Mein Lieblingskleidungsstück

Mein Lieblingskleidungsstück

Mein Lieblingskleidungsstück

Lea habe ich im November 2017 kennen lernen dürfen und war sofort begeistert von ihrer spritzigen und humorvollen Art. Sie ist ein echtes Energiebündel. Unglaublich wieviel Power in dieser Frau steckt. Und wie gut, dass sie einen Beruf hat, wo sie das auch direkt einsetzen kann. Sie trainiert nicht nur u.a. Leistungssportler, sie ist dabei selbst unglaublich sportlich und aktiv.

Ihre Energie lässt sie aber auch in andere Bereiche und Projekte einfließen. Wie zum Beispiel Yoga und Ayurveda; Lebensweisen, die sich mit der ganzheitlichen Lehre des Lebens beschäftigen. Diese Kombination aus Spritzigkeit und einem tiefen Bewusstsein für Körper, Geist und Seele finde ich faszinierend und ich freue mich, dass wir uns begegnet sind und wir sicher noch weitere Begegnungen haben werden.

Hier kommt Lea´s Lieblingskleidungsstück

Wie jede Frau habe ich tatsächlich eine „Lieblingskleiderstückgeschichte“.
Sogar in zwei Teilen:

Teil 1:

Es begab sich zu der Zeit, als man in den späten 90ern und frühen 2000ern als Frau schöne weite Baggy Pants trug, zusammen mit engen halb bis ganz bauchfreien Tops und großen Creolen-Ohrringen.
Da lief mir in einem großen schwedischen Modehaus im Ausverkauf ebenso eine Hose über den Weg. Sie umschmeichelte, obwohl sie so weit war, hervorragend den Po und war noch vor der Kasse meine Lieblingshose. Ich wurde sogar auf der Straße angesprochen weil sie so gut saß und so schön war.

Nach einigen Jahren allerdings bestand sie aus mehr Löchern als Stoff und ich wurde eher aufgezogen als alles andere, weil ich mich nicht von ihr trennen konnte. Ich sortierte sie aus und begann schweren Herzens einen „Ersatz“ zu suchen (denn natürlich wurde dieses Modell nicht mehr gefertigt).

Teil 2:

Zur gleichen Zeit lernte ich in einem Sportkurs meine Nachbarin kennen; wir verstanden uns super und wurden Freundinnen. Nach einigen Wochen erzählte sie mir von ihrem Beruf und wie sich herausstellte war sie Damenschneiderin. Sie erkannte meine Hosenmisere sofort und bot an mir eine neue zu nähen und ließ mich einen Stoff aussuchen.

Zwei Wochen später präsentierte sie mir das Stück und es war ein 100%iges Ebenbild meiner Lieblingshose. Eigentlich noch besser, denn der Stoff war schöner, die Verarbeitung um einiges besser und die Liebe die in der Arbeit steckte war unverkennbar.
Ich trage die Hose heute zwar nicht mehr oft (denn die modischen Gepflogenheiten haben sich ein wenig verändert) aber sie hängt noch immer in meinem Schrank an einem Ehrenplatz.
Vielleicht sollte ich sie mal wieder rausholen und anziehen… die 90er sind ja wieder schwer im kommen…

Herzliche Grüße Lea

Hast auch du ein Kleidungsstück im Schrank, das dein Lieblingsteil geworden ist oder von dem du dich einfach nicht trennen möchtest und das eine ganz besondere Geschichte hat? Dann schreibe mir gern. Ich freue mich auf deine Geschichte

Herzliche Grüße

Ewa

Jeans – Die Macherin

Jeans – Die Macherin

Jeans – Die Macherin

Jeans – zeitlos und doch auch in diesem Jahr wieder Trend.

Grund genug für mich, um mal genauer hinzuschauen.

Womit verbindest du das Thema „Jeans“? Mir kommen Worte wie robust, handfest und urban in den Kopf. Und Bilder aus der Golgräberzeit – wilde Natur, rauhe Flüsse und harte Männer – mal etwas romantisiert.
Jeans steht für mich für Abenteuer und Freiheit. Jeans sind aber auch lässig. Und an wen denkst du, wenn du Jeans und weißes T-Shirt hörst? Ich an Jeames Dean – wild, frei und zeitlos sexy. Auch die Jeans sind zeitlos und obendrein noch geschlechterneutral. Deshalb tauchen sie immer wieder als Trend-Thema auf.

Möchtes du wissen, ob du ein(e) “ Jeans-Typ(in)“ bist?

