„Holla die Waldfee“ und andere schöne Dinge mit Sinn

„Holla die Waldfee“ und andere schöne Dinge mit Sinn

„Holla die Waldfee“ und andere schöne Dinge mit Sinn

Stihille Nacht, heeeilige Nacht – mit einem leichten Kratzen und Knacken schiebt sich die Nadel des Tonarmträgers über die Platte. Jaha, ich habe mir in diesem Jahr etwas Nostalgie in die Weihnachtszeit geholt. Nachdem Weihnachten ja immer sehr plötzlich kommt und in diesem Jahr auch noch eine Woche fehlte – wie mir dies eine liebe Freundin als Begründung gab, dass es in diesem Jahr noch etwas stressiger war als sonst, dachte ich mir: „Ich drehe einfach mal die Zeit zurück.“
Und was soll ich sagen, das war das beste Weihnachtsgeschenk, das mein Freund und ich uns seit Jahren gemacht haben.

Ein nostalgisches Jahr

Einen Philips Koffer-Plattenspieler aus den 50er Jahren. Für den Fall, dass wir mit unserer Musik auf Reisen gehen wollen, um Freunde und Nachbarn musikalisch zu beglücken. Denn das macht es – glücklich. Das leise Knacken aus dem Lautsprecher und die Musik, die Kindheitserinnerungen wachrufen.
Dabei ist das alles noch so echt. Musik zum Anfassen. Nach 30 Minuten musst du aufstehen und die Platte drehen oder eine neue aussuchen. Meine Auswahl war in diesem Jahr noch nicht so groß und beschränkte sich auf Platten mit Weihnachtsliedern, „Die Moldau“ und einem Stapel geschenkter Platten unseres Nachbarn, aus denen ich mir die Oper von Hänsel und Gretel raussuchte und erstmal auf die Fußballhits der ´70 und James Last verzichtete. Ich wills ja nicht gleich übertreiben.

Überhaupt war dieses Jahr nostalgischer als die Jahre davor. Ich habe in diesem Jahr unglaublich viele selbstgemachte Geschenke bekommen – selbstgebackene Plätzchen, Trüffelpralinen und Liköre – einen selbstgemachten Eierlikör aus 90% Alkohol – Holla die Waldfee und eine selbstgenähte Fliege für meinen „Dandy-Look“, aber auch Gutscheine für einen kleinen Buchladen unserer Stadt. Ja, die gibt es auch noch. Vielleicht ja auch noch das ein oder andere kleine Geschäft in deiner Stadt, das mit Liebe und Herzblut geführt wird und abseits des Mainstreams eine kleine Oase in der Hektik der Zeit ist. Und ich hoffe, dass sie auch immer bleiben werden.

Besonders Bücher sind für mich das, was für andere Frauen Handtaschen, Schuhe und Schmuck gleichzeitig sind – mein absoluter Luxus. Schon der Geruch und die Haptik des Papieres ziehen mich magisch an. Es gibt fast nichts Schöneres als in kleinen gemütlichen Buchhandlungen in Bücherregalen zu stöbern und sich für das Buch zu entscheiden, das heute mit nach Hause darf.
Zu dem Trend, dass in diesem Jahr 80% der Weihnachtsgeschenke im Netz gekauft wurden, war das ein sehr schöner Gegentrend. Und ich habe mir fest vorgenommen, zum nächsten Weihnachten Freunde und Familie mit selbstgemachten Geschenken zu überraschen. Ich hoffe, es ist eine echte Freude, die ich dann beim Öffnen der Geschenke sehe. Ich gebe mir auch ehrlich Mühe, versprochen.

