Die Natur ist etwas Wunderbares

Die Natur ist etwas Wunderbares

Die Natur ist etwas Wunderbares

Heute Morgen zeigte sich der „Altweibersommer“ von seiner schönsten Seite. Taubedeckte Spinnweben erscheinen im milchigen Gegenlicht wie zartgewebte Kunstwerke. Schafe sind nur schemenhaft auf den nebeldurchzogenen Weiden erkennbar. Die Natur ist etwas Wunderbares. Der Frühnebel hüllt die Landschaft in eine ruhige und friedliche Decke. Gerade diese morgendlichen Spaziergänge haben eine kraftspendende und beruhigende Wirkung auf mich. Der Kopf wird frei und neue Ideen können wachsen. Innerhalb kurzer Zeit bin ich entspannt und wieder bei mir angekommen.

Den Gedanken freien Lauf lassen

In diesem Sommer hatte ich das Glück, auch einige Foto-Shootings in wunderschönen Landschaften zu verbringen. Im Juni begann es mit einer Reise nach Österreich. In der Nähe der Zugspitze fand das diesjährige Kalendershooting statt. Gleich am ersten Morgen machte ich einen Spaziergang am Fuße des beeindruckenden Berges. Was ist das für ein Geschenk mit der Natur zu leben. Und wie spannend ist es, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und zu schauen, welche Ideen und Gedanken kommen. Die Begegnung mit Menschen und ihren unterschiedlichen Lebensphilosophien ist etwas, das ich an meinem Job besonders liebe.

Urvertrauen und Entspanntheit

Hier im schönen Tirol liegt am Fuße der Berge ein Familienhotel, das den Namen unbezweifelt verdient. Es wird von einer Frau geführt, die vor einigen Jahren entschied, die Großstadt hinter sich zu lassen und gemeinsam mit ihren 3 Kindern in diese wunderschöne Gegend zu ziehen und dieses kleine Hotel aufzubauen.
Auch wenn es bedeutet, dass ihr Arbeitstag mehr als 14 Stunden hat, spürt man als Gast, dass sie sich bewusst für dieses Leben entschieden hat und sie ihre Berufung lebt.

Liebevoll bereitet sie in der Früh das reichhaltige und aus biologischen Zutaten bestehende Frühstücksbuffet zu, bevor sie sich um das Tagesgeschäft kümmert und abends das Menü für die Gäste zaubert. Unkompliziert kümmert sie sich um die Wünsche der Gäste, alles erscheint relaxt und ohne Probleme machbar.
Sie führt das Hotel auf Vertrauensbasis und dieses Urvertrauen ist es sicher auch, das ihr diese Ruhe und Entspanntheit verleiht.

Sich bewusst für dieses Leben zu entscheiden, bedeutet sicher auch, auf das ein oder andere zu verzichten. Aber wenn der Gewinn bedeutet, das zu tun, was man liebt, mit der Natur zu leben, Zeit mit der Familie zu verbringen und die Kinder in der Natur aufwachsen zu sehen, dann ist dieses Leben ein großer Gewinn.

Ich merke, dass mir gerade in dieser Zeit, das Besinnen auf das Wesentliche sehr gut tut.

Ganz bewusst die Natur wahrnehmen. Und neue Kraft tanken. Ich wünsche dir viel Freude bei deinem nächsten Spaziergang.

Hier noch eine kleine Übung:

Versuche doch einmal bei deinem nächsten Spaziergang 10 unterschiedliche Wildpflanzen zu erkennen. Du musst sie nicht benennen können. Versuche dich nur auf die Unterschiede der einzelnen Pflanzen zu konzentrieren. Entdecke einfach die Schönheit jeder einzelnen.

Business-Kleidung: Angepasst oder angemessen?

Business-Kleidung: Angepasst oder angemessen?

Business-Kleidung: Angepasst oder angemessen?

Was genau ist Business-Kleidung?

Bei der Vorbereitung auf eine Podiums-Diskussion zu diesem Thema, wurde mir einmal mehr bewusst, wie breit das Gebiet „Business-Kleidung“ gefächert ist.

