Ist Sonnencreme ein Muss?

Ist Sonnencreme ein Muss?

Ist Sonnencreme ein Muss?

Da kann ich nur sagen „Es kommt darauf an“. Und zwar auf das richtige Maß.

Die Antwort auf diese Frage ist nämlich gar nicht so leicht, wie ich selbst beim Schreiben dieses Artikels feststellen musste. Denn es spielen einige Faktoren eine entscheidende Rolle. So zum Beispiel die Fragen:

  • Wie lange hältst du dich im Schnitt in der Sonne auf?
  • Wie empfindlich ist deine Haut?
  • Welcher „Hauttyp“ bist du – sehr hell und du bekommst schnell einen Sonnenbrand oder hast du einen natürlich gebräunten Teint?
  • Wie lange bist du in der Sonne unterwegs? Nur auf dem kurzen Weg zur Arbeit oder fährst du mit dem Rad mehr als 10 Minuten?
  • Setzt du dich gern mal in den Garten oder ins Straßencafe? In die Sonne oder in den Schatten?
  • Wo und wie verbringst du deinen Urlaub?

Das sind nur einige Fragen, die du dir stellen solltest, wenn es darum geht, deine Haut vor der Sonne zu schützen. Ich werde dir hier gern schon einige beantworten.

Wie in meinem letzten Blogbeitrag erwähnt, finde ich es in einigen Fällen sogar gut, auf Sonnencreme zu verzichten, damit die Haut ihren eigenen Sonnenschutz bilden kann. (Hier geht es zum Artikel „Ein schönes Dekollete“). 

Bei kurzen Wegen durch die Stadt verzichte ich selber auf Sonnenschutzcreme. Wohingegen ich mich eincreme, wenn ich einen Kaffee im Straßencafé genieße. Zwar ziehe ich hier einen Schattenplatz vor, aber auch hier können bei längerem Sitzen die UV-Strahlen auch im Schatten eine nachteilige Wirkung haben. Wenn meine Haut schon leicht vorgebräunt ist, dann drehe ich auch eine kleine Runde mit dem Hund ohne Sonnencreme oder auch mal kurze Garten-Unkraut-Zupf-Aktionen.

Werden es längere Garten-Einsätze, dann ist auch bei mir Sonnencreme Pflicht ebenso wie bei längeren Fahrrad-Touren und sowieso am Strand, auch wenn ich da im Schatten bleibe.

Wonach unterscheiden sich die Sonnenstrahlen?

Grundsätzlich werden die Strahlen nach unterschiedlichen Längen beurteilt. Es gibt UVA- und UVB-Strahlen.

UVA-Strahlen sind langwellig und können deshalb tiefer in die Hautschichten eindringen. Sie bräunen, aber sie sind auch für die Hautalterung verantwortlich. Durch sie werden Fältchen verursacht. Auch das Bindegewebe wird durch sie geschwächt und sie haben Einfluss auf Pigmentveränderungen wie z.B. auch die Reifeflecken. Und sie können Langzeitschäden hervorrufen. Insgesamt ziemlich gemein.

UVB-Strahlen sind kurzwelliger. Sie dringen nicht so tief in die Hautschichten ein. Durch sie kann die Haut eine Lichtschwiele bilden – einen natürlichen Sonnenschutz. Leider sind sie aber auch die „negativen“ Strahlen, vor denen häufig gewarnt wird. Aber sie haben auch einen positiven Einfluss auf die Psyche, indem sie die Vitamin-D-Produktion ankurbeln.

Hier ist es wichtig, das richtige Maß zu finden, wie du doch die Sonne genießen kannst. Sie ist ja auch einfach schön und tut doch ziemlich gut. Du solltest dich nur entsprechend schützen.

Gute Sonnencremes müssen deshalb sowohl einen UVA- als auch einen UVB-Schutz enthalten. Ein hoher Lichtschutzfaktor in den Cremes zeigt nur den Schutz vor UVB-Strahlen an. Auf der Verpackung muss auch der Hinweis auf einen UVA-Schutz erkennbar sein. Der UVA-Schutz sollte mindestens ein Drittel des UVB Schutzes betragen (LSF).

