Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens

Was bedeutet „Der Sinn des Lebens“ ohne allzu spirituell klingen zu wollen?

Am Wochenende hatte ich Besuch einer lieben Freundin, mit der mich eine langjährige Freundschaft verbindet. Sie lebt seit über 10 Jahren in Indien. Und auch wenn wir lange Zeit nichts voneinander hören oder uns sehen, ist sofort wieder eine tiefe Verbindung da, sobald wir uns wieder begegnen. Es ist eine ganz besondere Freundschaft, die auch ihre Höhen und Tiefen hatte und die uns beiden sehr viel bedeutet. In diesem Jahr sind es nun 25 Jahre. Und wir haben uns, jede für sich, menschlich, emotional und geistig weiterentwickelt und haben hierdurch ein tieferes Verständnis für einander gewonnen.

Ihren Mut, nach Indien zu gehen und die Sicherheit und geregelte Strukturen hinter sich zu lassen, bewundere ich sehr. Ebenso wie ihre Einstellung, scheinbar ohne feste Pläne und Ziele ihr Leben zu leben. Scheinbar sage ich deshalb, weil ich finde, dass schon ein Ziel dahintersteckt. Nämlich auf sich selbst zu hören, das zu tun, was sie für sich für richtig hält und zu schauen, wohin das Leben sie führt. Einfach so zu leben. Sie hat in diesen Jahren viel über sich gelernt, ganz unterschiedliche Menschen und Kulturen kennen gelernt und Erfahrungen gemacht, die ihr niemand wieder nehmen kann. Dafür hat sich diese Reise schon gelohnt.

Das Wochenende war gefüllt mit ganz unterschiedlichen Themen und tollen Gesprächen. Jetzt sitze ich im Garten und denke noch einmal darüber nach. Ich habe es sehr genossen und es war sehr inspirierend, mich mit ihr über ganz unterschiedliche Themen auszutauschen.

Auch Gespräche über das Leben – über Beginn und Ende und die Zeit dazwischen, gehörten dazu. Schwere Kost für einen Samstagnachmittag könnte man meinen. Ganz im Gegenteil. Es lässt mich darüber nachdenken, was wirklich wichtig ist im Leben.

Woran möchte ich mich gern zurück erinnern. Was möchte ich geben und was ist für mich und andere sinnvoll.

Keiner wird vermutlich sagen „Wie großartig, ich habe jeden Tag 20 E-Mails beantwortet“. Zurückdenken wird man an schöne Momente, Begegnungen, Freundschaften und Zeit mit lieben Menschen.

Woran würdest du dich gern erinnern wollen?

In zwei Jahren werde ich 50. Wenn ich Glück habe, dann habe ich noch eine Menge Zeit, um Neues zu lernen und das zu machen, was mir Freude macht. Manchmal hilft es, sich ab und zu mal zu fragen

„Was mache ich gerade? Ist es das, was ich wirklich will? Was hatte ich mal für Wünsche und habe ich sie mir erfüllt? Bin ich glücklich?

Wenn du mich fragst: „Bist du glücklich?“ Dann werde ich dir antworten „Ja, das bin ich.“

„Hast du dir deine Wünsche erfüllt?“ – „Ja, schon einige. Andere dürfen sich noch erfüllen oder auch erst noch entstehen.“

Dafür muss ich natürlich wissen, was ich mir wünsche.

Einer meiner Wünsche war zum Beispiel in den Niederlanden zu leben. Ein weiterer, der sich daraus ergeben hat, Seminare anzubieten und dafür tolle Menschen einzuladen und diesen wunderbaren Ort mit ihnen zu teilen. Diese Wünsche habe sich bereits erfüllt und es stehen noch weitere auf meiner Liste.

Was steht auf deiner Wunschliste? Und vielleicht hast du Lust, sie auch während eines Wochenendes „Wünsch dir was“ heraus zu finden.

Erlaube dir Träume und Wünsche.

Warum ich tue, was ich tue

Warum ich tue, was ich tue

Warum ich tue was ich tue

Warum ich tue was ich tue? Die kurze Antwort ist

Weil ich es liebe.

Bei der Frage, was ich tue, wird die Antwort schon etwas länger.

Ich bin Stylistin, Visagistin und Naturkosmetikerin.

Was alle diese Berufe vereint? Das ist die Arbeit mit Menschen und der Wunsch, dass sich Menschen wohl fühlen.