Stehst auch du jeden Morgen vorm Schrank und suchst nach geeigneten Kombinationen für deinen beruflichen Alltag? Was ist heute das richtige Outfit? Habe ich Kunden im Haus oder halte ich eine Präsentation?

Was ist das richtige Outfit? Darauf kann ich nur antworten: „Es kommt darauf an“. Denn aus meiner Sicht spielen für die Beantwortung der Frage verschiede Aspekte eine Rolle.

Erlaubt ist, was gefällt

Ich möchte deshalb versuchen, etwas Licht in das Business-Dunkel zu bringen und ein paar kleine Stolpersteine aus dem Weg zu räumen.

Mir ist währen des Schreibens dieses Artikels einmal mehr bewusst geworden, wie häufig wir Beurteilungen und Bewertungen ausgesetzt sind und wie häufig wir, ob wir es wollen oder nicht, auch andere Menschen beurteilen.

Meist ist es Mimik, Gestik die Stimme oder der Händedruck, den wir bei einer ersten Begegnung wahr nehmen. Jedoch 50% hinterlässt beim „Ersten Eindruck“ die Kleidung.

Wir entscheiden also bereits am Morgen, bei der Wahl unserer Kleidung, welchen Eindruck wir bei jemandem hinterlassen.

Jetzt kannst du natürlich sagen, „Na und, ich ziehe das an, was ich will“. Ich sage: „Super, sei selbstbewusst.“ Und hier komme ich schon auf einen wichtigen Punkt.

Wenn du weißt, was dir steht. Wenn du dich in deinem Outfit wohl und authentisch fühlst. Wenn du eine gewisse Ausstrahlung und ein Standing hast, dann kann es genau richtig sein.

Wenn dir bewusst ist, dass du eventuell in Schubladen gesteckt wirst und du dich hieraus eventuell mit Mühe wieder befreien musst, um durch deine Persönlichkeit und Kompetenz zu überzeugen, dann tue es.

Erlaubt ist, was gefällt. Du musst dir nur der etwaigen Konsequenzen bewusst sein.

Einfach nach dem Dresscode fragen

Es kann aber auch sein, dass es bestimmte berufliche Regeln und Codexe gibt.

Vielleicht gibt es in deinem Unternehmen einen Dresscode. Wenn er festgelegt ist, dann hast du dich ja bewusst für das Unternehmen entschieden und kennst die Regeln.

Es gibt unter Umständen aber auch unausgesprochene Dresscodes. Wie du diese herausfindest? Einfach fragen. Am besten bei der Personalabteilung oder der Geschäftsleitung. Das kann das Leben durchaus erleichtern. Auch das mit den Kolleginnen. Denn Frauen sind oft die schärfsten Kritiker. Und wenn du weißt, dass dein Kleidungsstil dem Unternehmen entsprechend angemessen ist, dann kannst du gelassen deinen Arbeitsalltag meistern. Und dabei musst du nicht angepasst sein.

Mittlerweile ist in 35% der Firmen Smart Casual ein gängiger Kleidungstil, gemixt mit Casual Wear. Rock, T-Shirt und Blazer oder in einigen Fällen auch eine Business-Jeans mit Bluse sind durchaus akzeptabel. Hier ist es ganz leicht, seinem persönlichen Stil Ausdruck zu verleihen, durchaus auch mit individuellen Stil-Elementen.

Du sagst jetzt sicher, „Schön und gut, das ist jetzt aber ganz schön allgemein“. Das stimmt. Denn jede Berufsgruppe und jede Branche hat andere Anforderungen an ihre Businesskleidung. Selbst in einer Werbeagentur gibt es noch große Unterschiede.

Agenturen – die jungen Wilden

Hm, jung und wild? Einige sicher, aber bei weitem nicht alle. Wie sieht die Agentur aus, in der du arbeitest? Welche Position hast du? Bist du Grafiker oder Kontakter? Junior oder Senior-Consulter? Hast du Kunden aus dem Bereich Fashion, Industrie oder Nahrung? Sind sie hipp, trendy, experimentell oder traditionsbewusst? Wen soll die Werbung erreichen? Welche Werte will die Firma vermitteln?

Auch hier würde ich es individueller beleuchten wollen.