  • Du bist eine Macherin?
  • Du bist gern in der Natur?
  • Du regelst Dinge?
  • Du brauchst deine (Bewegungs-) Freiheit?
  • Du bist klar und strukturiert?
  • Du fühlst dich in Jeans am wohlsten, nicht nur weil sie bequem sind, sonder weil sie dir auch einfach gut stehen und im besten Sinne praktisch sind?
  • Du bist abenteuerlustig?
  • Du bist frei und unangepasst?
  • Du findest schnell Lösungen und handelst?
  • Du setzt Dinge um?

Dann könnte dein Thema oder eine deiner Facetten das Jeans-Thema sein.

Die Geschichte der Jeans

Jeans stehen für das Urbane, Robuste, Ursprüngliche und ein Stückweit das Unangepasste und Freiheit. Bekannt ist die Jeans vor allem als Arbeitskleidung der Goldgräber. 1847 bestanden sie aus Indigo gefärbtem Baumwollstoff und die Nähte und Taschenecken wurden mit Nieten verstärkt. Durch ihre Robustheit wurden sie später auch als Arbeitshose von Bahnarbeitern, von Farmern und Cowboys getragen.

Ab den 50er Jahren wurden sie von Jugendlichen als Zeichen des Protestes und der Abgrenzung genutzt. Ab den 60er Jahren zogen die Jeans, auch durch die Musik- und Filmindustrie bedingt, als Kultobjekt in das Straßenbild ein und sind bis heute hier nicht mehr wegzudenken.
Die Jeansformen wie Schlaghosen, Röhre, Baggy oder Boyfriend haben ihren Ursprung in der Golgräberzeit, sind jedoch anderen Stil-Themen zuzuordnen. Beispiele für echte Jeans-Typen sind James Dean und Marlon Brando und auch Kate Moss hat das Jeans-Thema als Facette in ihrem Stil.

Jeans kombinieren

Mögliche Kombinationen hierzu sind Baumwoll-Shirts oder Oberteile aus Leinengemischen.
Accessoires wie Schuhe und Taschen sind aus Antik- und Wildleder ebenso Armbänder aus diesen Materialien. Dabei können auch Nieten und Schnallen eine Rolle spielen. Schlichte und massive silberne Ringe ergänzen diesen Look.

Muster sind nicht so dein Thema, vielleicht noch ein feiner Streifen. Die Farben bewegen sich eher im Blaubereich und Wollweiß.

Jacken können sowohl Jeansjacken, Baumwoll-Blazer, Lederjacken im Used-Look oder Parkas sein.

Bei Schuhen sind es derbere Boots, die auch gern im Sommer getragen werden. Eventuell kommen auch Clogs und derbere Sandalen an heißen Tagen in die Auswahl.

Eine Variante des Jeans-Themas ist der Country- oder Western-Look.

Entdecke deine Wünsche und Visionen

Entdecke deine Wünsche und Visionen

Entdecke deine Wünsche und Visionen

Bei meinem sonnigen Neujahrsspaziergang, habe ich darüber nachgedacht, was für ein Jahr 2017 eigentlich war. Was machte es so besonders?
Mir wurde klar, es war ein Jahr des Sortierens, Findens und Säens. Denn in diesem Jahr sind viele neue Ideen entstanden, ich habe viele inspirierende Menschen getroffen und Pläne für neue Projekte entworfen. Und so kann 2018 Klarheit bringen und es können sich viele Wünsche erfüllen, die 2017 auf den Weg gebracht wurden. Aber auch bewährte Ideen finden wieder ihren Platz und das Besinnen auf eigene Werte und Visionen.

Zeit habe ich mir genommen, um wieder bei mir selbst anzukommen und zu schauen, womit ich auch andere glücklich machen kann.

Wie du deine Ziele für 2018 erreichst

Mich haben die vielen schönen Begegnungen mit Menschen glücklich gemacht, die ich in diesem Jahr begleiten durfte und die mir die Tür zu sich geöffnet haben. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich bin dankbar für meinen wunderbaren Partner, der mich unterstützt, mich immer wieder zum Lachen bringt und Leichtigkeit in mein Leben bringt.
Dankbar für meinen Sohn, auf den ich unendlich stolz bin und für meine Familie, die mich jederzeit unterstützt. Dankbar für unsere rumänischen Hunde, die Bewegung und Freude in mein Leben bringen und dankbar für Freunde, mit denen mich etwas ganz Besonderes verbindet.

Wofür bist du dankbar und worauf bist du stolz?

Hast du Pläne und Wünsche für 2018?