Was ist der Lichtschutzfaktor (LSF)?

Der LSF zeigt an, um wieviel länger die Haut mit aufgetragenem Sonnenschutzmittel in der Sonne sein kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Es gibt Lichtschutzfaktortabellen in denen angezeigt wird, wie hoch der Schutz bei unterschiedlichen Hauttypen ist. Du müsstest danach ermitteln, ob deine Haut eher einen geringen eigenen Sonnenschutz hat oder deine Haut etwas unempfindlicher auf die Sonne reagiert.

Die 6 Hauttypen

Es wird nach 6 Hauttypen unterschieden auf Grundlage der nicht gebräunten Haut.

Typ 1 – der hellste Hauttyp. Diese leben vor allem im Norden Europas, aber auch in Deutschland, den Niederlanden und England. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei weniger als 10 Minuten in der Sonne. Empfohlener LSF ist 30 und mehr.

Typ 2 und 3 – ebenfalls sehr helle bis leicht gebräunte Haut. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 10 bis 20 Minuten in der Sonne. Empfohlener LSF 30.

Typ 4 – der mediterrane Hauttyp. Lebt vor allem in Südeuropa und kann sich im Schnitt 30 Minuten gefahrlos in der Sonne aufhalten. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 30 Minuten in der Sonne. Empfohlener LSF ist 20

Typ 5 und 6 – sind hauptsächlich in Afrika zu Hause und haben eine dunkle bis sehr dunkle pigmentierte Haut

Der LSF zeigt an, um wieviel länger du mit dem jeweiligen LS in der Sonne bleiben dürftest. Eigenschutzzeit x LSF = Zeit in der Sonne.

Diese Angaben sind immer pauschale Richtlinien. Lass dich bei Fragen am besten von einem Dermatologen bei der Bestimmung deines Haut-Typs beraten.

Generell würde ich davon abraten, diese Zeit in der prallen Sonne voll auszunutzen und dir stattdessen ein schönes Schattenplätzchen empfehlen. Ist sowieso viel entspannter.

Reichhaltig eincremen und nichts vergessen – vor allem Stirn und die Ohren, aber auch der Nacken sind häufig Stellen, an denen man später merkt, dass sie nichts von der Creme abbekommen haben.

Entscheide ich mich für mineralischen (natürlichen) Sonnenschutz oder konventionellen?

Das ist eine gute Frage. Ich selbst verwende für meine Pflege ausschließlich Naturkosmetik-Produkte. Allerdings bin ich für meinen Sonnenschutz selbst noch auf der Suche nach einem Produkt, das gut zu mir passt.

Ich erinnere mich an einen Urlaub in Italien bei dem ich einen Mineralischen Sonnenschutz verwendet habe. Gut eingecremt saß ich unter dem Schirm und nachdem ich eine schöne Abkühlung in dem türkisblauen Meer genommen habe, kam ich – „kalkweiß“ – um mal in schönen Bildern zu sprechen – wieder an Land. Nachteil der Mineralischen Sonnencremes ist nämlich der enthaltene „Weißer“. Denn Natürliche Minerale sind die Basis dieser Sonnencremes. Sie bilden mineralische UV-Filter wie Titanoxid und Zinkoxid eine Schutzschicht auf der Haut und reflektieren UV-Strahlen. Sie schützen, das ist gut. Und sie enthalten ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe. Haben aber leider auch den Nachteil des „Weißens“. Aber wer das eine will, muss das ander mögen. ..

Vorteil der Konventionellen – sie ziehen gut ein. Das ist aber auch gleichzeitig der Nachteil. Denn sie enthalten neben Paraffinen und Silikonen weitere Chemische Inhaltsstoff. Auf die ich in meiner normalen Pflege bewusst verzichte.

Für mich war bisher die Lösung nach Sonnencremes zu schauen, die von Ökotest positiv bewertet wurden. Und selbst weiter zu testen. Das mache ich gerade mit einem Produkt, das Ecco zertifiziert ist und einen LSF 30 hat. Wenn du wissen möchtest, welches es ist und meine Erfahrungen dazu, dann schreib mir gern eine mail.