Im nächsten Blog-Beitrag werde ich hierfür Beispiele vorstellen.

Weißt du, welches dein Stil-Thema ist und welche Farben deine Ausstrahlung verstärken? Wieviel deiner Persönlichkeit findet sich in deinem Stil? Wir finden es gemeinsam heraus. Vereinbare gern einen Termin.

Wenn sich die Persönlichkeit und der Stil vereinen, dann bist du authentisch.

Zehn Punkte, die dich begleiten können auf dem Weg zu deinem Business-Outfit

  • Fragen hilft – erkundige dich nach Dresscodes im Unternehmen
  • Kleide dich angemessen
  • Was erwartest du von jemandem, dem du beruflich begegnest
  • Versetze dich in die Rolle deines Gegenübers – was würdest du von „DIR“ erwarten
  • Welchen Eindruck möchtest du hinterlassen
  • Mit welchen Menschen hast du beruflich zu tun
  • In welchem Business arbeitest du
  • Wer sind deine Auftraggeber
  • Welche Werte möchtest du vermitteln
  • Wähle hochwertige Accessoires (Schuhe, Taschen, Gürtel)

Dinge, die du vermeiden solltest

  • Zu kurze Röcke
  • Zu tiefe Dekolletés
  • Bauchfrei-Looks
  • Sichtbare Dessous
  • Zu starkes Parfüm

Aus der „Knigge-Sicht“ gibt es im Business noch weitere Regeln. Diese sind jedoch mehr auf Dresscodes wie „Business-Attire“ und „Business-formal“ ausgerichtet und somit ein separates Thema.

Hell ist der Dresscode-Dschungel nicht geworden, aber ich hoffe doch etwas lichter. Ich freue mich auf deine Fragen und Anregungen.

Und sei nicht so streng mit dir und mit anderen. Jeder Mensch ist schön.

Einfach mal glücklich sein

Einfach mal glücklich sein

Einfach mal glücklich sein

„Hello …..“ Schon die Begrüßung am Telefonat lässt mich schmunzeln. Bini ist ein echter Sonnenschein.

Egal zu welcher Tageszeit man sie erreicht, immer geht eine gute Stimmung von ihr aus. Und bei Bini gibt es keinen Stillstand. Sie sprudelt vor Ideen und Kreativität. Aber auf eine angenehme Weise, die einen sofort mitnimmt.

In ihrem Atelier sitzen wir an der langen Tafel, die Mittelpunkt und gleichzeitig Ideen-Schmiede für die verschiedenen Bereiche von Sabine Lakämper ist. Dieser lange Holztisch verbindet Kreativität, Genuss und Geselligkeit. Denn er grenzt unmittelbar an die einladende Küche und an das Künstler-Atelier. In der Eingangshalle finden sich Werke von unterschiedlichen Künstlern, die in der kleinen Galerie den Raum für ihre Ausstellung finden. Zu ihnen zählen auch Nachwuchskünstler, für die dieses Konzept mitentwickelt wurde.

Ihr Hund Rübe ist immer mit dabei. Auch so eine positive und kommunikative Natur. Wenn man sagt, dass sich Hundebesitzer und Tier ähneln, dann sind die beiden das beste Beispiel dafür.

Wundervolle Projekte

Rübe ist nicht nur treuer Begleiter, sondern auch bei einigen Sozialen Projekten von Sabine der „Eisbrecher“. Selbst Kinder, die bisher wenig Berührung mit Hunden hatten, fallen Rübe am Ende desTages liebevoll um den flauschigen Hals.

Auf meine Frage, was sie inspiriert, antwortet Sabine. „Was mich inspiriert und antreibt, das ist meine Kreativität. Sie muss einfach nach draußen. Und die möchte ich mit vielen Menschen teilen. Was ich großartig finde ist, wenn ich damit anderen Menschen neue Möglichkeiten bieten kann.“

Sabine ist jemand, die Dinge ganz uneigennützig tut. Einfach, weil sie es sinnvoll findet und ohne an den finanziellen Gewinn oder die gesellschaftliche Anerkennung zu denken. Sie tut einfach, was sie für richtig und wichtig hält. Einfach so.