Wie du lange Freude an deinen Käufen hast

Ich habe in diesem Jahr eine Studie gelesen bei der es darum ging, ob uns das Kaufen von Dingen glücklich macht. Wenn wir einmal nur vom Kauf von nützlichen Dingen ausgehen wie z.B. von Schuhen, Kleidung, Pflege und Büchern oder auch kleinen Dingen zum Verschenken oder selbst behalten.
Wenn nämlich keine Emotion beim Kaufvorgang mitspielt, dann wird der ganze Kauf und vielleicht selbst der schöne neue Pullover uninteressant und landet nach kurzer Zeit sogar in der Versenkung deines Kleiderschrankes.

Hier kommen 5 Tipps wie du lange Freude an deinen Käufen hast:

  1. Kaufe bewusst. Mit welchen anderen Kleidungsstücken kannst du dein neues Teil kombinieren?
  2. Besuche kleine Läden in deiner Stadt. Hier kannst du nicht nur besondere Dinge finden, sondern hast vielleicht auch das Glück, dass sich jemand für deine Beratung ausreichend Zeit nimmt. Eine Chance auf nette Gespräche und Geschichten gibt es noch kostenlos dazu. So hast du eine schöne Erinnerung, die du mit deinem Kauf verbindest.
  3. Kaufe secondhand. Du bekommst nicht nur ein schönes Einzelteil sondern kaufst nachhaltig und umweltschonend.
  4. Lass dir was schönes anfertigen. Du bekommst etwas, das genau deinen Wünschen entspricht und dir 100%ig passt. Du wirst an diesem Teil sehr lange Freude haben und es wertschätzen.
  5. Kaufe in Läden, die ihre Waren mit Liebe und Herzblut ausgewählt haben. Spannende Geschichten zur Entstehung des Teils und die Herkunft wirst du immer mit diesem Kauf verbinden.

Kannst du dich noch an den Kauf deines letzten Kleidungsstückes erinnern?

Wo hast du es gekauft? In einem kleinen Laden deiner Stadt, in einer großen Filiale der bekannten Marken oder im Internet oder hast du es dir vielleicht sogar anfertigen lassen? In welcher Stadt war es? Welche Gespräche hattest du mit der Verkäuferin? hattest du eine interessante Begegnung? Weißt du vielleicht sogar noch wie das Wetter war? Und was fühlst du, wenn du das Teil aus dem Schrank holst? Ist es vielleicht sogar dein Lieblingsteil geworden?

Hast du Lust mir deine Geschichte und die deines Lieblingskleidungsstückes zu schreiben? Ich möchte eine neue Blogserie starten, bei der es um die Geschichte deines Lieblingskleidungsstückes geht und natürlich auch um dich. Alle Geschichten werden veröffentlich. Und unter allen Teilnehmern lose ich 3 aus, die von mir ein Überraschungspäckchen zugeschickt bekommen.
Bist du dabei? Ich bin schon sehr gespannt.

Antworte gern per Mail und wenn du Lust hast, hinterlasse auch gern einen Kommentar unter diesem Blogbeitrag.
Wie waren deine Erfahrungen mit Weihnachten und welche Geschenke haben dich überrascht und dich glücklich gemacht?
Oder wen hast du richtig glücklich machen können?

Ich wünsche dir einen fantastischen Start in ein wundervolles Jahr 2018 und freue mich auf schöne Begegnungen mit dir.

Zeit für einen Mutausbruch

Zeit für einen Mutausbruch

Es ist mal wieder Zeit für einen Mutausbruch

Weißt du noch, früher, als du noch frei und „leichtsinnig“ warst und das angezogen hast, worauf du Lust hattest und dir keine Gedanken darüber gemacht hast, was andere von dir denken? Wo du noch Lust hattest, Kleidung zu deinem eigenen Stil zu machen. Du frei von Trends, deiner Persönlichkeit freien Lauf gelassen hast.

Wie schön wäre es manchmal, die Zeit zurück zu drehen und dich wieder so zu fühlen?

Vielleicht ist nicht jedes Outfit von damals geglückt, aber du warst du selbst und hast dich wohl darin gefühlt.

Bist du neugierig auf dich? Wie würde es sich anfühlen, wieder DU zu sein und es zu zeigen?