Schreib mir auch gern, welche Natürliche Sonnencreme du für dich entdeckt hast. Und teile deine Erfahrungen mit uns.

Ich freue mich von dir zu lesen und wünsche dir eine schöne Zeit.

Ein schönes Dekolleté

Ein schönes Dekolleté

Ein schönes Dekolleté

SONNE. Endlich ist sie wieder da. Nach schier endlos dunklen und kalten Monaten kann mein Schal nun endlich achtlos in der Wohnung liegen bleiben. Mein Hals und Dekolleté kann nun endlich wieder Licht und Sonne genießen.

Eigentlich wollte ich heute über Ausschnittformen schreiben. Das verschiebe ich aber aufs nächste Mal. Heute bekommt erst einmal meine und deine Haut meine volle Aufmerksamkeit. Denn gerade diese Hautpartien vernachlässigen wir gern bei unserer täglichen Pflege.

Während unser Gesicht die wertvollen Nährstoffe in vollen Zügen genießen darf, bleibt für unseren Hals und gerade auch für unser Dekolleté nur das, was übrig bleibt. Ganz schön ungerecht. Und kein Wunder, wenn sie „zerknirscht“ reagiert und sich mit Knitterfältchen revanchiert. Denn gerade diese Hautpartien sind echte Sensibelchen. Denn sie sind besonders zart und fein, so dass sie eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit benötigen als wir ihr schenken. Vor allem wenn die Tage nun wieder sonniger werden und unser Dekolleté sichtbarer.

Das hat auch die Kosmetikindustrie für sich erkannt. Nicht umsonst bringt sie hierfür spezielle Hals- und Dekolleté-Cremes auf den Markt. Psychologisch sinnvoll. Denn wenn Dekolleté-Creme drauf steht, dann ist die Chance groß, dass wir sie auch für diesen Bereich verwenden. Generell ist dagegen auch nichts einzuwenden. Aber für dich nicht unbedingt nötig. Denn du kannst genauso gut deine Gesichtscreme auch für Hals und Dekolleté verwenden. Ist im Endeffekt auch nicht teurer, denn du sparst ja den Kauf der speziellen Dekolleté-Creme. auch wenn diese zwar wertvolle Wirkstoffe enthält, hast du wenige davon, wenn du sie dir nicht gönnst. Jedoch ist auch eine reichhaltige Körpercreme für Hals und Dekolleté eine gute und nahrhafte Pflege. Und Pflege und Schutz braucht dieser zarte Bereich unseres Körpers, wenn du vorzeitiger Hautalterung und Fältchen vorbeugen möchtest.

Die Haut an Hals und Dekolleté ist nämlich besonders zart. Zudem hat der Hals weniger Talgdrüsen. Was dazu führt, dass hier die natürliche „Schmierung“ der Haut nicht so stattfindet wie zum Beispiel in unserem Gesicht. Sie ist auch im Vergleich dünner als unsere Gesichtshaut, denn es fehlt ihr Unterhautfett und Bindegewebe, weshalb sie auch schneller zu Trockenheitsfältchen neigt.

Vielleicht hast du Lust, dir ma.l deine eigne Creme zu mischen. Das Rezept hierfür findest du hier

2 Teelöffel (7 g) gelbes Bienenwachs
3 Teelöffel (15 ml) Lindenblütenwasser
1 Teelöffel (5 ml) Honig
3 Teelöffel (15 g) Sheabutter
3 Teelöffel (15 ml) Mandelöl
2 Teelöffel (10 ml) Weizenkeimöl

  1. Wachs und Öl in einem Glasbehälter vermischen und in ein Wasserbad stellen
  2. Wachs auflösen
  3. Um die Konsistenz zu prüfen: ein paar Tropfen auf einen kalten Teller geben und erkalten lassen
  4. nach Bedarf Öl oder Wachs ergänzen
  5. Creme abkühlen lassen
  6. Nun können die Ätherischen Öle hinzu
  7. Abkühlen lassen und Glas verschließen