Ganz deutlich habe ich es wieder am vergangenen Wochenende gespürt. Bei dem Seminar „Wünsch dir was“. Das ist kein Seminar im eigentlichen Sinne und hat auch nicht direkt etwas mit Styling zu tun. Vielmehr geht es darum, sich wieder Zeit für sich zu nehmen, zu entspannen und tief in sich hineinzuhören, welche Wünsche und Visionen in einem schlummern. Und darum, einfach mal die Zeit zu genießen, nichts tun zu müssen und sich einfach mal verwöhnen zu lassen.

Das schönste Kompliment, das mir die Frauen machen konnten war „Das ist wie zu Besuch bei Freunden“.

Ums Wohlfühlen geht es auch bei meinen Stylingberatungen und gar nicht so sehr um Mode und Trends. Du als Person bist mir wichtig. Was dich bewegt, was dich ausmacht, was dich zu der Frau macht, die du bist. Denn oftmals steckt hinter dem Wunsch nach einer Stylingberatung auch noch etwas anderes. Neugierde zum Beispiel und zwar auf sich. Wer bin ich tief im meinem Inneren und lebe ich aus, was in mit steckt? Nicht nur in Bezug auf Kleidung, auch bei meinen Talenten. Und macht mich glücklich was ich tue – lebe ich meine Berufung? Vielleicht ist es auch der Wunsch etwas Neues auszuprobieren, etwas für sich zu verändern oder auch nur, wieder bei sich selbst anzukommen. Vielleicht beginnt ein neuer Lebensabschnitt oder es steht ein Job-Wechsel an, eine Neuausrichtung – privat oder beruflich, vielleicht hat sich deine Figur verändert oder du findest es an der Zeit, dass es auch mal wieder nur um dich gehen darf. Und das herauszufinden ist ein spannendes Erlebnis. Ich liebe die Geschichten hinter den Menschen. Welche Wege sind sie gegangen und welche Wünsche haben sie, die sich noch erfüllen dürfen. Ich höre dir zu, mache mir ein Bild von dir und inspiriere dich vielleicht mit neuen Ideen.

Bei der Kleidung geht es mir nicht darum, den neuesten Trends zu folgen. Wir sind alle Individuen und deshalb auch so unterschiedlich und das macht es doch auch so spannend. Wie langweilig ist ein Stadtbild, in dem wir alle gleich aussehen. Denn mit deiner Kleidung sagst du auch viel über dich persönlich aus. Du kannst Charaktereigenschaften, Gefühle und Stimmungen ausdrücken. Du kannst mit Stilfacetten spielen und dich auch für bestimmte Situationen kleiden. Du kannst Stärke zeigen, deine feminine Seite oder auch etwas Verspieltes, einfach so, wie du dich fühlst und das du zeigen möchtest.

Einfach zeigen wer du bist.

Klappt übrigens mit Second-Hand-Kleidung besonders gut, weil du hier ganz besondere Einzelteile findest und diese ist dabei auch noch nachhaltig. Was Nachhaltigkeit, Tierschutz und Wertschätzung für mich bedeuten, erfährst du in einem der nächsten Blog-Artikel.

Vielleicht sagst du: „Ich fühl mich wohl so wie ich bin.“ Prima. Das ist es doch worum es geht. Nur manchmal merkt man doch, dass die Kleidung die man trägt praktisch, sportlich und ein Stück weit angepasst ist. Und auch das ist mir selbst schon passiert. Und dann denke ich: „Mann, das bin ich doch gar nicht.“Ich hab mich früher doch viel mutiger angezogen.“ Und wenn du das denkst, dann ist das ein guter Moment, mal wieder zu schauen, wer man eigentlich ist. Das kannst du alleine herausfinden oder du lässt dich beraten und bist gespannt, was andere an dir entdecken. Schau gern mal auf meiner Seite vorbei. Persönliche Stilberatung

Vielleicht hast du auch die Reportage „Embrace“ gesehen. Wieviele Frauen waren dabei, die bei der Frage, ob sie sich schön finden, sofort ihre scheinbaren Mängel aufzählten. Gehörst du zu den Frauen, die ein Foto von sich sehen und sagen „Oh wie schön“ oder kommt eher „Ja, ist ok“ Und das ist dann schon das Höchste an Begeisterung.

Wäre es nicht schön, sich selbst schön zu finden und das auch sagen zu können.

