Tue was dich glücklich macht – Take the quality way

Tue was dich glücklich macht – Take the quality way

Tue was dich glücklich macht – Take the quality way

Am Montagabend auf der Autobahn fiel mein Blick beim Überholen eines LKW auf den Schriftzug „Take the quality way“. Was für eine schöne Aussage. Und so passend. Denn am Wochenende beim Workshop ging es unter anderem auch darum. Wie schön es wäre, Dinge tun zu können, die aus dem Herzen kommen – Gutes tun, das einem selbst und anderen Freude bringt.

Vielleicht kennst du das Gedicht von Charlie Chaplin „Als ich begann mich selbst zu lieben“. Falls nicht, dann kann ich es dir wärmsten empfehlen. Ein Vers führte zwischen den Frauen des Workshops zu einem schönen Austausch darüber, wie es wäre, wenn man nur noch Dinge tut, die einem Freude bringen.

Ist es überhaupt möglich, nur noch solche Dinge zu tun? Ist es nicht auch wichtig, auch etwas zu tun, was nötig ist, weil es einfach getan werden muss? Ich finde, wenn man etwas aus ganzem Herzen tut und Träume zulässt, tut was man am liebsten machen möchte, dann werden beim Erzählen darüber, deine Augen anfangen zu leuchten und du wirst eine tiefe Begeisterung spüren. Was für ein wunderschönes Gefühl wäre das.

Was ist es, das dich begeistert und dich zum Strahlen bringt, was du gern machen möchtest und bei dem du dir keine Gedanken darüber machen müsstest, wieviel Geld du damit verdienst? Was wäre es, was dich glücklich macht? Welchen emotionalen Gewinn hätte es für dich und auch für andere?

Ich bin der Meinung, dass alles, was du mit Begeisterung, Überzeugung, Leidenschaft, Leichtigkeit, Hingabe und Liebe tust, glücklich macht.

Es werden sich Türen öffnen und Möglichkeiten ergeben, die zu deinem Erfolg führen. Gönn dir einfach mal wieder Zeit zum Träumen. Vielleicht wirst du überrascht sein, was dabei ganz tief aus deinem Innersten wieder zum Vorschein kommt.

Und erst dann kannst du dich fragen, wieviel Geld brauchst du, um glücklich zu sein?

Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Natürlich brauchen wir alle Geld zum Leben, aber wieviel Geld brauchen wir tatsächlich?

Wenn man etwas tun könnte, das einen erfüllt und mit dem man glücklich ist, ist das nicht viel mehr wert, als Geld auf dem Konto zu haben, das man für Dinge ausgibst, die einen nur kurzfristig glücklich machen, und die eher ein Ersatz für Glücklichsein sind?

Auch wenn man einen Beruf ausübt, der hauptsächlich dem Geldverdienen dient, wird einem auch diese Tätigkeit Glück schenken, wenn man diese Aufgaben ganz bewusst ausübt und mit dem Wissen über den Nutzen dahinter. Vielleicht bleibt sogar noch Zeit für ein Ehrenamt. Etwas, für das dein Herz schlägt und womit du anderen Gutes schenkst.

Übrigens: Glück kann man verschenken. Ein liebes Wort, ein kleines Lächeln, eine kleine Geste, eine Tür die man aufhält, ein Kompliment, das man macht. Manchmal sind es ganz kleine Dinge, die uns und andere glücklich machen.

Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer jungen Frau. Ihr Wunsch ist es, in ihrem Traumberuf zu arbeiten, in dem selbst der Urlaub zweitrangig ist. Weil ihr das was sie tut so viel Freude, Energie und Erfüllung schenkt, dass es einen Urlaub gar nicht nötig macht. Natürlich wird sie sich auch mal Auszeiten oder kleine Schöpfungspausen gönnen, aber nicht aus Erschöpfung, sondern um neue Inspirationen und Träume zu entdecken. Was für eine schöne Idee. Einen Buchtipp hatte sie auch für mich. Den ich gern an dich weitergebe „Morgen kommt ein neuer Himmel“. Ich freue mich darauf es zu lesen. Ich wünsche dir Zeit zum Träumen und eine inspirierende Zeit.

Tue was dich glücklich macht – Take the quality way

Wünsche erfüllen

Wünsche erfüllen

Glaubst du daran, dass sich Wünsche erfüllen?

Ich ja. Und manchmal erfüllen sich sogar solche, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie hatte.