Die Idee zu diesem Blogbeitrag kam mir während einer meiner Stylingberatungen, die mich inspiriert hat und über die ich kurz berichten möchte.

Was mir während meiner Beratungen besonders am Herzen liegt, ist mehr über die Persönlichkeit der Frau, die zu mir kommt, heraus zu finden. Und diese Einzigartigkeit auch in ihren Stil einfließen zu lassen.

Während dieses Gespräches mit dieser erfolgreichen und selbstbewussten Frau, kam auf einmal ein Leuchten der Erkenntnis in ihre Augen.

„Früher“: sagt sie „hab ich getanzt. Irgendwie ist das in den letzten Jahren verloren gegangen. Ich komme gar nicht mehr dazu. Und dabei habe ich es so geliebt. Nun ist meine Kleider eher praktisch und die Farben sind zurückhaltend.“

Aus dem Alltag ausbrechen

Ein kurzer Gedankenmoment. „ Obwohl – eine Hose habe ich, die heraussticht. Buntgemustert und ganz anders als der Rest meines Schrankes. Aber das ist nur die Ausnahme. Wann ich sie anziehe? Ich hab mir bisher noch gar keine Gedanken gemacht, zu welchen Gelegenheiten das ist. Aber jetzt, wo ich darüber nachdenke, dann sind das Momente, wo ich aus dem Alltäglichen ausbreche und das mache, wonach mir ist.

Und ich liebe die Farben, die Musik und die Gewürze des Orients. Früher hatte das vielmehr Platz in meinem Leben. Jetzt habe ich schon einige Jahre kaum noch daran gedacht.“

Und plötzlich kommt da dieses Strahlen.

Das Leuchten in den Augen ist jetzt schon mein größter Lohn. Wie schön es ist dabei zu sein, wenn sich jemand wieder entdeckt. Wenn verborgene Schätze zurück ans Licht kommen.

Was bedeutet es nun für ihren Stil? Zu ihrem klassischen und eleganten Stil gehört auch ein großer Teil Sinnlichkeit. Fließende und anschmiegsame hochwertige Woll- und Seidenmatte Stoffe machen den Großteil ihrer Kleidung aus. In ihrem Fall sind auch die gedeckten Farben sehr elegant. Um dem anderen Teil ihrer Persönlichkeit Platz zu geben, würde ich ein paar kleine und zarte orientalische Muster in Form einer zarten Kette als Accessoires aufzunehmen.

Und ganz wichtig – mehr Tage als bisher mit Farben, Muster und Tanz füllen.

Wie wäre es denn bei dir mal wieder mit einem Mutausbruch?

Die Natur ist etwas Wunderbares

Die Natur ist etwas Wunderbares

Die Natur ist etwas Wunderbares

Heute Morgen zeigte sich der „Altweibersommer“ von seiner schönsten Seite. Taubedeckte Spinnweben erscheinen im milchigen Gegenlicht wie zartgewebte Kunstwerke. Schafe sind nur schemenhaft auf den nebeldurchzogenen Weiden erkennbar. Die Natur ist etwas Wunderbares. Der Frühnebel hüllt die Landschaft in eine ruhige und friedliche Decke. Gerade diese morgendlichen Spaziergänge haben eine kraftspendende und beruhigende Wirkung auf mich. Der Kopf wird frei und neue Ideen können wachsen. Innerhalb kurzer Zeit bin ich entspannt und wieder bei mir angekommen.

Den Gedanken freien Lauf lassen

In diesem Sommer hatte ich das Glück, auch einige Foto-Shootings in wunderschönen Landschaften zu verbringen. Im Juni begann es mit einer Reise nach Österreich. In der Nähe der Zugspitze fand das diesjährige Kalendershooting statt. Gleich am ersten Morgen machte ich einen Spaziergang am Fuße des beeindruckenden Berges. Was ist das für ein Geschenk mit der Natur zu leben. Und wie spannend ist es, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und zu schauen, welche Ideen und Gedanken kommen. Die Begegnung mit Menschen und ihren unterschiedlichen Lebensphilosophien ist etwas, das ich an meinem Job besonders liebe.