Es ist einfach nur die innere Einstellung zu dir. Leicht gesagt, oder. Wenn du dir die Reportage ansehen solltest, dann wirst du eine Frau kennenlernen, die bei einem Sportereignis von einem Buschfeuer eingeschlossen wurde. Ihr Gesicht und große Teile ihres Körpers sind verbrannt. Und diese Wunden sind auch sichtbar. Und trotzdem ist sie ist so unglaublich stark und eine Kämpferin. Und sie hat mich sehr beeindruckt. Unter anderem auch mit ihrer Persönlichkeit, die zeigt, dass sie innerlich stark ist und zu sich steht. Diese Stärke ist spürbar und die Brandnarben beinahe nicht mehr wahrnehmbar. Und genauso habe ich es erlebt. Ich habe ihre Schönheit gesehen. Ich konnte durch die Narben hindurch sehen.

So eine Kraft hat Persönlichkeit.

Kennst du Fotos von dir, auf denen du dich absolut wohl fühlst, weil du in einem unbeobachteten Moment fotografiert wurdest? Und kennst du Fotos, wo du für das Foto posieren musstest? Auf welchem erkennst du dich am ehesten wieder? Auch hier gibt es die Möglichkeit, jemanden so auf das Fotografieren vorzubereiten, dass sich derjenige auf dem Foto wirklich wohl fühlt. Und das ist es, was ich als Visagistin tue.

Das Make up spielt nur die zweite Geige. Mir geht es in erster Linie darum, dass sich der Mensch wohl fühlt. Einfach entspannt vor der Kamera steht und weiß, da ist jemand, der möchte, dass ich mich gut fühle. Und dann gibt es diesen Moment, indem man erkennt – jetzt ist die Person da – eine Energie, die man erkennen kann. Und dann gibt es Fotos, die man sich mit Freude anschaut – und da sind wir tatsächlich alle gleich, egal welchen Beruf, Ausbildung oder „Status“ wir haben – da sind wir alle Mensch.

Bei einem Firmen-Portrait-Shooting vor zwei Wochen hat eine junge Frau beim Blick auf ihr Foto begeistert gesagt „ Ich bin schon ´ne Hübsche“. Das fand ich so gut, weil es einfach viel zu selten gesagt wird. (PS: Wenn Sie es lesen, nochmal Kompliment und das finde ich auch.)

Möchtest du mehr über den Menschen Ewa erfahren? Dann lies gern den nächsten Teil meiner Blog-Serie. Ich freue mich von dir zu lesen.

In welchen Momenten fühlst du dich wohl und ganz bei dir?

Welche Träume möchtest du dir erfüllen?

Ist Sonnencreme ein Muss?

Ist Sonnencreme ein Muss?

Ist Sonnencreme ein Muss?

Da kann ich nur sagen „Es kommt darauf an“. Und zwar auf das richtige Maß.

Die Antwort auf diese Frage ist nämlich gar nicht so leicht, wie ich selbst beim Schreiben dieses Artikels feststellen musste. Denn es spielen einige Faktoren eine entscheidende Rolle. So zum Beispiel die Fragen:

  • Wie lange hältst du dich im Schnitt in der Sonne auf?
  • Wie empfindlich ist deine Haut?
  • Welcher „Hauttyp“ bist du – sehr hell und du bekommst schnell einen Sonnenbrand oder hast du einen natürlich gebräunten Teint?
  • Wie lange bist du in der Sonne unterwegs? Nur auf dem kurzen Weg zur Arbeit oder fährst du mit dem Rad mehr als 10 Minuten?
  • Setzt du dich gern mal in den Garten oder ins Straßencafe? In die Sonne oder in den Schatten?
  • Wo und wie verbringst du deinen Urlaub?

Das sind nur einige Fragen, die du dir stellen solltest, wenn es darum geht, deine Haut vor der Sonne zu schützen. Ich werde dir hier gern schon einige beantworten.

Wie in meinem letzten Blogbeitrag erwähnt, finde ich es in einigen Fällen sogar gut, auf Sonnencreme zu verzichten, damit die Haut ihren eigenen Sonnenschutz bilden kann. (Hier geht es zum Artikel „Ein schönes Dekollete“). 