Vielleicht hast du Lust – nur für dich – aufzuschreiben, wofür du in 2017 dankbar bist und was du erreicht oder umgesetzt hast. Du wirst staunen, wie lang die Liste werden wird.

Welche Vorsätze oder besser Wünsche hast du für 2018?

Erreichst du für gewöhnlich deine Ziele?

Hier ein paar Tipps, wie es klappen kann:

1. Ziel wählen. Wähle ein Ziel, das dich inspiriert. Wofür lohnt es sich, dieses Ziel zu erreichen? Beschreibe ganz detailliert dein Ziel

2. Warum möchtest du dieses Ziel erreichen? Wie fühlst du dich, wenn du dein Ziel erreicht hast? Welchen Nutzen hat es für dich? Welchen Nutzen hat es eventuell für andere?

3. Wann möchtest du dieses Ziel erreichen? Lege ein Datum fest, an dem du dein Ziel erreicht haben möchtest.

4. Lege Zwischenziele fest. Kleine Zwischenziele helfen dir dein großes Ziel zu erreichen. Schreibe zum Beispiel ein Erfolgstagebuch. Was hast du bisher schon erreicht? Wo sind Hindernisse? Wie kannst du sie lösen? Das hilft dir an deinem großen Ziel dran zu bleiben. Feiere deine Zwischenerfolge.

5. Hole dir Unterstützung. Finde Freunde oder Leute, die ein ähnliches Ziel haben. Unterstützt euch gegenseitig beim Erreichen eurer Ziele. Oder finde jemanden, der dich unterstützen kann. Das motiviert und hilft dran zu bleiben.

6. Visualisiere dein Ziel. Stelle dir vor, wie du dich fühlst, wenn du dein Ziel erreicht hast. Wie sieht dein Leben aus? Male ein Bild oder erstelle eine Collage.

7. Und jetzt lege los. Der erste Schritt ist der wichtigste. Geh einfach los. Oder mit anderen Worten „Tue etwas, dann tut sich auch was“ Und vor allem, hab Freude und Spaß dabei. Den wünsche ich dir bei allem, was du tust.

Ich habe mir für 2018 ein Wishboard erstellt. Das erste in meinem Leben und das hat unglaublich viel Spaß gemacht.

DEIN WÜNSCH DIR WAS – SEMINAR

Das passt auch gut zu einem Seminar, das ich in diesem Jahr in Weiteveen anbieten werde. Es heißt „Wünsch dir was“ und findet am 21./22. April 2018 statt. Entdecke deine verborgenen Wünsche und Visionen. Mach dir deine Zukunft bunt.

Das Angebot findest du in dem aktuellen Newsletter. Ich sende es dir auch sehr gern persönlich zu. Melde dich gern per mail ewa@ewa-braetz.de.
Ich freue mich auf dich. Die Plätze sind begrenzt.

Wobei kann ich dich unterstützen? Schreibe mir gern eine Mail. Mit welchen Blogartikeln kann ich dir hilfreich sein?

Ich wünsche dir ein buntes, friedliches, gesundes, phantasievolles, glückliches, inspirierendes neues Jahr voller Wunder.

Ich freue mich sehr auf dich.

„Holla die Waldfee“ und andere schöne Dinge mit Sinn

„Holla die Waldfee“ und andere schöne Dinge mit Sinn

„Holla die Waldfee“ und andere schöne Dinge mit Sinn

Stihille Nacht, heeeilige Nacht – mit einem leichten Kratzen und Knacken schiebt sich die Nadel des Tonarmträgers über die Platte. Jaha, ich habe mir in diesem Jahr etwas Nostalgie in die Weihnachtszeit geholt. Nachdem Weihnachten ja immer sehr plötzlich kommt und in diesem Jahr auch noch eine Woche fehlte – wie mir dies eine liebe Freundin als Begründung gab, dass es in diesem Jahr noch etwas stressiger war als sonst, dachte ich mir: „Ich drehe einfach mal die Zeit zurück.“
Und was soll ich sagen, das war das beste Weihnachtsgeschenk, das mein Freund und ich uns seit Jahren gemacht haben.