Und was sie tut, sind ganz großartige und im wahrsten Sinne wundervolle Projekte.

In Kooperation mit der Hellingskampschule und in Zusammenarbeit mit einem ihrer Lehrer, Nils Bensch, starteten sie 2013 ein Projekt „Einfach mal glücklich sein“. Geflüchtete Kinder können hier für einige Stunden einfach mal wieder Kind sein und eine farbenfrohe Welt gestalten. Sie können miteinander spielen und mit Rübe herumtoben.

Kinder kennen keine nationalen Grenzen

Ganz spielerisch lernen sie durch das Gestalten von Buchstabenkarten das Alphabet und bekommen so einen Zugang zur neuen Sprache. „Kinder kennen keine nationalen Grenzen.“, sagt Sabine. „Kinder aus unterschiedlichen Nationen haben hier den Raum, um frei und ohne Vorbehalte aufeinander zu zugehen.“ Sie sind so ein Beispiel für Unvoreingenommenheit und Offenheit für uns alle.

Und es gibt noch ein weiteres eindrucksvolles Projekt. Die Mütter begleiten ihre Kinder nicht nur während dieser Zeit im Atelier, sie kochen, während ihre Kinder spielen, landestypische Speisen ihres Ursprungslandes. So kommen sich auch die Mütter der unterschiedlichen Nationen näher und lernen sich auf diese Weise besser kennen.

Für dieses Projekt war Sabine 2015 für den „Bielefeld-Preis“ nominiert.

Diese Projekte sind für Sabine Herzensprojekte. Sie finanziert sie hauptsächlich über Spenden. Einige Projekte werden durch Zuschüsse vom Land unterstützt. Aber diese Fördergelder sind begrenzt. Und so finanziert sie diese auch aus der eigenen Tasche. Weil sie findet, dass sie weiter stattfinden sollen.

Aber nicht nur die Kreativität lässt sie diese Projekte realisieren. Vor allem ihre Herzlichkeit, Offenheit und Empathie schafft es, dass sich Menschen in ihrer Nähe wohl fühlen.

Beim Kochen und Malen kommt man sich näher

Sabine ist ein Familienmensch. Sie erzählt: „Ich bin in einer Großfamilie aufgewachsen. Ich habe noch 4 Geschwister. Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen – mit allen haben wir Haus an Haus gewohnt. Familie ist für uns alle sehr wichtig. Bei uns war immer was los. Und so ist es auch bis heute geblieben. Wir treffen uns regelmäßig. Wir feiern gemeinsam oder unterstützen uns, wo wir können.“

Schon alleine deshalb, stehen in Sabines Atelier ein großer einladender Tisch und eine voll ausgestattete Küche. Kochen ist eine weitere Leidenschaft.

So gibt es zu den künstlerischen Events auch den kulinarischen Rahmen. Gemeinsames Kochen verbindet. Und so nutzen auch viele Gruppen und Firmen den Freiraum für gemeinsame Koch- und Malevents. „Das macht nicht nur unglaublich viel Spaß“,sagt Sabine, „ es stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl. Beim Kochen und Malen kommt man sich näher, tauscht sich aus und lernt den anderen besser kennen.“

2006 bezog sie mit zwei anderen Künstlern die Räume in der Herforder Straße. Die ersten Malkurse fanden statt und es ergab sich, dass in dem gleichen Gebäude größere Räumlichkeiten frei wurden. Sie gründete das Atelier „Freiraum 237“. Ein freier Raum, in dem sie alle ihre Ideen und Projekte verwirklichen kann.

Und auch andere kreative Aktionen sind möglich. So können zum Beispiel Firmen und Gruppen das Atelier für „Action-Painting-Angebote“ nutzen. Gehüllt in weiße Schutzanzüge, bleibt das Outfit sauber, die Teilnehmer können sich kreativ komplett entfalten und ein gemeinsames Kunstwerk erschaffen. Nebenbei sind sie am Ende des Tages auch ihre Leinwand für ihre eigenen kreativen Ergebnisse.