Bei kurzen Wegen durch die Stadt verzichte ich selber auf Sonnenschutzcreme. Wohingegen ich mich eincreme, wenn ich einen Kaffee im Straßencafé genieße. Zwar ziehe ich hier einen Schattenplatz vor, aber auch hier können bei längerem Sitzen die UV-Strahlen auch im Schatten eine nachteilige Wirkung haben. Wenn meine Haut schon leicht vorgebräunt ist, dann drehe ich auch eine kleine Runde mit dem Hund ohne Sonnencreme oder auch mal kurze Garten-Unkraut-Zupf-Aktionen.

Werden es längere Garten-Einsätze, dann ist auch bei mir Sonnencreme Pflicht ebenso wie bei längeren Fahrrad-Touren und sowieso am Strand, auch wenn ich da im Schatten bleibe.

Wonach unterscheiden sich die Sonnenstrahlen?

Grundsätzlich werden die Strahlen nach unterschiedlichen Längen beurteilt. Es gibt UVA- und UVB-Strahlen.

UVA-Strahlen sind langwellig und können deshalb tiefer in die Hautschichten eindringen. Sie bräunen, aber sie sind auch für die Hautalterung verantwortlich. Durch sie werden Fältchen verursacht. Auch das Bindegewebe wird durch sie geschwächt und sie haben Einfluss auf Pigmentveränderungen wie z.B. auch die Reifeflecken. Und sie können Langzeitschäden hervorrufen. Insgesamt ziemlich gemein.

UVB-Strahlen sind kurzwelliger. Sie dringen nicht so tief in die Hautschichten ein. Durch sie kann die Haut eine Lichtschwiele bilden – einen natürlichen Sonnenschutz. Leider sind sie aber auch die „negativen“ Strahlen, vor denen häufig gewarnt wird. Aber sie haben auch einen positiven Einfluss auf die Psyche, indem sie die Vitamin-D-Produktion ankurbeln.

Hier ist es wichtig, das richtige Maß zu finden, wie du doch die Sonne genießen kannst. Sie ist ja auch einfach schön und tut doch ziemlich gut. Du solltest dich nur entsprechend schützen.

Gute Sonnencremes müssen deshalb sowohl einen UVA- als auch einen UVB-Schutz enthalten. Ein hoher Lichtschutzfaktor in den Cremes zeigt nur den Schutz vor UVB-Strahlen an. Auf der Verpackung muss auch der Hinweis auf einen UVA-Schutz erkennbar sein. Der UVA-Schutz sollte mindestens ein Drittel des UVB Schutzes betragen (LSF).

Was ist der Lichtschutzfaktor (LSF)?

Der LSF zeigt an, um wieviel länger die Haut mit aufgetragenem Sonnenschutzmittel in der Sonne sein kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Es gibt Lichtschutzfaktortabellen in denen angezeigt wird, wie hoch der Schutz bei unterschiedlichen Hauttypen ist. Du müsstest danach ermitteln, ob deine Haut eher einen geringen eigenen Sonnenschutz hat oder deine Haut etwas unempfindlicher auf die Sonne reagiert.

Die 6 Hauttypen

Es wird nach 6 Hauttypen unterschieden auf Grundlage der nicht gebräunten Haut.

Typ 1 – der hellste Hauttyp. Diese leben vor allem im Norden Europas, aber auch in Deutschland, den Niederlanden und England. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei weniger als 10 Minuten in der Sonne. Empfohlener LSF ist 30 und mehr.

Typ 2 und 3 – ebenfalls sehr helle bis leicht gebräunte Haut. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 10 bis 20 Minuten in der Sonne. Empfohlener LSF 30.

Typ 4 – der mediterrane Hauttyp. Lebt vor allem in Südeuropa und kann sich im Schnitt 30 Minuten gefahrlos in der Sonne aufhalten. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 30 Minuten in der Sonne. Empfohlener LSF ist 20

Typ 5 und 6 – sind hauptsächlich in Afrika zu Hause und haben eine dunkle bis sehr dunkle pigmentierte Haut

Der LSF zeigt an, um wieviel länger du mit dem jeweiligen LS in der Sonne bleiben dürftest. Eigenschutzzeit x LSF = Zeit in der Sonne.

Diese Angaben sind immer pauschale Richtlinien. Lass dich bei Fragen am besten von einem Dermatologen bei der Bestimmung deines Haut-Typs beraten.

Generell würde ich davon abraten, diese Zeit in der prallen Sonne voll auszunutzen und dir stattdessen ein schönes Schattenplätzchen empfehlen. Ist sowieso viel entspannter.