Scheinbar hatte mein Körper den Wunsch nach einem kleinen Urlaub. Und so hatte ich in der letzten Woche das Glück, ein paar Tage frei zu haben. Die heißen Temperaturen und die Feiertage haben dabei geholfen, denn es kamen erstaunlich wenige Termine rein. Und so konnte ich tatsächlich mal eine ganze Woche (naja, 5 Tage) die sonnige Zeit zu Hause genießen. Und ganz ehrlich, sie haben sich angefühlt wie drei Wochen Urlaub.

Jetzt hätte ich mich als Selbständige auch etwas verrückt machen können. Hab ich aber nicht. Naja, zu Anfang nur ein kleines bisschen. Aber dann hab ich es einfach mal das Geschenk angenommen und mal so richtig entspannt. Das ist übrigens auch eine Kunst, kann ich dir sagen und erfordert auch ein bisschen Übung. Aber es lohnt sich. Einfach mal annehmen, vertrauen und die Zeit nutzen, neue Kraft und Ideen zu sammeln, mal ganz in Ruhe. Mein Körper dankt es mir.

Denn so kann ich all die Dinge ganz in Ruhe machen, die mir gut tun – Lesen, Spazierengehen, Schwimmen, Träumen, Zeit mit meinem Mann und den Hunden verbringen. Und selbst mal wieder darüber nachdenken, welche Wünsche und Visionen ich habe und neue Ideen sammeln oder verborgene Wünsche entdecken. So wie ja auch das Ziel des Wochenendes „Wünsch dir was“ ist. Das war nämlich wieder am vergangenen Wochenende und es ist auch für mich immer wieder inspirierend zu sehen, wie schnell die Teilnehmerinnen entspannen können und was für wundervolle Bilder und Vision-Boards entstehen. Und es ist sogar eine Idee für ein neues Wochenende entstanden „Natur und Kultur“. Hierüber wirst du bald mehr erfahren. Und weißt du was das Schöne daran ist, es fühlt sich nicht nach Arbeit an. Einfach, weil ich es liebe.

Was ist eigentlich ein Vision-Board?

Hast du dir schon mal ein Vision-Board erstellt? Eigentlich ist es ganz einfach. Du sammelst Fotos, Texte, Ideen, die dich inspirieren. Dabei kannst du dich auf ein großes Thema deines Lebens konzentrieren oder auch auf verschiedene Bereiche. Was wünschst du dir zum Beispiel für eine Beziehung, wie und wo möchtest du leben, welchen Beruf möchtest du gern ausüben, mit welchen Gefühlen soll all das verbunden sein oder wie möchtest du dich kleiden, welche Stilrichtungen gefallen dir, wie oft und wo möchtest du Urlaub machen. All das und noch viel mehr, kann sich auf deinem Vision-Board wiederfinden. Entweder zu jedem Thema eins oder ein großes, das alle Themen umfasst.

Eigentlich ganz einfach – hab ich ja gesagt. Wenn da nicht die liebe Zeit wäre. Übrigens auch eine Idee für ein Board. Wann nimmst du dir die Zeit, dich mal nur mit dir und deinen Wünschen zu beschäftigen? Ein erster Schritt wäre, erst mal einfach Ideen und Bilder dazu zu sammeln. Lege dir hierfür eine kleine Mappe an. Und dann plane in deinem Kalender mal einfach einen Tag oder sogar ein Wochenende nur für dich ein. Nimm dir Zeit mal nur für dich und Dinge, die du gern machst. Auf die du dich ganz bewusst einlässt.

Dein ganz persönliches Vision-Board
Starte den Tag mit einem gesunden Frühstück, mach einen Spaziergang durch die Natur. Nimm einfach mal ganz bewusst die Dinge wahr, die dich umgeben, die Natur, das Vogelgezwitscher, die Farben, die Gerüche. Alles einfach mal bewusst erleben. Und dann breitest du all deine gesammelten Ideen vor dir aus.

Hole dir ein großes Blatt Papier oder eine Leinwand, Kleber, Stifte und Farben und ordne deine Bilder und Texte nach deinem Wunsch auf deinem Board an.

Schalte deinen Perfektionismus aus. Mach einfach, wie es dir gefällt. Gönne dir Zeit. Niemand treibt dich. Wenn es an diesem Tag nicht fertig wird, ist es auch gut. Dann füllst du es nach und nach mit weiteren Ideen. Nur beginne einfach. Es ist nur für dich. Mache kleine Pausen. Und genieße es, dich einfach mal nur mit dir und deinen Wünschen und Träumen zu beschäftigen. Genau das machen wir auch an dem Wochenende bei uns in Weiteveen in Holland.