Urvertrauen und Entspanntheit

Hier im schönen Tirol liegt am Fuße der Berge ein Familienhotel, das den Namen unbezweifelt verdient. Es wird von einer Frau geführt, die vor einigen Jahren entschied, die Großstadt hinter sich zu lassen und gemeinsam mit ihren 3 Kindern in diese wunderschöne Gegend zu ziehen und dieses kleine Hotel aufzubauen.
Auch wenn es bedeutet, dass ihr Arbeitstag mehr als 14 Stunden hat, spürt man als Gast, dass sie sich bewusst für dieses Leben entschieden hat und sie ihre Berufung lebt.

Liebevoll bereitet sie in der Früh das reichhaltige und aus biologischen Zutaten bestehende Frühstücksbuffet zu, bevor sie sich um das Tagesgeschäft kümmert und abends das Menü für die Gäste zaubert. Unkompliziert kümmert sie sich um die Wünsche der Gäste, alles erscheint relaxt und ohne Probleme machbar.
Sie führt das Hotel auf Vertrauensbasis und dieses Urvertrauen ist es sicher auch, das ihr diese Ruhe und Entspanntheit verleiht.

Sich bewusst für dieses Leben zu entscheiden, bedeutet sicher auch, auf das ein oder andere zu verzichten. Aber wenn der Gewinn bedeutet, das zu tun, was man liebt, mit der Natur zu leben, Zeit mit der Familie zu verbringen und die Kinder in der Natur aufwachsen zu sehen, dann ist dieses Leben ein großer Gewinn.

Ich merke, dass mir gerade in dieser Zeit, das Besinnen auf das Wesentliche sehr gut tut.

Ganz bewusst die Natur wahrnehmen. Und neue Kraft tanken. Ich wünsche dir viel Freude bei deinem nächsten Spaziergang.

Hier noch eine kleine Übung:

Versuche doch einmal bei deinem nächsten Spaziergang 10 unterschiedliche Wildpflanzen zu erkennen. Du musst sie nicht benennen können. Versuche dich nur auf die Unterschiede der einzelnen Pflanzen zu konzentrieren. Entdecke einfach die Schönheit jeder einzelnen.

Business-Kleidung: Angepasst oder angemessen?

Business-Kleidung: Angepasst oder angemessen?

Business-Kleidung: Angepasst oder angemessen?

Was genau ist Business-Kleidung?

Bei der Vorbereitung auf eine Podiums-Diskussion zu diesem Thema, wurde mir einmal mehr bewusst, wie breit das Gebiet „Business-Kleidung“ gefächert ist.

Stehst auch du jeden Morgen vorm Schrank und suchst nach geeigneten Kombinationen für deinen beruflichen Alltag? Was ist heute das richtige Outfit? Habe ich Kunden im Haus oder halte ich eine Präsentation?

Was ist das richtige Outfit? Darauf kann ich nur antworten: „Es kommt darauf an“. Denn aus meiner Sicht spielen für die Beantwortung der Frage verschiede Aspekte eine Rolle.

Erlaubt ist, was gefällt

Ich möchte deshalb versuchen, etwas Licht in das Business-Dunkel zu bringen und ein paar kleine Stolpersteine aus dem Weg zu räumen.

Mir ist währen des Schreibens dieses Artikels einmal mehr bewusst geworden, wie häufig wir Beurteilungen und Bewertungen ausgesetzt sind und wie häufig wir, ob wir es wollen oder nicht, auch andere Menschen beurteilen.

Meist ist es Mimik, Gestik die Stimme oder der Händedruck, den wir bei einer ersten Begegnung wahr nehmen. Jedoch 50% hinterlässt beim „Ersten Eindruck“ die Kleidung.