Ein nostalgisches Jahr

Einen Philips Koffer-Plattenspieler aus den 50er Jahren. Für den Fall, dass wir mit unserer Musik auf Reisen gehen wollen, um Freunde und Nachbarn musikalisch zu beglücken. Denn das macht es – glücklich. Das leise Knacken aus dem Lautsprecher und die Musik, die Kindheitserinnerungen wachrufen.
Dabei ist das alles noch so echt. Musik zum Anfassen. Nach 30 Minuten musst du aufstehen und die Platte drehen oder eine neue aussuchen. Meine Auswahl war in diesem Jahr noch nicht so groß und beschränkte sich auf Platten mit Weihnachtsliedern, „Die Moldau“ und einem Stapel geschenkter Platten unseres Nachbarn, aus denen ich mir die Oper von Hänsel und Gretel raussuchte und erstmal auf die Fußballhits der ´70 und James Last verzichtete. Ich wills ja nicht gleich übertreiben.

Überhaupt war dieses Jahr nostalgischer als die Jahre davor. Ich habe in diesem Jahr unglaublich viele selbstgemachte Geschenke bekommen – selbstgebackene Plätzchen, Trüffelpralinen und Liköre – einen selbstgemachten Eierlikör aus 90% Alkohol – Holla die Waldfee und eine selbstgenähte Fliege für meinen „Dandy-Look“, aber auch Gutscheine für einen kleinen Buchladen unserer Stadt. Ja, die gibt es auch noch. Vielleicht ja auch noch das ein oder andere kleine Geschäft in deiner Stadt, das mit Liebe und Herzblut geführt wird und abseits des Mainstreams eine kleine Oase in der Hektik der Zeit ist. Und ich hoffe, dass sie auch immer bleiben werden.

Besonders Bücher sind für mich das, was für andere Frauen Handtaschen, Schuhe und Schmuck gleichzeitig sind – mein absoluter Luxus. Schon der Geruch und die Haptik des Papieres ziehen mich magisch an. Es gibt fast nichts Schöneres als in kleinen gemütlichen Buchhandlungen in Bücherregalen zu stöbern und sich für das Buch zu entscheiden, das heute mit nach Hause darf.
Zu dem Trend, dass in diesem Jahr 80% der Weihnachtsgeschenke im Netz gekauft wurden, war das ein sehr schöner Gegentrend. Und ich habe mir fest vorgenommen, zum nächsten Weihnachten Freunde und Familie mit selbstgemachten Geschenken zu überraschen. Ich hoffe, es ist eine echte Freude, die ich dann beim Öffnen der Geschenke sehe. Ich gebe mir auch ehrlich Mühe, versprochen.

Wie du lange Freude an deinen Käufen hast

Ich habe in diesem Jahr eine Studie gelesen bei der es darum ging, ob uns das Kaufen von Dingen glücklich macht. Wenn wir einmal nur vom Kauf von nützlichen Dingen ausgehen wie z.B. von Schuhen, Kleidung, Pflege und Büchern oder auch kleinen Dingen zum Verschenken oder selbst behalten.
Wenn nämlich keine Emotion beim Kaufvorgang mitspielt, dann wird der ganze Kauf und vielleicht selbst der schöne neue Pullover uninteressant und landet nach kurzer Zeit sogar in der Versenkung deines Kleiderschrankes.

Hier kommen 5 Tipps wie du lange Freude an deinen Käufen hast:

  1. Kaufe bewusst. Mit welchen anderen Kleidungsstücken kannst du dein neues Teil kombinieren?
  2. Besuche kleine Läden in deiner Stadt. Hier kannst du nicht nur besondere Dinge finden, sondern hast vielleicht auch das Glück, dass sich jemand für deine Beratung ausreichend Zeit nimmt. Eine Chance auf nette Gespräche und Geschichten gibt es noch kostenlos dazu. So hast du eine schöne Erinnerung, die du mit deinem Kauf verbindest.
  3. Kaufe secondhand. Du bekommst nicht nur ein schönes Einzelteil sondern kaufst nachhaltig und umweltschonend.
  4. Lass dir was schönes anfertigen. Du bekommst etwas, das genau deinen Wünschen entspricht und dir 100%ig passt. Du wirst an diesem Teil sehr lange Freude haben und es wertschätzen.
  5. Kaufe in Läden, die ihre Waren mit Liebe und Herzblut ausgewählt haben. Spannende Geschichten zur Entstehung des Teils und die Herkunft wirst du immer mit diesem Kauf verbinden.

Kannst du dich noch an den Kauf deines letzten Kleidungsstückes erinnern?

Wo hast du es gekauft? In einem kleinen Laden deiner Stadt, in einer großen Filiale der bekannten Marken oder im Internet oder hast du es dir vielleicht sogar anfertigen lassen? In welcher Stadt war es? Welche Gespräche hattest du mit der Verkäuferin? hattest du eine interessante Begegnung? Weißt du vielleicht sogar noch wie das Wetter war? Und was fühlst du, wenn du das Teil aus dem Schrank holst? Ist es vielleicht sogar dein Lieblingsteil geworden?