Reichhaltig eincremen und nichts vergessen – vor allem Stirn und die Ohren, aber auch der Nacken sind häufig Stellen, an denen man später merkt, dass sie nichts von der Creme abbekommen haben.

Entscheide ich mich für mineralischen (natürlichen) Sonnenschutz oder konventionellen?

Das ist eine gute Frage. Ich selbst verwende für meine Pflege ausschließlich Naturkosmetik-Produkte. Allerdings bin ich für meinen Sonnenschutz selbst noch auf der Suche nach einem Produkt, das gut zu mir passt.

Ich erinnere mich an einen Urlaub in Italien bei dem ich einen Mineralischen Sonnenschutz verwendet habe. Gut eingecremt saß ich unter dem Schirm und nachdem ich eine schöne Abkühlung in dem türkisblauen Meer genommen habe, kam ich – „kalkweiß“ – um mal in schönen Bildern zu sprechen – wieder an Land. Nachteil der Mineralischen Sonnencremes ist nämlich der enthaltene „Weißer“. Denn Natürliche Minerale sind die Basis dieser Sonnencremes. Sie bilden mineralische UV-Filter wie Titanoxid und Zinkoxid eine Schutzschicht auf der Haut und reflektieren UV-Strahlen. Sie schützen, das ist gut. Und sie enthalten ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe. Haben aber leider auch den Nachteil des „Weißens“. Aber wer das eine will, muss das ander mögen. ..

Vorteil der Konventionellen – sie ziehen gut ein. Das ist aber auch gleichzeitig der Nachteil. Denn sie enthalten neben Paraffinen und Silikonen weitere Chemische Inhaltsstoff. Auf die ich in meiner normalen Pflege bewusst verzichte.

Für mich war bisher die Lösung nach Sonnencremes zu schauen, die von Ökotest positiv bewertet wurden. Und selbst weiter zu testen. Das mache ich gerade mit einem Produkt, das Ecco zertifiziert ist und einen LSF 30 hat. Wenn du wissen möchtest, welches es ist und meine Erfahrungen dazu, dann schreib mir gern eine mail.

Schreib mir auch gern, welche Natürliche Sonnencreme du für dich entdeckt hast. Und teile deine Erfahrungen mit uns.

Ich freue mich von dir zu lesen und wünsche dir eine schöne Zeit.

Ein schönes Dekolleté

Ein schönes Dekolleté

Ein schönes Dekolleté

SONNE. Endlich ist sie wieder da. Nach schier endlos dunklen und kalten Monaten kann mein Schal nun endlich achtlos in der Wohnung liegen bleiben. Mein Hals und Dekolleté kann nun endlich wieder Licht und Sonne genießen.

Eigentlich wollte ich heute über Ausschnittformen schreiben. Das verschiebe ich aber aufs nächste Mal. Heute bekommt erst einmal meine und deine Haut meine volle Aufmerksamkeit. Denn gerade diese Hautpartien vernachlässigen wir gern bei unserer täglichen Pflege.

Während unser Gesicht die wertvollen Nährstoffe in vollen Zügen genießen darf, bleibt für unseren Hals und gerade auch für unser Dekolleté nur das, was übrig bleibt. Ganz schön ungerecht. Und kein Wunder, wenn sie „zerknirscht“ reagiert und sich mit Knitterfältchen revanchiert. Denn gerade diese Hautpartien sind echte Sensibelchen. Denn sie sind besonders zart und fein, so dass sie eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit benötigen als wir ihr schenken. Vor allem wenn die Tage nun wieder sonniger werden und unser Dekolleté sichtbarer.

Das hat auch die Kosmetikindustrie für sich erkannt. Nicht umsonst bringt sie hierfür spezielle Hals- und Dekolleté-Cremes auf den Markt. Psychologisch sinnvoll. Denn wenn Dekolleté-Creme drauf steht, dann ist die Chance groß, dass wir sie auch für diesen Bereich verwenden. Generell ist dagegen auch nichts einzuwenden. Aber für dich nicht unbedingt nötig. Denn du kannst genauso gut deine Gesichtscreme auch für Hals und Dekolleté verwenden. Ist im Endeffekt auch nicht teurer, denn du sparst ja den Kauf der speziellen Dekolleté-Creme. auch wenn diese zwar wertvolle Wirkstoffe enthält, hast du wenige davon, wenn du sie dir nicht gönnst. Jedoch ist auch eine reichhaltige Körpercreme für Hals und Dekolleté eine gute und nahrhafte Pflege. Und Pflege und Schutz braucht dieser zarte Bereich unseres Körpers, wenn du vorzeitiger Hautalterung und Fältchen vorbeugen möchtest.