„Durch meine unterschiedlichen Projekte kann ich viele Menschen erreichen.“ So kann ich anderen Menschen Möglichkeiten eröffnen oder sie auf neue Ideen bringen. So erfährt ein Geschäftsführer während eines Koch-Events ganz nebenbei von Projekten für Kinder und unterstützt vielleicht schon eines dieser Projekte.“

Hier geht es zum „Freiraum 237“

Einfach mal glücklich sein. Eigentlich ganz einfach, oder?

„Tragbar“ – zu Besuch bei Katrin Stallmann

„Tragbar“ – zu Besuch bei Katrin Stallmann

„tragbar“ – zu Besuch bei Katrin Stallmann

Der Laden von Katrin Stallmann ist so wie Katrin selbst – freundlich, unaufgeregt und unglaublich sympathisch. Beim Betreten des charmanten kleinen Ladens fühlt man sich direkt Willkommen. An den Wänden reihen sich auf handgefertigten Kleiderstangen die besonderen Kreationen von Katrin. Die Individualität, Kreativität und Nachhaltigkeit wird hier im besten Sinne gelebt. Denn aus Kleidung, die schon einmal als solche im Umlauf war, entstehen unter Katrins kreativen Händen ganz neue individuelle Kleidungsstücke.

Warum upcycling trendy ist

So gehen eine Herrenhose und ein Pullover nach ihrer Reinigung eine androgyne Symbiose ein. Aus Pullovern entstehen Leggins, die wiederum mit Ponchos aus früheren Hemden kombiniert werden. Ein besonderes Accessoire wird in der kleinen Werkstatt aus alten Krawatten zusammengefügt. Alles ist irgendwie miteinander kombinierbar.

Es macht unglaublich viel Spaß, die verschiedenen Möglichkeiten der Outfits zu probieren und zu entdecken, welchen Ursprung das neue Teil hatte. Ich habe ein Lieblingsteil für heute gefunden und es ist klar – ich komme wieder. Das kleine Glöckchen über der Tür erinnert mich an eine kleine Botschaft, die ich mal irgendwo gesehen habe „Nicht vergessen – Lächeln“ – diese Erinnerung braucht es in diesem Fall gar nicht. Denn das Lächeln ist schon da und das schon seit Betreten des Ladens.

In der Werkstatt arbeitet Katrin an einem Jeanskleid, das sie aus Secondhand-Jeans zugeschnitten hat. Der Schnitt ist bequem und lässig und immer mit einem besonderen Details.

Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Katrin findet ihre Ausgangs-Materialien in Secondhand-Läden oder Recyclingbörsen. Meist geht sie ganz gezielt auf die Suche nach ihnen, denn oft hat sie das neue Kleidungsstück, das hieraus entstehen soll, schon im Kopf. Aber sie lässt sich auch durch einige Stücke ganz neu inspirieren.

„Manchmal halte ich ein Teil in der Hand und drehe und wende es, manchmal auch auf der Schneiderpuppe, und dann kommt mir eine Idee, was man damit machen kann. Oder ich finde ein Kleidungsstück eigentlich super, so wie es ist, aber es braucht ein kleines Update um wieder lässig und stylisch auszusehen. Aber auch aktuelle Trends fließen mit in meine Designs ein. Manchmal gefällt mir auch nur der Stoff bzw das Material, dann ich nehme ich die Kleidungsstücke auseinander und schneide ganz neue Teile daraus zu“.

Aus alten Herrenhemden können so sportliche Röcke oder auch Blusen entstehen. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Bei Katrin fühlt man sich einfach wohl. Egal ob man als Freund, Stammkunde oder das erste mal zu Katrin kommt. Auf der Bank vor dem kleinen Laden trifft man sich auf ein nettes Gespräch oder einfach nur so und meist gibt es von Katrin auch noch einen leckeren Kaffee.

Hier kommst du zu Katrins Laden https://www.ks-tragbar.de/

Kennst du Läden mit nachhaltigen Ideen? Schreibe sie mir gern.

Sei herzlich gegrüßt

Ewa

Mein Herz lacht

Mein Herz lacht

Mein Herz lacht

Mein Herz lacht – das war Jana´s Reaktion auf die Farbe „Fuchsia“.

