aufgaben, die ich erledigt habe.

Davon wird nicht nur der Schreibtisch leerer, es gibt wieder Platz für neue Ideen. Toll ist es auch den Keller oder die Garage aufzuräumen. Das Gefühl von Leichtigkeit  nach dem Aufräumen spüre ich sogar körperlich. Nicht umsonst wird ja auch im Feng Shui das Aufräumen des Kellers empfohlen. Wo wir gerade beim Aufräumen sind. Wie sieht es denn mit deinem Kleiderschrank aus?

 

Der Kleiderschrank-Check

Das ist ja nicht nur ein privates, sondern auch mein berufliches Thema. Auch das ist befreiend und erleichternd. Einmal zum Wechsel der Jahreszeiten. Dann wird der Schrank schon mal um die Hälfte leerer und dann noch mal eine Bestandsaufnahme zwischendrin, weil ich dann einfach auch mal wieder sehe, was ich so im Schrank habe und ob etwas ergänzt werden sollte oder sich daraus neue Kombinationen ergeben. Hierzu gebe ich dir in einem der nächsten Blogartikel auch gern ein paar Tipps- wie du deinen Kleiderschank sortieren kannst.  Das befreit und schont die Umwelt und dein Portemonnaie.

Ich wünsche dir eine entspannte Zeit und Raum für neue Ideen.

Was sind deine Tipps, um Gedanken zu sortieren? Teile sie gern mit uns.

 

www.ewa-braetz.de