Die Haut an Hals und Dekolleté ist nämlich besonders zart. Zudem hat der Hals weniger Talgdrüsen. Was dazu führt, dass hier die natürliche „Schmierung“ der Haut nicht so stattfindet wie zum Beispiel in unserem Gesicht. Sie ist auch im Vergleich dünner als unsere Gesichtshaut, denn es fehlt ihr Unterhautfett und Bindegewebe, weshalb sie auch schneller zu Trockenheitsfältchen neigt.

Vielleicht hast du Lust, dir ma.l deine eigne Creme zu mischen. Das Rezept hierfür findest du hier

2 Teelöffel (7 g) gelbes Bienenwachs
3 Teelöffel (15 ml) Lindenblütenwasser
1 Teelöffel (5 ml) Honig
3 Teelöffel (15 g) Sheabutter
3 Teelöffel (15 ml) Mandelöl
2 Teelöffel (10 ml) Weizenkeimöl

  1. Wachs und Öl in einem Glasbehälter vermischen und in ein Wasserbad stellen
  2. Wachs auflösen
  3. Um die Konsistenz zu prüfen: ein paar Tropfen auf einen kalten Teller geben und erkalten lassen
  4. nach Bedarf Öl oder Wachs ergänzen
  5. Creme abkühlen lassen
  6. Nun können die Ätherischen Öle hinzu
  7. Abkühlen lassen und Glas verschließen

Wichtig ist gerade bei starker Sonneneinstrahlung auch ein guter und sicherer Sonnenschutz. Ich muss dazu sagen, dass ich eine Freundin des natürlichen Sonnenschutzes unsere Haut bin. Das heißt, dass die Haut die Chance zur Bildung von Melanin bekommt. Das sind die Farbstoffe, die der Körper durch Sonneneinstrahlung bildet. Diese schützen unsere Haut ganz natürlich vor einer gewissen Anzahl von Sonnenstrahlen.

Kurze Spaziergänge mache ich deshalb auch gern ohne Sonnencreme, da sich der körpereigene Schutz dabei gut aufbauen kann. Auch kurzes Sitzen in einem Schattenplätzchen bekomme ich gut ohne Sonnencreme hin. Jedoch vermeide ich generell langes Sonnenbaden und auch beim Kaffeegenießen in der Sonne rate ich zu einer Sonnencreme. Generell würde ich da aber sowieso das Sitzen unter dem Sonnenschirm vorziehen.

Da sich unser Gesicht in der Regel Stück für Stück an die Sonne gewöhnen kann, unser Dekolleté aber im Verhältnis viel weniger, solltest du die zarte Haut des Dekolletés grundsätzlich mit Sonnencreme schützen. Sollte deine Haut sehr hell sein, so gut wie gar nicht bräunen oder auch eher empfindlich sein, dann wirst du deine Haut auch bei kurzen Sonnengängen besser mit einer Sonnencreme schützen.

Die ideale Sonnencreme, was sie können sollte und was sonst noch bei Sonnenschutz wichtig ist, erfährst du in meinem nächsten Blogartikel. Bis dahin wünsche ich dir sonnige Zeiten.

Orange ist Lebensfreude

Orange ist Lebensfreude

Orange ist Lebensfreude

Gestern saß ein wunderschöner rot leuchtender Gimpel in unserem Baum und der erste Zitronenfalter flatterte durch unseren Garten, begleitet von einer dicken Hummel. Kleine Dinge, die mich glücklich machen und endlich Farbe in die Natur bringen.

Sehnst du dich auch so nach Farbe? Wie wäre es denn mit der Farbe Orange? Ich höre schon den kleinen Aufschrei „Aaarg – Orange – steht mir gar nicht“. Irrtümlicherweise verbindet man diese Farbe oft mit den warmen Farbtypen. Aber das ist nicht so. Jede Farbe hat unterschiedliche Farbabstufungen. Je mehr Gelbanteile enthalten sind, umso wärmer wird sie. Je mehr Blauanteile sie enthält, umso kühler kann sie leuchten. Denke einmal ein ein Ocker-Orange oder an ein Neon-Orange. Und dazwischen gibt es noch etliche andere Farbabstufungen.