Wir entscheiden also bereits am Morgen, bei der Wahl unserer Kleidung, welchen Eindruck wir bei jemandem hinterlassen.

Jetzt kannst du natürlich sagen, „Na und, ich ziehe das an, was ich will“. Ich sage: „Super, sei selbstbewusst.“ Und hier komme ich schon auf einen wichtigen Punkt.

Wenn du weißt, was dir steht. Wenn du dich in deinem Outfit wohl und authentisch fühlst. Wenn du eine gewisse Ausstrahlung und ein Standing hast, dann kann es genau richtig sein.

Wenn dir bewusst ist, dass du eventuell in Schubladen gesteckt wirst und du dich hieraus eventuell mit Mühe wieder befreien musst, um durch deine Persönlichkeit und Kompetenz zu überzeugen, dann tue es.

Erlaubt ist, was gefällt. Du musst dir nur der etwaigen Konsequenzen bewusst sein.

Einfach nach dem Dresscode fragen

Es kann aber auch sein, dass es bestimmte berufliche Regeln und Codexe gibt.

Vielleicht gibt es in deinem Unternehmen einen Dresscode. Wenn er festgelegt ist, dann hast du dich ja bewusst für das Unternehmen entschieden und kennst die Regeln.

Es gibt unter Umständen aber auch unausgesprochene Dresscodes. Wie du diese herausfindest? Einfach fragen. Am besten bei der Personalabteilung oder der Geschäftsleitung. Das kann das Leben durchaus erleichtern. Auch das mit den Kolleginnen. Denn Frauen sind oft die schärfsten Kritiker. Und wenn du weißt, dass dein Kleidungsstil dem Unternehmen entsprechend angemessen ist, dann kannst du gelassen deinen Arbeitsalltag meistern. Und dabei musst du nicht angepasst sein.

Mittlerweile ist in 35% der Firmen Smart Casual ein gängiger Kleidungstil, gemixt mit Casual Wear. Rock, T-Shirt und Blazer oder in einigen Fällen auch eine Business-Jeans mit Bluse sind durchaus akzeptabel. Hier ist es ganz leicht, seinem persönlichen Stil Ausdruck zu verleihen, durchaus auch mit individuellen Stil-Elementen.

Du sagst jetzt sicher, „Schön und gut, das ist jetzt aber ganz schön allgemein“. Das stimmt. Denn jede Berufsgruppe und jede Branche hat andere Anforderungen an ihre Businesskleidung. Selbst in einer Werbeagentur gibt es noch große Unterschiede.

Agenturen – die jungen Wilden

Hm, jung und wild? Einige sicher, aber bei weitem nicht alle. Wie sieht die Agentur aus, in der du arbeitest? Welche Position hast du? Bist du Grafiker oder Kontakter? Junior oder Senior-Consulter? Hast du Kunden aus dem Bereich Fashion, Industrie oder Nahrung? Sind sie hipp, trendy, experimentell oder traditionsbewusst? Wen soll die Werbung erreichen? Welche Werte will die Firma vermitteln?

Auch hier würde ich es individueller beleuchten wollen.

Im nächsten Blog-Beitrag werde ich hierfür Beispiele vorstellen.

Weißt du, welches dein Stil-Thema ist und welche Farben deine Ausstrahlung verstärken? Wieviel deiner Persönlichkeit findet sich in deinem Stil? Wir finden es gemeinsam heraus. Vereinbare gern einen Termin.

Wenn sich die Persönlichkeit und der Stil vereinen, dann bist du authentisch.