Farben verraten so viel über unsere Persönlichkeit. Und dabei geht es nicht nur um die Farben unserer Kleidung, sondern auch, mit welchen Farben wir uns umgeben. Oft ganz intuitiv.

Als Jana vor einiger Zeit zu mir kam, wollte sie mehr darüber erfahren, warum sie sich zu bestimmten Farben hingezogen fühlt und ob diese Farben auch wirklich zu ihr passen.

Kennengelernt haben wir uns vor einiger Zeit während eines Workshops, wo ich schon diese ganz besonders schöne Ausstrahlung wahrgenommen habe und eine tiefe Verbindung.

Sie beschäftigte sich schon länger mit dem Thema Farben und hat auch eine Ausbildung in diese Richtung gemacht, wobei die Farben des Sommers als ihre Farben erkennbar waren – Farben mit pudrigen Tönen und aus der kühlen Farbpalette. Wohl fühlte sie sich aber mehr in den intensiven und leuchtenden Farben. Und diese können sowohl aus der kühlen als auch aus der warmen Farbpalette kommen.

Und entgegen der These, dass sie hinter diesen intensiven Farben verschwinden würde, geschieht das Gegenteil. Ihre Ausstrahlung wird verstärkt. Denn es sind Farben, die ihre Energie, Lebendigkeit und Lebensfreude widerspiegeln. Die ihre eigene Energie erhöhen.

Und so ist das kräftige Fuchsia ein Ton, der ihr Leuchten verstärkt.

 

Träume erfüllen

Jana ist eine Frau mit einer wunderschönen Ausstrahlung. Ein Mensch mit einem riesengroßen Herzen und Herzenswärme. Sie ist feinsinnig und zart, kreativ und voller positiver Energie.

   

 

Und dieses Herz schlägt nicht nur für Menschen, auch für die Nachhaltigkeit. Weshalb sie sich vor einigen Jahren einen Traum erfüllt hat und einen kleinen Shop mit nachhaltiger Mode und Accessoires eröffnete.

Ein kleiner Laden, in dem ganz viel Liebe steckt und überall Botschaften, die viel über Jana´s Lebenseinstellung verraten. Kleine Dinge mit Geschichten finden sich dort – Sonnengläser aus sozialen Projekten aus Afrika, recycelter Schmuck und fair produzierte Kleidung.

Diesem Traum und seiner Erfüllung gingen zwei Ereignisse voraus. Das erste war das Unglück 2014 in einer Textilfabrik in Bangladesch. Dieses Ereignis brachte Jana zum Nachdenken. Unter welchen Umständen wird eigentlich unsere Kleidung produziert, die wir auf der Haut tragen? Unter welchen Arbeitsbedingungen müssen Menschen hierfür arbeiten und was steckt alles an Chemikalien in diesen Produkten, die nicht nur die Menschen belasten, die sie tagtäglich produzieren und auch mit unserer Haut in Berührung kommen? Ein Zeitpunkt für Jana, um umzudenken und Kleidung zu finden, die fair und nachhaltig hergestellt wird.

Den Schritt, ihren festen und scheinbar sicheren Job aufzugeben, sorgte in ihrem Umfeld teils für Unverständnis. Nicht so bei ihrer Familie, die sie voll und ganz unterstützt. Und für Jana war klar, ich brauche diese Freiheit. Denn Freiheit und Kreativität waren ihr schon als Kind wichtig und sie zählen zu ihren Werten und machen sie aus.

Das zweite Ereignis war eine schwere Erkrankung. „Die Erkenntnis, dass wir alle unser Leben selbst in der Hand haben und es so gestalten können wie wir es wollen, war der erste Schritt aus dieser Krankheit heraus.“, erzählt mir Jana. Heute sagt sie: „Es war ein großer Schatz und hat mein Leben und meine Einstellung dazu grundlegend verändert.“

„Heute bin ich viel freier. Gebe nicht mehr anderen die Schuld, sondern schaue auch, was die Situation mit mir zu tun hat. Und ich nehme mir vor, immer wieder regelmäßig Neues zu lernen. Mich auszuprobieren. Ja zu Dingen zu sagen, die mich vielleicht auch herausfordern. Aber nur so kann ich  mich weiterentwickeln. Einfach mal machen.“

 

 

Nachhaltige Mode hat Stil

Dass nachhaltige Mode nicht grau und unscheinbar ist, zeigt Jana mit ihrem Stil – Farben, die knallen, Kleidung die mehr als stylisch ist und absolut ihre Persönlichkeit erkennen lassen. Jana hat Spaß daran, sich zu stylen und sich immer wieder neu zu entdecken.