Ob dir der eine oder andere Orange-Ton steht hängt stark von deinen Eigenfarben ab. Weißt du, welchem Farbtyp du entsprichst? Finden sich in deiner Kleidung eher Töne, die warm unterlegt sind, wie z.B. Ziegelrot, Olivegrün, Senfgelb oder Curry? Dann gehörst du zu den warmgrundigen Farbtypen und kannst ein warmes und gedecktes Orange tragen.

Sind deine Farben eher kühl unterlegt und trägst vor allem leuchtende Blautöne, intensives Grün, kräftiges Gelb. Dann gehörst du vermutlich zu den kühlen Farbtypen und kannst ein leuchtendes Orange durchaus in deiner Kleidung tragen. Je intensiver die Farben leuchten, umso klarer kann auch der Orangeton sein. Je matter und gedeckter deine Kleidung ist, desto gedeckter darf auch der Orangeton sein.

Möchtest du mehr über deinen Farbtyp erfahren, dann lies hierzu gern mehr auf meiner Seite oder vereinbare gern einen Termin für eine Farbanalyse.

Ist dir ein komplettes Kleidungsstück in Orange zu „laut“, und du hast trotzdem Lust auf Orange, dann versuche es doch mal mit einem kleinen Accessoires – eine Tasche, ein Schmuckstück oder ein Muster in dieser sonnigen Farbe.

Die Wirkung der Farbe ORANGE

Orange steht für Lebensfreude und wirkt kraftspendend. Sie hat einen positiven Einfluss auf die Stimmung. Sie symbolisiert Wärme und Gemütlichkeit. Sie hat sogar einen positiven Einfluss auf unser Immunsystem. Sie macht fröhlich und glücklich.

Stelle dir einmal ein großes Feld mit leuchtenden orangefarbenen Tulpen vor. Die National-Blume der Niederlande, meiner Herzensheimat, auch wenn die Tulpe ursprünglich aus dem Orient kam. Oranje ist aber auch die Nationalfarbe der Niederlande – am 27. April ist Koningsdag und das ganze Land ist in diese fröhliche Farbe gehüllt. Denkst du auch direkt an Leichtigkeit und Freude?

Wie wäre es mal wieder mit einer Reise in die Niederlande?

Auch Im Buddhismus ist Orange eine Farbe mit großer Bedeutung. Dort ist sie die Farbe der Mönche und die höchste Stufe der Erleuchtung.

Orange steht auch für Frische und Reife, was wir mit vielen Obst- und Gemüsesorten verbinden.

Hast du Lust auf einen Möhrensalat?

Dann findest du hier ein schnelles Rezept.

Möhren enthalten vor allem Provitamin A, das die Sehkraft stärken kann – und Pektin, Mangan, Magnesium, Kalium und Folsäure. Pektine quellen im Verdauungstrakt auf und schützen die Magen- und Darmschleimhaut. Beta-Carotin (wird vom Körper in Vitamin A umgewandelt) sorgt für die Gesundheit von Augen, Haut und Haar.

Das brauchst du:

  • 6 Karotten
  • 0,5 Zitrone oder auch Orange
  • 4 EL Distelöl

Und los gehts:

  • Die Karotten (Bio-Karotten) waschen
  • Die Karotten raspeln
  • Mit Öl und Zitronensaft vermischen

Und dann – Guten Appetit.

Je nach Qualität kannst du sogar auf das Schälen verzichten. In der Schale sitzen vor allem die sekundären Pflanzenstoffe.
Betacarotin und Vitamin A sind fettlöslich. Das Öl hilft dem Körper dabei, das Betacarotin bzw. Vitamin A besser aufzunehmen.

Für die Innere Schönheit

Auch für unsere Schönheit ist die Karotte ein kleines Wunderwerk. So unterstützt Vitamin A den Aufbau der Hautstruktur. Und es schützt als Antioxidans vor freien Radikalen. Und wirkt somit der Hautalterung entgegen.

Selbst als leichter „Sonnenschutz“ können Carotinoide wirken, Was aber nicht bedeutet, dass du deine Haut bei längerem Aufenthalt in der Sonne, nicht doch noch mit einer Sonnencreme schützen solltest.

Ich wünsche dir sonnige Zeiten.