Hast du Lust mir deine Geschichte und die deines Lieblingskleidungsstückes zu schreiben? Ich möchte eine neue Blogserie starten, bei der es um die Geschichte deines Lieblingskleidungsstückes geht und natürlich auch um dich. Alle Geschichten werden veröffentlich. Und unter allen Teilnehmern lose ich 3 aus, die von mir ein Überraschungspäckchen zugeschickt bekommen.
Bist du dabei? Ich bin schon sehr gespannt.

Antworte gern per Mail und wenn du Lust hast, hinterlasse auch gern einen Kommentar unter diesem Blogbeitrag.
Wie waren deine Erfahrungen mit Weihnachten und welche Geschenke haben dich überrascht und dich glücklich gemacht?
Oder wen hast du richtig glücklich machen können?

Ich wünsche dir einen fantastischen Start in ein wundervolles Jahr 2018 und freue mich auf schöne Begegnungen mit dir.

Zeit für einen Mutausbruch

Zeit für einen Mutausbruch

Es ist mal wieder Zeit für einen Mutausbruch

Weißt du noch, früher, als du noch frei und „leichtsinnig“ warst und das angezogen hast, worauf du Lust hattest und dir keine Gedanken darüber gemacht hast, was andere von dir denken? Wo du noch Lust hattest, Kleidung zu deinem eigenen Stil zu machen. Du frei von Trends, deiner Persönlichkeit freien Lauf gelassen hast.

Wie schön wäre es manchmal, die Zeit zurück zu drehen und dich wieder so zu fühlen?

Vielleicht ist nicht jedes Outfit von damals geglückt, aber du warst du selbst und hast dich wohl darin gefühlt.

Bist du neugierig auf dich? Wie würde es sich anfühlen, wieder DU zu sein und es zu zeigen?

Die Idee zu diesem Blogbeitrag kam mir während einer meiner Stylingberatungen, die mich inspiriert hat und über die ich kurz berichten möchte.

Was mir während meiner Beratungen besonders am Herzen liegt, ist mehr über die Persönlichkeit der Frau, die zu mir kommt, heraus zu finden. Und diese Einzigartigkeit auch in ihren Stil einfließen zu lassen.

Während dieses Gespräches mit dieser erfolgreichen und selbstbewussten Frau, kam auf einmal ein Leuchten der Erkenntnis in ihre Augen.

„Früher“: sagt sie „hab ich getanzt. Irgendwie ist das in den letzten Jahren verloren gegangen. Ich komme gar nicht mehr dazu. Und dabei habe ich es so geliebt. Nun ist meine Kleider eher praktisch und die Farben sind zurückhaltend.“

Aus dem Alltag ausbrechen

Ein kurzer Gedankenmoment. „ Obwohl – eine Hose habe ich, die heraussticht. Buntgemustert und ganz anders als der Rest meines Schrankes. Aber das ist nur die Ausnahme. Wann ich sie anziehe? Ich hab mir bisher noch gar keine Gedanken gemacht, zu welchen Gelegenheiten das ist. Aber jetzt, wo ich darüber nachdenke, dann sind das Momente, wo ich aus dem Alltäglichen ausbreche und das mache, wonach mir ist.

Und ich liebe die Farben, die Musik und die Gewürze des Orients. Früher hatte das vielmehr Platz in meinem Leben. Jetzt habe ich schon einige Jahre kaum noch daran gedacht.“

Und plötzlich kommt da dieses Strahlen.

Das Leuchten in den Augen ist jetzt schon mein größter Lohn. Wie schön es ist dabei zu sein, wenn sich jemand wieder entdeckt. Wenn verborgene Schätze zurück ans Licht kommen.

Was bedeutet es nun für ihren Stil? Zu ihrem klassischen und eleganten Stil gehört auch ein großer Teil Sinnlichkeit. Fließende und anschmiegsame hochwertige Woll- und Seidenmatte Stoffe machen den Großteil ihrer Kleidung aus. In ihrem Fall sind auch die gedeckten Farben sehr elegant. Um dem anderen Teil ihrer Persönlichkeit Platz zu geben, würde ich ein paar kleine und zarte orientalische Muster in Form einer zarten Kette als Accessoires aufzunehmen.

Und ganz wichtig – mehr Tage als bisher mit Farben, Muster und Tanz füllen.

Wie wäre es denn bei dir mal wieder mit einem Mutausbruch?