Zehn Punkte, die dich begleiten können auf dem Weg zu deinem Business-Outfit

  • Fragen hilft – erkundige dich nach Dresscodes im Unternehmen
  • Kleide dich angemessen
  • Was erwartest du von jemandem, dem du beruflich begegnest
  • Versetze dich in die Rolle deines Gegenübers – was würdest du von „DIR“ erwarten
  • Welchen Eindruck möchtest du hinterlassen
  • Mit welchen Menschen hast du beruflich zu tun
  • In welchem Business arbeitest du
  • Wer sind deine Auftraggeber
  • Welche Werte möchtest du vermitteln
  • Wähle hochwertige Accessoires (Schuhe, Taschen, Gürtel)

Dinge, die du vermeiden solltest

  • Zu kurze Röcke
  • Zu tiefe Dekolletés
  • Bauchfrei-Looks
  • Sichtbare Dessous
  • Zu starkes Parfüm

Aus der „Knigge-Sicht“ gibt es im Business noch weitere Regeln. Diese sind jedoch mehr auf Dresscodes wie „Business-Attire“ und „Business-formal“ ausgerichtet und somit ein separates Thema.

Hell ist der Dresscode-Dschungel nicht geworden, aber ich hoffe doch etwas lichter. Ich freue mich auf deine Fragen und Anregungen.

Und sei nicht so streng mit dir und mit anderen. Jeder Mensch ist schön.

Einfach mal glücklich sein

Einfach mal glücklich sein

Einfach mal glücklich sein

„Hello …..“ Schon die Begrüßung am Telefonat lässt mich schmunzeln. Bini ist ein echter Sonnenschein.

Egal zu welcher Tageszeit man sie erreicht, immer geht eine gute Stimmung von ihr aus. Und bei Bini gibt es keinen Stillstand. Sie sprudelt vor Ideen und Kreativität. Aber auf eine angenehme Weise, die einen sofort mitnimmt.

In ihrem Atelier sitzen wir an der langen Tafel, die Mittelpunkt und gleichzeitig Ideen-Schmiede für die verschiedenen Bereiche von Sabine Lakämper ist. Dieser lange Holztisch verbindet Kreativität, Genuss und Geselligkeit. Denn er grenzt unmittelbar an die einladende Küche und an das Künstler-Atelier. In der Eingangshalle finden sich Werke von unterschiedlichen Künstlern, die in der kleinen Galerie den Raum für ihre Ausstellung finden. Zu ihnen zählen auch Nachwuchskünstler, für die dieses Konzept mitentwickelt wurde.

Ihr Hund Rübe ist immer mit dabei. Auch so eine positive und kommunikative Natur. Wenn man sagt, dass sich Hundebesitzer und Tier ähneln, dann sind die beiden das beste Beispiel dafür.

Wundervolle Projekte

Rübe ist nicht nur treuer Begleiter, sondern auch bei einigen Sozialen Projekten von Sabine der „Eisbrecher“. Selbst Kinder, die bisher wenig Berührung mit Hunden hatten, fallen Rübe am Ende desTages liebevoll um den flauschigen Hals.

Auf meine Frage, was sie inspiriert, antwortet Sabine. „Was mich inspiriert und antreibt, das ist meine Kreativität. Sie muss einfach nach draußen. Und die möchte ich mit vielen Menschen teilen. Was ich großartig finde ist, wenn ich damit anderen Menschen neue Möglichkeiten bieten kann.“

Sabine ist jemand, die Dinge ganz uneigennützig tut. Einfach, weil sie es sinnvoll findet und ohne an den finanziellen Gewinn oder die gesellschaftliche Anerkennung zu denken. Sie tut einfach, was sie für richtig und wichtig hält. Einfach so.

Und was sie tut, sind ganz großartige und im wahrsten Sinne wundervolle Projekte.

In Kooperation mit der Hellingskampschule und in Zusammenarbeit mit einem ihrer Lehrer, Nils Bensch, starteten sie 2013 ein Projekt „Einfach mal glücklich sein“. Geflüchtete Kinder können hier für einige Stunden einfach mal wieder Kind sein und eine farbenfrohe Welt gestalten. Sie können miteinander spielen und mit Rübe herumtoben.