Wichtig ist gerade bei starker Sonneneinstrahlung auch ein guter und sicherer Sonnenschutz. Ich muss dazu sagen, dass ich eine Freundin des natürlichen Sonnenschutzes unsere Haut bin. Das heißt, dass die Haut die Chance zur Bildung von Melanin bekommt. Das sind die Farbstoffe, die der Körper durch Sonneneinstrahlung bildet. Diese schützen unsere Haut ganz natürlich vor einer gewissen Anzahl von Sonnenstrahlen.

Kurze Spaziergänge mache ich deshalb auch gern ohne Sonnencreme, da sich der körpereigene Schutz dabei gut aufbauen kann. Auch kurzes Sitzen in einem Schattenplätzchen bekomme ich gut ohne Sonnencreme hin. Jedoch vermeide ich generell langes Sonnenbaden und auch beim Kaffeegenießen in der Sonne rate ich zu einer Sonnencreme. Generell würde ich da aber sowieso das Sitzen unter dem Sonnenschirm vorziehen.

Da sich unser Gesicht in der Regel Stück für Stück an die Sonne gewöhnen kann, unser Dekolleté aber im Verhältnis viel weniger, solltest du die zarte Haut des Dekolletés grundsätzlich mit Sonnencreme schützen. Sollte deine Haut sehr hell sein, so gut wie gar nicht bräunen oder auch eher empfindlich sein, dann wirst du deine Haut auch bei kurzen Sonnengängen besser mit einer Sonnencreme schützen.

Die ideale Sonnencreme, was sie können sollte und was sonst noch bei Sonnenschutz wichtig ist, erfährst du in meinem nächsten Blogartikel. Bis dahin wünsche ich dir sonnige Zeiten.

Orange ist Lebensfreude

Orange ist Lebensfreude

Orange ist Lebensfreude

Gestern saß ein wunderschöner rot leuchtender Gimpel in unserem Baum und der erste Zitronenfalter flatterte durch unseren Garten, begleitet von einer dicken Hummel. Kleine Dinge, die mich glücklich machen und endlich Farbe in die Natur bringen.

Sehnst du dich auch so nach Farbe? Wie wäre es denn mit der Farbe Orange? Ich höre schon den kleinen Aufschrei „Aaarg – Orange – steht mir gar nicht“. Irrtümlicherweise verbindet man diese Farbe oft mit den warmen Farbtypen. Aber das ist nicht so. Jede Farbe hat unterschiedliche Farbabstufungen. Je mehr Gelbanteile enthalten sind, umso wärmer wird sie. Je mehr Blauanteile sie enthält, umso kühler kann sie leuchten. Denke einmal ein ein Ocker-Orange oder an ein Neon-Orange. Und dazwischen gibt es noch etliche andere Farbabstufungen.

Ob dir der eine oder andere Orange-Ton steht hängt stark von deinen Eigenfarben ab. Weißt du, welchem Farbtyp du entsprichst? Finden sich in deiner Kleidung eher Töne, die warm unterlegt sind, wie z.B. Ziegelrot, Olivegrün, Senfgelb oder Curry? Dann gehörst du zu den warmgrundigen Farbtypen und kannst ein warmes und gedecktes Orange tragen.

Sind deine Farben eher kühl unterlegt und trägst vor allem leuchtende Blautöne, intensives Grün, kräftiges Gelb. Dann gehörst du vermutlich zu den kühlen Farbtypen und kannst ein leuchtendes Orange durchaus in deiner Kleidung tragen. Je intensiver die Farben leuchten, umso klarer kann auch der Orangeton sein. Je matter und gedeckter deine Kleidung ist, desto gedeckter darf auch der Orangeton sein.

Möchtest du mehr über deinen Farbtyp erfahren, dann lies hierzu gern mehr auf meiner Seite oder vereinbare gern einen Termin für eine Farbanalyse.