Suche dir nun einen schönen Platz für dein Bild, wo du es regelmäßig siehst und das dich so immer wieder an deine Wünsche und Träume erinnert. Vielleicht wirst du überrascht sein, welche Wünsche in dir schlummern.

Und wie sollen sich diese Wünsche nun erfüllen?

Dass sich jeder Wunsch erfüllt, kann ich dir natürlich nicht versprechen. Aber du hast deinen Wunsch jetzt schon einmal visualisiert. Und wenn du ihn immer wieder vor Augen hast, dann hast du hast ein Ziel oder eine Vision davon. Du wirst offen sein und vielleicht werden dir „zufällig“ einige Möglichkeiten und Chancen präsentiert.

Vielleicht hast du den Wunsch, mal einen Tango-Kurs zu machen. Und zufällig sitzt im Cafe neben dir ein Pärchen, das eine Reise nach Berlin zu einem Tango-Workshop plant. Und du kommst ins Gespräch und ehe du dich versiehst, hast du die Reise dorthin für dich gebucht. Vielleicht denkst du auch über einen schönen Urlaub in Irland nach. Und eine Freundin einer Freundin kennt jemanden, dem ein kleines Häuschen in Irland gehört und für den Sommer noch einen House-Sitter sucht. Und schon verbringst du den Sommer in Irland.

Konzentriere dich auf das Schöne und Positive. Nimm das andere wahr, aber verfalle nicht in Mitleid, sondern schaue vielmehr, welche Lösungen du bieten kannst. Vielleicht hast du schon mal von dem Gesetz der „Anziehung“ gehört. Es sagt aus, dass man mehr von dem bekommt, dem man seine Aufmerksamkeit schenkt. Mach dir bewusst, worauf du deine Gedanken lenkst, worüber und wie du sprichst, womit du dich umgibst. Sorge dafür, dass hauptsächlich das dabei ist, von dem du selbst gern mehr hättest und was dich umgeben soll. Umgib dich mit den schönen Dingen des Lebens.

Ich wünsche dir viele schöne Ideen, Inspirationen, gute Gedanken und dass sich deine Wünsche erfüllen.

Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens

Was bedeutet „Der Sinn des Lebens“ ohne allzu spirituell klingen zu wollen?

Am Wochenende hatte ich Besuch einer lieben Freundin, mit der mich eine langjährige Freundschaft verbindet. Sie lebt seit über 10 Jahren in Indien. Und auch wenn wir lange Zeit nichts voneinander hören oder uns sehen, ist sofort wieder eine tiefe Verbindung da, sobald wir uns wieder begegnen. Es ist eine ganz besondere Freundschaft, die auch ihre Höhen und Tiefen hatte und die uns beiden sehr viel bedeutet. In diesem Jahr sind es nun 25 Jahre. Und wir haben uns, jede für sich, menschlich, emotional und geistig weiterentwickelt und haben hierdurch ein tieferes Verständnis für einander gewonnen.

Ihren Mut, nach Indien zu gehen und die Sicherheit und geregelte Strukturen hinter sich zu lassen, bewundere ich sehr. Ebenso wie ihre Einstellung, scheinbar ohne feste Pläne und Ziele ihr Leben zu leben. Scheinbar sage ich deshalb, weil ich finde, dass schon ein Ziel dahintersteckt. Nämlich auf sich selbst zu hören, das zu tun, was sie für sich für richtig hält und zu schauen, wohin das Leben sie führt. Einfach so zu leben. Sie hat in diesen Jahren viel über sich gelernt, ganz unterschiedliche Menschen und Kulturen kennen gelernt und Erfahrungen gemacht, die ihr niemand wieder nehmen kann. Dafür hat sich diese Reise schon gelohnt.

Das Wochenende war gefüllt mit ganz unterschiedlichen Themen und tollen Gesprächen. Jetzt sitze ich im Garten und denke noch einmal darüber nach. Ich habe es sehr genossen und es war sehr inspirierend, mich mit ihr über ganz unterschiedliche Themen auszutauschen.

Auch Gespräche über das Leben – über Beginn und Ende und die Zeit dazwischen, gehörten dazu. Schwere Kost für einen Samstagnachmittag könnte man meinen. Ganz im Gegenteil. Es lässt mich darüber nachdenken, was wirklich wichtig ist im Leben.

Woran möchte ich mich gern zurück erinnern. Was möchte ich geben und was ist für mich und andere sinnvoll.

Keiner wird vermutlich sagen „Wie großartig, ich habe jeden Tag 20 E-Mails beantwortet“. Zurückdenken wird man an schöne Momente, Begegnungen, Freundschaften und Zeit mit lieben Menschen.

Woran würdest du dich gern erinnern wollen?