Kinder kennen keine nationalen Grenzen

Ganz spielerisch lernen sie durch das Gestalten von Buchstabenkarten das Alphabet und bekommen so einen Zugang zur neuen Sprache. „Kinder kennen keine nationalen Grenzen.“, sagt Sabine. „Kinder aus unterschiedlichen Nationen haben hier den Raum, um frei und ohne Vorbehalte aufeinander zu zugehen.“ Sie sind so ein Beispiel für Unvoreingenommenheit und Offenheit für uns alle.

Und es gibt noch ein weiteres eindrucksvolles Projekt. Die Mütter begleiten ihre Kinder nicht nur während dieser Zeit im Atelier, sie kochen, während ihre Kinder spielen, landestypische Speisen ihres Ursprungslandes. So kommen sich auch die Mütter der unterschiedlichen Nationen näher und lernen sich auf diese Weise besser kennen.

Für dieses Projekt war Sabine 2015 für den „Bielefeld-Preis“ nominiert.

Diese Projekte sind für Sabine Herzensprojekte. Sie finanziert sie hauptsächlich über Spenden. Einige Projekte werden durch Zuschüsse vom Land unterstützt. Aber diese Fördergelder sind begrenzt. Und so finanziert sie diese auch aus der eigenen Tasche. Weil sie findet, dass sie weiter stattfinden sollen.

Aber nicht nur die Kreativität lässt sie diese Projekte realisieren. Vor allem ihre Herzlichkeit, Offenheit und Empathie schafft es, dass sich Menschen in ihrer Nähe wohl fühlen.

Beim Kochen und Malen kommt man sich näher

Sabine ist ein Familienmensch. Sie erzählt: „Ich bin in einer Großfamilie aufgewachsen. Ich habe noch 4 Geschwister. Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen – mit allen haben wir Haus an Haus gewohnt. Familie ist für uns alle sehr wichtig. Bei uns war immer was los. Und so ist es auch bis heute geblieben. Wir treffen uns regelmäßig. Wir feiern gemeinsam oder unterstützen uns, wo wir können.“

Schon alleine deshalb, stehen in Sabines Atelier ein großer einladender Tisch und eine voll ausgestattete Küche. Kochen ist eine weitere Leidenschaft.

So gibt es zu den künstlerischen Events auch den kulinarischen Rahmen. Gemeinsames Kochen verbindet. Und so nutzen auch viele Gruppen und Firmen den Freiraum für gemeinsame Koch- und Malevents. „Das macht nicht nur unglaublich viel Spaß“,sagt Sabine, „ es stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl. Beim Kochen und Malen kommt man sich näher, tauscht sich aus und lernt den anderen besser kennen.“

2006 bezog sie mit zwei anderen Künstlern die Räume in der Herforder Straße. Die ersten Malkurse fanden statt und es ergab sich, dass in dem gleichen Gebäude größere Räumlichkeiten frei wurden. Sie gründete das Atelier „Freiraum 237“. Ein freier Raum, in dem sie alle ihre Ideen und Projekte verwirklichen kann.

Und auch andere kreative Aktionen sind möglich. So können zum Beispiel Firmen und Gruppen das Atelier für „Action-Painting-Angebote“ nutzen. Gehüllt in weiße Schutzanzüge, bleibt das Outfit sauber, die Teilnehmer können sich kreativ komplett entfalten und ein gemeinsames Kunstwerk erschaffen. Nebenbei sind sie am Ende des Tages auch ihre Leinwand für ihre eigenen kreativen Ergebnisse.

„Durch meine unterschiedlichen Projekte kann ich viele Menschen erreichen.“ So kann ich anderen Menschen Möglichkeiten eröffnen oder sie auf neue Ideen bringen. So erfährt ein Geschäftsführer während eines Koch-Events ganz nebenbei von Projekten für Kinder und unterstützt vielleicht schon eines dieser Projekte.“

Hier geht es zum „Freiraum 237“

Einfach mal glücklich sein. Eigentlich ganz einfach, oder?