Ist dir ein komplettes Kleidungsstück in Orange zu „laut“, und du hast trotzdem Lust auf Orange, dann versuche es doch mal mit einem kleinen Accessoires – eine Tasche, ein Schmuckstück oder ein Muster in dieser sonnigen Farbe.

Die Wirkung der Farbe ORANGE

Orange steht für Lebensfreude und wirkt kraftspendend. Sie hat einen positiven Einfluss auf die Stimmung. Sie symbolisiert Wärme und Gemütlichkeit. Sie hat sogar einen positiven Einfluss auf unser Immunsystem. Sie macht fröhlich und glücklich.

Stelle dir einmal ein großes Feld mit leuchtenden orangefarbenen Tulpen vor. Die National-Blume der Niederlande, meiner Herzensheimat, auch wenn die Tulpe ursprünglich aus dem Orient kam. Oranje ist aber auch die Nationalfarbe der Niederlande – am 27. April ist Koningsdag und das ganze Land ist in diese fröhliche Farbe gehüllt. Denkst du auch direkt an Leichtigkeit und Freude?

Wie wäre es mal wieder mit einer Reise in die Niederlande?

Auch Im Buddhismus ist Orange eine Farbe mit großer Bedeutung. Dort ist sie die Farbe der Mönche und die höchste Stufe der Erleuchtung.

Orange steht auch für Frische und Reife, was wir mit vielen Obst- und Gemüsesorten verbinden.

Hast du Lust auf einen Möhrensalat?

Dann findest du hier ein schnelles Rezept.

Möhren enthalten vor allem Provitamin A, das die Sehkraft stärken kann – und Pektin, Mangan, Magnesium, Kalium und Folsäure. Pektine quellen im Verdauungstrakt auf und schützen die Magen- und Darmschleimhaut. Beta-Carotin (wird vom Körper in Vitamin A umgewandelt) sorgt für die Gesundheit von Augen, Haut und Haar.

Das brauchst du:

  • 6 Karotten
  • 0,5 Zitrone oder auch Orange
  • 4 EL Distelöl

Und los gehts:

  • Die Karotten (Bio-Karotten) waschen
  • Die Karotten raspeln
  • Mit Öl und Zitronensaft vermischen

Und dann – Guten Appetit.

Je nach Qualität kannst du sogar auf das Schälen verzichten. In der Schale sitzen vor allem die sekundären Pflanzenstoffe.
Betacarotin und Vitamin A sind fettlöslich. Das Öl hilft dem Körper dabei, das Betacarotin bzw. Vitamin A besser aufzunehmen.

Für die Innere Schönheit

Auch für unsere Schönheit ist die Karotte ein kleines Wunderwerk. So unterstützt Vitamin A den Aufbau der Hautstruktur. Und es schützt als Antioxidans vor freien Radikalen. Und wirkt somit der Hautalterung entgegen.

Selbst als leichter „Sonnenschutz“ können Carotinoide wirken, Was aber nicht bedeutet, dass du deine Haut bei längerem Aufenthalt in der Sonne, nicht doch noch mit einer Sonnencreme schützen solltest.

Ich wünsche dir sonnige Zeiten.

Blumenprints – Nur für Romantikerinnen?

Blumenprints – Nur für Romantikerinnen?

Blumenprints – Nur für Romantikerinnen?

Auf keinen Fall. Denn während draußen der Frühling noch auf sich warten lässt, blüht und grünt es auf Blusen, Kleidern und Hosen schon kräftig – selbst Schuhe verzaubern uns in diesem Frühjahr mit ihrer Blütenpracht.

Blumenprints stehen in diesem Frühjahr hoch im Kurs. Rosen über Rosen, Stiefmütterchen oder Asiatische Blüten – eben einfach Flower-Power – aber nicht nur im Sinne der 70er Jahre.

Romantik ist das große Thema. Vor allem rosenübersäte Kleider greifen dieses Stil-Thema auf. Aber auch Kimonos mit Asiatischen Blüten können dein Outfit komplettieren, wenn der Asiatische Stil ein Teil von dir ist.