In zwei Jahren werde ich 50. Wenn ich Glück habe, dann habe ich noch eine Menge Zeit, um Neues zu lernen und das zu machen, was mir Freude macht. Manchmal hilft es, sich ab und zu mal zu fragen

„Was mache ich gerade? Ist es das, was ich wirklich will? Was hatte ich mal für Wünsche und habe ich sie mir erfüllt? Bin ich glücklich?

Wenn du mich fragst: „Bist du glücklich?“ Dann werde ich dir antworten „Ja, das bin ich.“

„Hast du dir deine Wünsche erfüllt?“ – „Ja, schon einige. Andere dürfen sich noch erfüllen oder auch erst noch entstehen.“

Dafür muss ich natürlich wissen, was ich mir wünsche.

Einer meiner Wünsche war zum Beispiel in den Niederlanden zu leben. Ein weiterer, der sich daraus ergeben hat, Seminare anzubieten und dafür tolle Menschen einzuladen und diesen wunderbaren Ort mit ihnen zu teilen. Diese Wünsche habe sich bereits erfüllt und es stehen noch weitere auf meiner Liste.

Was steht auf deiner Wunschliste? Und vielleicht hast du Lust, sie auch während eines Wochenendes „Wünsch dir was“ heraus zu finden.

Erlaube dir Träume und Wünsche.

Warum ich tue, was ich tue

Warum ich tue, was ich tue

Warum ich tue was ich tue

Warum ich tue was ich tue? Die kurze Antwort ist

Weil ich es liebe.

Bei der Frage, was ich tue, wird die Antwort schon etwas länger.

Ich bin Stylistin, Visagistin und Naturkosmetikerin.

Was alle diese Berufe vereint? Das ist die Arbeit mit Menschen und der Wunsch, dass sich Menschen wohl fühlen.

Ganz deutlich habe ich es wieder am vergangenen Wochenende gespürt. Bei dem Seminar „Wünsch dir was“. Das ist kein Seminar im eigentlichen Sinne und hat auch nicht direkt etwas mit Styling zu tun. Vielmehr geht es darum, sich wieder Zeit für sich zu nehmen, zu entspannen und tief in sich hineinzuhören, welche Wünsche und Visionen in einem schlummern. Und darum, einfach mal die Zeit zu genießen, nichts tun zu müssen und sich einfach mal verwöhnen zu lassen.

Das schönste Kompliment, das mir die Frauen machen konnten war „Das ist wie zu Besuch bei Freunden“.

Ums Wohlfühlen geht es auch bei meinen Stylingberatungen und gar nicht so sehr um Mode und Trends. Du als Person bist mir wichtig. Was dich bewegt, was dich ausmacht, was dich zu der Frau macht, die du bist. Denn oftmals steckt hinter dem Wunsch nach einer Stylingberatung auch noch etwas anderes. Neugierde zum Beispiel und zwar auf sich. Wer bin ich tief im meinem Inneren und lebe ich aus, was in mit steckt? Nicht nur in Bezug auf Kleidung, auch bei meinen Talenten. Und macht mich glücklich was ich tue – lebe ich meine Berufung? Vielleicht ist es auch der Wunsch etwas Neues auszuprobieren, etwas für sich zu verändern oder auch nur, wieder bei sich selbst anzukommen. Vielleicht beginnt ein neuer Lebensabschnitt oder es steht ein Job-Wechsel an, eine Neuausrichtung – privat oder beruflich, vielleicht hat sich deine Figur verändert oder du findest es an der Zeit, dass es auch mal wieder nur um dich gehen darf. Und das herauszufinden ist ein spannendes Erlebnis. Ich liebe die Geschichten hinter den Menschen. Welche Wege sind sie gegangen und welche Wünsche haben sie, die sich noch erfüllen dürfen. Ich höre dir zu, mache mir ein Bild von dir und inspiriere dich vielleicht mit neuen Ideen.

Bei der Kleidung geht es mir nicht darum, den neuesten Trends zu folgen. Wir sind alle Individuen und deshalb auch so unterschiedlich und das macht es doch auch so spannend. Wie langweilig ist ein Stadtbild, in dem wir alle gleich aussehen. Denn mit deiner Kleidung sagst du auch viel über dich persönlich aus. Du kannst Charaktereigenschaften, Gefühle und Stimmungen ausdrücken. Du kannst mit Stilfacetten spielen und dich auch für bestimmte Situationen kleiden. Du kannst Stärke zeigen, deine feminine Seite oder auch etwas Verspieltes, einfach so, wie du dich fühlst und das du zeigen möchtest.