 

       

So gibt es die Farben, die ihr innere Ruhe und Ausgeglichenheit geben und ihre Zartheit zeigen. Hierbei sind es die „leisen“ Farben. Ihre Power und Lebensfreude zeigen sich vor allem in den kräftigen und intensiven Farben.

Auch ihr Stil wird durch die Farben unterstützt. So hat sie sinnliche, zarte, natürliche und kraftvolle Anteile. Ganz viel Feinsinnigkeit und Kreativität. Freiheit ist einer ihrer höchsten Werte und das zeigt sich in der Stil-Facette „Ibiza“.

Die Farben ihrer Kleidung können ganz intensiv und bunt sein. Sowohl als einfarbige Bluse und auch als Kombination bunter Farben miteinander.  Diese Farben stehen für ihre kraftvolle und lebendige Seite. Die Materialien ihrer Kleidung sind aus natürlichen Materialien wie Wolle, Seide, Baumwolle und sind anschmiegsam und weich und stehen für die feinen, zarten und natürlichen Anteile. Jeans und Kord sind ebenfalls Materialien aus dem natürlichen Bereich und geben ihr auch den Bewegungsfreiraum, den sie brauchst.

 

Ein Besuch Zuhause

Bei einem Besuch bei ihr Zuhause war ich neugierig darauf, wie sich ihre Persönlichkeit auch in ihrer Wohnung zeigt.

 

Und hier sind die vielen Facetten ihrer Persönlichkeit erkennbar.

Ein Zuhause, das ganz viel Wärme, Gemütlichkeit und Natürlichkeit ausstrahlt. Ein Ort zum Wohlfühlen. „Hier fühle ich mich geerdet und es wirkt eine ganz besondere Harmonie“, erzählt mir Jana.

Das warme Rot der Hausfassade lädt ein, in den liebevoll gestalteten Wohnraum zu kommen. Holz ist ein Material, das sich überall im Haus wiederfindet und ganz viel Wärme ausstrahlt. Auch hier finden sich Accessoires aus Wolle und Leinen. Natürlichkeit ist ein Aspekt, der sich auch in Jana´s Persönlichkeit findet.

Überall finden sich kleine Kunstwerke, die größtenteils von Jana gestaltet wurden. Und auch hier tauchen Farbtupfer in Pink, Türkis, Blau und Grün auf, die sich auch in ihrer Kleidung finden.

Besonders einladend fand ich natürlich den Pool, der mit seinem türkisgrünen Wasser in der Sonne glitzerte. Ein Bio-Pool, aus dem auch die Vögel und der kleine Hund Pedro, bedenkenlos Wasser trinken können.

 

Türkis, eine Farbe, die Janas Augen besonders Leuchten lassen. Wasser, das auch für Tiefe steht und somit auch eine Verbindung zu ihrer spirituellen Seite zeigt.

Jana ist ein weltoffener Mensch, die Lust hat, das Leben zu entdecken und immer wieder Neues lernen und kennenlernen möchte.

Moderner Country-Style im Wohnraum triftt auf Ibiza oder Boho-Style in Outfit, Stilrichtungen, die auf eigene Weise für Natürlichkeit und Freiheit stehen und durch den Menschen Jana wunderbar vereint werden.  Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und Farbenfreude werden wunderbar miteinander verbunden.

Natürlich wurde auch Jana´s Frage beantwortet, ob sie leuchtende Farben tragen kann. Die Bilder sprechen für sich. Denn ihre positive Ausstrahlung und schöne Energie strahlen mit den Farben noch intensiver.

Sei wild und frech und wunderbar. Ein Zitat von Astrid Lindgren, das das Motto für Jana´s Leben ist. Und von dem sie sich wünscht, dass viele Menschen danach leben.