Das schöne an diesem Trend – er macht einfach Gute Laune. Nach diesem langen und dunklen Winter sehnen wir uns nach Farbe und Licht. Da zaubert uns nicht nur ein bunter Blumenstrauß ein Lächeln ins Gesicht, es schafft auch eine kleine Blüte am Revers.

Blumenprints stehen dir, wenn du

  • Ein romantisches Thema hast – dir schwingende Kleider und verspielte Blusen stehen
  • Die Stil-Facetten Bohemé oder Ibiza-Style zu dir gehören
  • Ein Teil deines Stil-Themas Lateinamerika ist – dann können geradlinige Blumenmotive in Kontrastfarben deine Kleidung veredeln
  • Asiatische und Klare Muster in deinem Schrank findest – dann funktionieren Hibiskus und Kirschblüten als Print oder auch als Accessoires
  • Jeans mit Blumen-Blusen auffrischen möchtest
  • Bei zurückhaltenden Outfits mit Blumen-Accessoires fröhliche Akzente setzen möchtest
  • Ein eher natürliches Thema hast – dann können ruhige und „leise“ Blüten oder Baumwollspitzen mit Blumen deinen Look unterstreichen

Die Geschichte der Blumen

Im 3. Jahrhundert entstand vermutlich die Herstellung der ersten Kimonos. Diese sind nicht nur für ihren geradlinigen Schnitt bekannt, sondern auch für ihre farbenreiche und florale Verzierung. Im antiken Griechenland wurden Blumenkränze geflochten, die bereits als Accessoires für die Kleidung zur Geltung kamen. In der Barock- und Rokoko-Zeit entstanden die ersten Blütenmuster für die opulenten Kleider dieser Zeit. Auch kleine Blumenbouquets wurden zu dieser Zeit im Dekolleté getragen. Der Sprung in die 50er Jahre zeigt die romantische Seite der Blumen auf Petticoat -Kleidern, Hüten und reichverzierten Handtaschen. Die 70er Jahre – auch bekannt als Flower-Power-Generation, spiegelt die Leichtigkeit und Freiheit dieser Zeit in großen wilden Blumenprints wider. Ich kann mich an Blumenhosen in den 80er Jahren erinnern und auch in den 90ern waren Blumen auf T-Shirts zu finden. Blumen begleiten uns also schon eine ganze Weile und werden wohl immer auch Teil der Mode bleiben.

Ich wünsche dir ganz viel gute Laune und Freude an Blumen.

Weiblichkeit – Wie feminin fühlst du dich?

Weiblichkeit – Wie feminin fühlst du dich?

Weiblichkeit – Wie feminin fühlst du dich?

Weiblichkeit – was für ein ergiebiges Thema. Ich danke dir für die großartigen und inspirierenden Antworten und Fragen auf den Blog-Artikel. Er führt auch bei mir dazu, mich noch intensiver mit dem Thema „Weiblichkeit“ zu beschäftigen. Bei mir sprudelt es an Ideen.

Was ist eigentlich Weiblichkeit? Dieser Frage möchte ich in nächster Zeit etwas mehr auf den Grund gehen. Was am Frausein finden wir toll und was lehnen wir ab? Und wenn wir etwas ablehnen – warum?

Frauen in der Werbung – perfekt gestylt – egal ob gerade aufgestanden, im Regen am Flughafen oder beim Joggen mit dem Hund. Bei Wind und Wetter – die Frisur hält. Da kann schon mal die Frage kommen „Wie schaffen die das?“ Ganz einfach, mit einer Entourage an Visagisten, Stylisten, Beleuchtern, Kamerateams und Bildbearbeitung. Ist uns ja allen auch klar.

Aber auch im wirklichen Leben gibt es Frauen, die morgens schon, scheinbar top gestylt aus dem Bett steigen. Diese Frauen schaffen das auch ohne großes Team – vielleicht mit etwas größerem zeitlichen Aufwand, aber mit Muße. Einfach weil sie Lust dazu haben und es ihrem Stil entspricht.