Einfach zeigen wer du bist.

Klappt übrigens mit Second-Hand-Kleidung besonders gut, weil du hier ganz besondere Einzelteile findest und diese ist dabei auch noch nachhaltig. Was Nachhaltigkeit, Tierschutz und Wertschätzung für mich bedeuten, erfährst du in einem der nächsten Blog-Artikel.

Vielleicht sagst du: „Ich fühl mich wohl so wie ich bin.“ Prima. Das ist es doch worum es geht. Nur manchmal merkt man doch, dass die Kleidung die man trägt praktisch, sportlich und ein Stück weit angepasst ist. Und auch das ist mir selbst schon passiert. Und dann denke ich: „Mann, das bin ich doch gar nicht.“Ich hab mich früher doch viel mutiger angezogen.“ Und wenn du das denkst, dann ist das ein guter Moment, mal wieder zu schauen, wer man eigentlich ist. Das kannst du alleine herausfinden oder du lässt dich beraten und bist gespannt, was andere an dir entdecken. Schau gern mal auf meiner Seite vorbei. Persönliche Stilberatung

Vielleicht hast du auch die Reportage „Embrace“ gesehen. Wieviele Frauen waren dabei, die bei der Frage, ob sie sich schön finden, sofort ihre scheinbaren Mängel aufzählten. Gehörst du zu den Frauen, die ein Foto von sich sehen und sagen „Oh wie schön“ oder kommt eher „Ja, ist ok“ Und das ist dann schon das Höchste an Begeisterung.

Wäre es nicht schön, sich selbst schön zu finden und das auch sagen zu können.

Es ist einfach nur die innere Einstellung zu dir. Leicht gesagt, oder. Wenn du dir die Reportage ansehen solltest, dann wirst du eine Frau kennenlernen, die bei einem Sportereignis von einem Buschfeuer eingeschlossen wurde. Ihr Gesicht und große Teile ihres Körpers sind verbrannt. Und diese Wunden sind auch sichtbar. Und trotzdem ist sie ist so unglaublich stark und eine Kämpferin. Und sie hat mich sehr beeindruckt. Unter anderem auch mit ihrer Persönlichkeit, die zeigt, dass sie innerlich stark ist und zu sich steht. Diese Stärke ist spürbar und die Brandnarben beinahe nicht mehr wahrnehmbar. Und genauso habe ich es erlebt. Ich habe ihre Schönheit gesehen. Ich konnte durch die Narben hindurch sehen.

So eine Kraft hat Persönlichkeit.

Kennst du Fotos von dir, auf denen du dich absolut wohl fühlst, weil du in einem unbeobachteten Moment fotografiert wurdest? Und kennst du Fotos, wo du für das Foto posieren musstest? Auf welchem erkennst du dich am ehesten wieder? Auch hier gibt es die Möglichkeit, jemanden so auf das Fotografieren vorzubereiten, dass sich derjenige auf dem Foto wirklich wohl fühlt. Und das ist es, was ich als Visagistin tue.

Das Make up spielt nur die zweite Geige. Mir geht es in erster Linie darum, dass sich der Mensch wohl fühlt. Einfach entspannt vor der Kamera steht und weiß, da ist jemand, der möchte, dass ich mich gut fühle. Und dann gibt es diesen Moment, indem man erkennt – jetzt ist die Person da – eine Energie, die man erkennen kann. Und dann gibt es Fotos, die man sich mit Freude anschaut – und da sind wir tatsächlich alle gleich, egal welchen Beruf, Ausbildung oder „Status“ wir haben – da sind wir alle Mensch.

Bei einem Firmen-Portrait-Shooting vor zwei Wochen hat eine junge Frau beim Blick auf ihr Foto begeistert gesagt „ Ich bin schon ´ne Hübsche“. Das fand ich so gut, weil es einfach viel zu selten gesagt wird. (PS: Wenn Sie es lesen, nochmal Kompliment und das finde ich auch.)

Möchtest du mehr über den Menschen Ewa erfahren? Dann lies gern den nächsten Teil meiner Blog-Serie. Ich freue mich von dir zu lesen.

In welchen Momenten fühlst du dich wohl und ganz bei dir?

Welche Träume möchtest du dir erfüllen?

Ist Sonnencreme ein Muss?

Ist Sonnencreme ein Muss?

Ist Sonnencreme ein Muss?

Da kann ich nur sagen „Es kommt darauf an“. Und zwar auf das richtige Maß.