Wenn dein Stil-Thema Natürlichkeit oder Sportlichkeit ist, wirst du dich zwar auch manchmal fragen, „Wie schaffen die das?“ Wirst aber ohne Neid feststellen – sieht super aus, aber ich fühl mich ohne Make-up wohler. Und das ist auch gut so, weil es zu dir passt.

Doch Natürlichkeit und Sportlichkeit geht auch sinnlich und feminin. Denn eine feminine Ausstrahlung hat nicht direkt etwas mit „femininer Kleidung zu tun, sondern mehr damit, sich feminin zu fühlen. Dafür brauchst du keine Highheels und den perfekten Lippenstift. Sondern nur ein gutes Verhältnis zu der Frau in dir – zu deinem femininen Anteil. Es kann nämlich sein, dass dieser im Alltag manchmal vergessen wird. Ganz einfach, weil es morgens schnell gehen muss, es praktisch sein soll oder vielleicht auch schlicht, weil es innerlich abgelehnt wird.

Ablehnen, weil wir durch unterschiedliche mediale und soziale Einflüsse eine Schublade aufgemacht haben, in die wir auf keinen Fall hineingehören wollen. Nicht nur die Werbung spielt damit, auch einige Frauen haben sich ein Image aufgebaut, das sie für ihr Business nutzen. Denn hinter dieser Fassade stecken oftmals clevere Geschäftsfrauen. Eventueller kleiner Nachteil für uns, die Schublade „Blond – sexy – bl..d. ist eröffnet. Und wir denken uns, da gehöre ich auf keinen Fall rein. Und blöd sind die Damen ganz sicher nicht. Sie wissen nur ganz geschickt ihre Reize einzusetzen und gängige Klischees für sich zu nutzen. Uns kann es dann nur passieren, dass wir nicht nur sexy ablehnen, sondern auch Sinnlichkeit. Und das sind zwei ganz andere paar Schuhe – um einmal in der bildlichen Sprache zu bleiben. Sinnlichkeit hat eine ganz andere Aussage. Zu mindestens in meiner Schubladenbeschriftung.

Eine kleine Schubladen-Auswahl

Schublade SEXY: Marilyn Monroe, Verona Pooth, Daniela Katzenberger

Haben clevere Geschäfts- und Vermarktungskonzepte und sind irgendwie ja auch sympathisch. Aber für die meisten von uns, nicht das Stilvorbild.

Schublade SINNLICH: Sophia Loren, Senta Berger (früher sinnlich, heute feminin), Dita von Teese

Haben Klasse und Stil und eine gewisse Aura.

Schublade FEMININ: Hannelore Elsner, Ina Müller, Marieta Slomka

Von der „Diva“ im positiven Sinne, über die Frau „Zum Pferdestehlen“ bis zur klaren Analytikerin. Haben unterschiedliche Stil-Themen und sind sehr feminin.

Wahrscheinlich hast du ganz andere Schubladen und Beispiele für dich. Schubladen-Denken lehnen wir ab. Ich auch. Mein Unterbewusstsein tut es trotzdem. Gut ist, du kannst jemanden auch wieder aus der Schublade herausholen. Indem du einfach dein Bewusstsein dazu nimmst und den Menschen noch einmal neu „bewertest“ und euch eine zweite Chance gibst. Ohne (Ent-) Wertung – einfach offen und interessiert. Ich finde es immer wieder spannend, was ich an anderen und auch an mir neu entdecke. Und vielleicht entdeckst du dabei auch ganz neue Seiten an dir.

Bleibe neugierig.

Ich habe eine kleine Übung für dich:

Nimm dir hierfür ein paar Minuten Zeit. Schaue nun ganz bewusst und vor allem sehr wohlwollend in den Spiegel und sage dir, was du an dir schön findest. Keiner kann dich hören. Nur du sprichst zu dir. Du kannst also ganz ehrlich und nett zu dir sein. Schreibe nun all das, was du an dir schön findest, auf. Gestalte dir eine schöne Karte und hänge sie dir an deinen Spiegel, so dass du jeden Tag daran erinnert wirst, wie schön du bist.

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