Die Antwort auf diese Frage ist nämlich gar nicht so leicht, wie ich selbst beim Schreiben dieses Artikels feststellen musste. Denn es spielen einige Faktoren eine entscheidende Rolle. So zum Beispiel die Fragen:

  • Wie lange hältst du dich im Schnitt in der Sonne auf?
  • Wie empfindlich ist deine Haut?
  • Welcher „Hauttyp“ bist du – sehr hell und du bekommst schnell einen Sonnenbrand oder hast du einen natürlich gebräunten Teint?
  • Wie lange bist du in der Sonne unterwegs? Nur auf dem kurzen Weg zur Arbeit oder fährst du mit dem Rad mehr als 10 Minuten?
  • Setzt du dich gern mal in den Garten oder ins Straßencafe? In die Sonne oder in den Schatten?
  • Wo und wie verbringst du deinen Urlaub?

Das sind nur einige Fragen, die du dir stellen solltest, wenn es darum geht, deine Haut vor der Sonne zu schützen. Ich werde dir hier gern schon einige beantworten.

Wie in meinem letzten Blogbeitrag erwähnt, finde ich es in einigen Fällen sogar gut, auf Sonnencreme zu verzichten, damit die Haut ihren eigenen Sonnenschutz bilden kann. (Hier geht es zum Artikel „Ein schönes Dekollete“). 

Bei kurzen Wegen durch die Stadt verzichte ich selber auf Sonnenschutzcreme. Wohingegen ich mich eincreme, wenn ich einen Kaffee im Straßencafé genieße. Zwar ziehe ich hier einen Schattenplatz vor, aber auch hier können bei längerem Sitzen die UV-Strahlen auch im Schatten eine nachteilige Wirkung haben. Wenn meine Haut schon leicht vorgebräunt ist, dann drehe ich auch eine kleine Runde mit dem Hund ohne Sonnencreme oder auch mal kurze Garten-Unkraut-Zupf-Aktionen.

Werden es längere Garten-Einsätze, dann ist auch bei mir Sonnencreme Pflicht ebenso wie bei längeren Fahrrad-Touren und sowieso am Strand, auch wenn ich da im Schatten bleibe.

Wonach unterscheiden sich die Sonnenstrahlen?

Grundsätzlich werden die Strahlen nach unterschiedlichen Längen beurteilt. Es gibt UVA- und UVB-Strahlen.

UVA-Strahlen sind langwellig und können deshalb tiefer in die Hautschichten eindringen. Sie bräunen, aber sie sind auch für die Hautalterung verantwortlich. Durch sie werden Fältchen verursacht. Auch das Bindegewebe wird durch sie geschwächt und sie haben Einfluss auf Pigmentveränderungen wie z.B. auch die Reifeflecken. Und sie können Langzeitschäden hervorrufen. Insgesamt ziemlich gemein.

UVB-Strahlen sind kurzwelliger. Sie dringen nicht so tief in die Hautschichten ein. Durch sie kann die Haut eine Lichtschwiele bilden – einen natürlichen Sonnenschutz. Leider sind sie aber auch die „negativen“ Strahlen, vor denen häufig gewarnt wird. Aber sie haben auch einen positiven Einfluss auf die Psyche, indem sie die Vitamin-D-Produktion ankurbeln.

Hier ist es wichtig, das richtige Maß zu finden, wie du doch die Sonne genießen kannst. Sie ist ja auch einfach schön und tut doch ziemlich gut. Du solltest dich nur entsprechend schützen.

Gute Sonnencremes müssen deshalb sowohl einen UVA- als auch einen UVB-Schutz enthalten. Ein hoher Lichtschutzfaktor in den Cremes zeigt nur den Schutz vor UVB-Strahlen an. Auf der Verpackung muss auch der Hinweis auf einen UVA-Schutz erkennbar sein. Der UVA-Schutz sollte mindestens ein Drittel des UVB Schutzes betragen (LSF).

Was ist der Lichtschutzfaktor (LSF)?

Der LSF zeigt an, um wieviel länger die Haut mit aufgetragenem Sonnenschutzmittel in der Sonne sein kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Es gibt Lichtschutzfaktortabellen in denen angezeigt wird, wie hoch der Schutz bei unterschiedlichen Hauttypen ist. Du müsstest danach ermitteln, ob deine Haut eher einen geringen eigenen Sonnenschutz hat oder deine Haut etwas unempfindlicher auf die Sonne reagiert.

Die 6 Hauttypen

Es wird nach 6 Hauttypen unterschieden auf Grundlage der nicht gebräunten Haut.

Typ 1 – der hellste Hauttyp. Diese leben vor allem im Norden Europas, aber auch in Deutschland, den Niederlanden und England. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei weniger als 10 Minuten in der Sonne. Empfohlener LSF ist 30 und mehr.

Typ 2 und 3 – ebenfalls sehr helle bis leicht gebräunte Haut. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 10 bis 20 Minuten in der Sonne. Empfohlener LSF 30.

Typ 4 – der mediterrane Hauttyp. Lebt vor allem in Südeuropa und kann sich im Schnitt 30 Minuten gefahrlos in der Sonne aufhalten. Hier liegt die Eigenschutzzeit bei ca. 30 Minuten in der Sonne. Empfohlener LSF ist 20

Typ 5 und 6 – sind hauptsächlich in Afrika zu Hause und haben eine dunkle bis sehr dunkle pigmentierte Haut

Der LSF zeigt an, um wieviel länger du mit dem jeweiligen LS in der Sonne bleiben dürftest. Eigenschutzzeit x LSF = Zeit in der Sonne.

Diese Angaben sind immer pauschale Richtlinien. Lass dich bei Fragen am besten von einem Dermatologen bei der Bestimmung deines Haut-Typs beraten.

Generell würde ich davon abraten, diese Zeit in der prallen Sonne voll auszunutzen und dir stattdessen ein schönes Schattenplätzchen empfehlen. Ist sowieso viel entspannter.

Reichhaltig eincremen und nichts vergessen – vor allem Stirn und die Ohren, aber auch der Nacken sind häufig Stellen, an denen man später merkt, dass sie nichts von der Creme abbekommen haben.

Entscheide ich mich für mineralischen (natürlichen) Sonnenschutz oder konventionellen?

Das ist eine gute Frage. Ich selbst verwende für meine Pflege ausschließlich Naturkosmetik-Produkte. Allerdings bin ich für meinen Sonnenschutz selbst noch auf der Suche nach einem Produkt, das gut zu mir passt.

Ich erinnere mich an einen Urlaub in Italien bei dem ich einen Mineralischen Sonnenschutz verwendet habe. Gut eingecremt saß ich unter dem Schirm und nachdem ich eine schöne Abkühlung in dem türkisblauen Meer genommen habe, kam ich – „kalkweiß“ – um mal in schönen Bildern zu sprechen – wieder an Land. Nachteil der Mineralischen Sonnencremes ist nämlich der enthaltene „Weißer“. Denn Natürliche Minerale sind die Basis dieser Sonnencremes. Sie bilden mineralische UV-Filter wie Titanoxid und Zinkoxid eine Schutzschicht auf der Haut und reflektieren UV-Strahlen. Sie schützen, das ist gut. Und sie enthalten ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe. Haben aber leider auch den Nachteil des „Weißens“. Aber wer das eine will, muss das ander mögen. ..

Vorteil der Konventionellen – sie ziehen gut ein. Das ist aber auch gleichzeitig der Nachteil. Denn sie enthalten neben Paraffinen und Silikonen weitere Chemische Inhaltsstoff. Auf die ich in meiner normalen Pflege bewusst verzichte.

Für mich war bisher die Lösung nach Sonnencremes zu schauen, die von Ökotest positiv bewertet wurden. Und selbst weiter zu testen. Das mache ich gerade mit einem Produkt, das Ecco zertifiziert ist und einen LSF 30 hat. Wenn du wissen möchtest, welches es ist und meine Erfahrungen dazu, dann schreib mir gern eine mail.

Schreib mir auch gern, welche Natürliche Sonnencreme du für dich entdeckt hast. Und teile deine Erfahrungen mit uns.

Ich freue mich von dir zu lesen und wünsche dir eine schöne Zeit.

Weiblichkeit – Wie feminin fühlst du dich?

Weiblichkeit – Wie feminin fühlst du dich?

Weiblichkeit – Wie feminin fühlst du dich?

Weiblichkeit – was für ein ergiebiges Thema. Ich danke dir für die großartigen und inspirierenden Antworten und Fragen auf den Blog-Artikel. Er führt auch bei mir dazu, mich noch intensiver mit dem Thema „Weiblichkeit“ zu beschäftigen. Bei mir sprudelt es an Ideen.

Was ist eigentlich Weiblichkeit? Dieser Frage möchte ich in nächster Zeit etwas mehr auf den Grund gehen. Was am Frausein finden wir toll und was lehnen wir ab? Und wenn wir etwas ablehnen – warum?

Frauen in der Werbung – perfekt gestylt – egal ob gerade aufgestanden, im Regen am Flughafen oder beim Joggen mit dem Hund. Bei Wind und Wetter – die Frisur hält. Da kann schon mal die Frage kommen „Wie schaffen die das?“ Ganz einfach, mit einer Entourage an Visagisten, Stylisten, Beleuchtern, Kamerateams und Bildbearbeitung. Ist uns ja allen auch klar.

Aber auch im wirklichen Leben gibt es Frauen, die morgens schon, scheinbar top gestylt aus dem Bett steigen. Diese Frauen schaffen das auch ohne großes Team – vielleicht mit etwas größerem zeitlichen Aufwand, aber mit Muße. Einfach weil sie Lust dazu haben und es ihrem Stil entspricht.

Wenn dein Stil-Thema Natürlichkeit oder Sportlichkeit ist, wirst du dich zwar auch manchmal fragen, „Wie schaffen die das?“ Wirst aber ohne Neid feststellen – sieht super aus, aber ich fühl mich ohne Make-up wohler. Und das ist auch gut so, weil es zu dir passt.

Doch Natürlichkeit und Sportlichkeit geht auch sinnlich und feminin. Denn eine feminine Ausstrahlung hat nicht direkt etwas mit „femininer Kleidung zu tun, sondern mehr damit, sich feminin zu fühlen. Dafür brauchst du keine Highheels und den perfekten Lippenstift. Sondern nur ein gutes Verhältnis zu der Frau in dir – zu deinem femininen Anteil. Es kann nämlich sein, dass dieser im Alltag manchmal vergessen wird. Ganz einfach, weil es morgens schnell gehen muss, es praktisch sein soll oder vielleicht auch schlicht, weil es innerlich abgelehnt wird.

Ablehnen, weil wir durch unterschiedliche mediale und soziale Einflüsse eine Schublade aufgemacht haben, in die wir auf keinen Fall hineingehören wollen. Nicht nur die Werbung spielt damit, auch einige Frauen haben sich ein Image aufgebaut, das sie für ihr Business nutzen. Denn hinter dieser Fassade stecken oftmals clevere Geschäftsfrauen. Eventueller kleiner Nachteil für uns, die Schublade „Blond – sexy – bl..d. ist eröffnet. Und wir denken uns, da gehöre ich auf keinen Fall rein. Und blöd sind die Damen ganz sicher nicht. Sie wissen nur ganz geschickt ihre Reize einzusetzen und gängige Klischees für sich zu nutzen. Uns kann es dann nur passieren, dass wir nicht nur sexy ablehnen, sondern auch Sinnlichkeit. Und das sind zwei ganz andere paar Schuhe – um einmal in der bildlichen Sprache zu bleiben. Sinnlichkeit hat eine ganz andere Aussage. Zu mindestens in meiner Schubladenbeschriftung.

Eine kleine Schubladen-Auswahl

Schublade SEXY: Marilyn Monroe, Verona Pooth, Daniela Katzenberger

Haben clevere Geschäfts- und Vermarktungskonzepte und sind irgendwie ja auch sympathisch. Aber für die meisten von uns, nicht das Stilvorbild.

Schublade SINNLICH: Sophia Loren, Senta Berger (früher sinnlich, heute feminin), Dita von Teese

Haben Klasse und Stil und eine gewisse Aura.

Schublade FEMININ: Hannelore Elsner, Ina Müller, Marieta Slomka

Von der „Diva“ im positiven Sinne, über die Frau „Zum Pferdestehlen“ bis zur klaren Analytikerin. Haben unterschiedliche Stil-Themen und sind sehr feminin.

Wahrscheinlich hast du ganz andere Schubladen und Beispiele für dich. Schubladen-Denken lehnen wir ab. Ich auch. Mein Unterbewusstsein tut es trotzdem. Gut ist, du kannst jemanden auch wieder aus der Schublade herausholen. Indem du einfach dein Bewusstsein dazu nimmst und den Menschen noch einmal neu „bewertest“ und euch eine zweite Chance gibst. Ohne (Ent-) Wertung – einfach offen und interessiert. Ich finde es immer wieder spannend, was ich an anderen und auch an mir neu entdecke. Und vielleicht entdeckst du dabei auch ganz neue Seiten an dir.

Bleibe neugierig.

Ich habe eine kleine Übung für dich:

Nimm dir hierfür ein paar Minuten Zeit. Schaue nun ganz bewusst und vor allem sehr wohlwollend in den Spiegel und sage dir, was du an dir schön findest. Keiner kann dich hören. Nur du sprichst zu dir. Du kannst also ganz ehrlich und nett zu dir sein. Schreibe nun all das, was du an dir schön findest, auf. Gestalte dir eine schöne Karte und hänge sie dir an deinen Spiegel, so dass du jeden Tag daran erinnert wirst, wie schön du bist.

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